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Nur wenige Meter nördlich vom Swotha Square (Lalitpur) stehen zwischen modernen Wohnhäusern östlich der Shankhamul Marg zwei kleine Pagoden, es sind unscheinbare Tempel, von denen in Kathmandu (resp. im Kathmandu-Tal) nicht hunderte, sondern tausende gezählt wurden. Solche Schreine entsprechen dem Bedarf der Bevölkerung, sie spiegeln gleichzeitig das religiöse Empfinden der Menschen. Mopeds und Motorräder haben in Kathmandu das Fahrrad und die Riksha als Beförderungsmittel abgelöst. Motorisierte Zweiräder beziffern einen gewissen Grad von Wohlstand. Fußgänger und gleich viele Fahrzeuge bewegen sich nicht immer gefahrlos durch die Straßen und besetzen jeden freien Platz. Eine Parkordnung scheint weder geschrieben noch beschlossen zu sein. Tempel ohne rundherum abgestellte Fahrzeuge gibt es nicht. Fotografen geraten in Nöte. Zweiräder geraten zwangsläufig in jedes Bild. Die moderne Zeit hat in den letzten drei Jahrzehnten das Stadtbild von Kathmandu extrem verändert, diese Aussage trifft auf alle Stadtteile zu. Noch in den frühen neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts existierten tausende Rikshas, heute fährt jeder zweite Mensch ein Moped. Das vormals dörfliche Milieu wich dem Fortschritt, nicht zum Vorteil für die Bewohner und das Klima. Jede Zeitepoche bejubelt oder beklagt ihre Errungenschaften. Nichts bleibt gleich, alles verändert sich. Noch geben die zwei kleinen annähernd baugleichen Tempel im Hof trotz der geordnet aufgestellten Blecharmada ein malerisches, fast noch pittoreskes Bild ab. Der hintere, etwas niedrigere Schrein muss der ältere von beiden sein, der muss das Erdbeben von 2015 schadlos überstanden haben, während der vordere Tempel ein Wiederaufbau, wenn nicht gar ein Neubau sein muss. Die Namen beider Tempel waren nicht zu erfahren, allerdings lassen sich an den Reliefs im Sanktum und den Dekorationen an den Außenwänden unverbindliche Schlüsse ziehen, welchem Gott, welcher Göttin die Schreine geweiht sind. Trotz der verschwommenen Sachlage ordnen sich die Sakralbauten, so unscheinbar und unwesentlich sie auch sein mögen, als Architekturzeugnisse der Stadt Kathmandu in die wahrscheinlich ungeschriebene Auflistung der namenlosen Pagodentempel ein. In beiden Tempeln werden hinduistische Götter verehrt. Im hinteren Tempel steht ein Relief der Heiligen Familie zur Anbetung: Uma-Maheshvara, also Parvati-Shiva, dazu die Kinder Ganesha und Kumara und natürlich der Buckelstier Nandi, Shivas Reittier, der gehört zur Familie. Die Ziegeldächer und die Holzkonstruktionen der Dachgeschosse lassen sich an niedrigen Tempeln leicht erkennen. Zwanzig Streben stützen das untere, zwölf Streben das obere Dach. Inwieweit die Dachetagen begehbar sind und welchen Zweck sie gerecht werden, ist nicht bekannt. Die Frontseiten kleiner Pagodentempel sind oftmals gleichartig gestaltet. Über dem Eingang steht leicht nach vorn gekippt der Thorana, üblicherweise halbrund geschnitten, meist wird auf diesem Giebelfeld die Gottheit, dem der Tempel gewidmet ist, abgebildet. Falls die Tür nicht gerade verschlossen ist, fällt Tageslicht auf das Relief bzw. die Statue im Innern. Neben dem Türrahmen befinden sich beidseitig weitere Götterreliefs, hier am Shiva Tempel sind es Göttinnen, genauer gesagt, Erscheinungen der Durga, nämlich als Mahisasuramardini: Durga tötet den Büffeldämon. Durga gilt als kriegerische Verkörperung der Parvati. Der hintere Tempel ist Shiva geweiht, im vorderen Tempel wird Vishnu angebetet. Die Klassifizierung der Götter ist richtig, die von den Einheimischen verwendeten Tempelnamen lauten wahrscheinlich anders. Die Namen Shiva- und Vishnu Tempel wurden zur besseren Unterscheidung willkürlich gewählt. Der Vishnu Tempel wird an den vorderen Dachstützen als solcher kenntlich, außerdem ist das Relief im Sanktum eindeutig als Vishnu zu identifizieren. Die von Ziegelsteinen eingefasste hölzerne Fassade macht durch die Verbindung von geraden, Viertelkreisen und sehr geschwungenen kurvigen Formelementen durchaus großen Eindruck, obwohl der Tempel von gerade mal rund 4x4m Grundfläche klein zu nennen ist. Der wunderbar geschnittene, mit Rosettenmuster besetzte Türrahmen, die vorstehenden Pfeiler mit den ausladenden Kapitellen, die fast über die gesamte Fassade ausgeweitete Querverlängerung wiederum mit Rosetten versehen, das Gottesbild über dem Eingang, (Thorana nicht vorhanden), die schräg verlaufenden, die Viertelkreis rahmenden Makara-Bilder beidseitig der Tür, das alles ist ein Zeugnis bewundernswerter nepalesischer Schnitzkunst. Das etwas verkleinerte Schnitzensemble wiederholt sich an der Frontseite vom Dachgeschoss, als gäbe es dort in der Höhe einen zweiten Zugang zum Tempel. Die Götterreliefs an der Eingangsseite sind mit Ausnahme von einem Viertelkreis nur schwer oder nicht zu deuten. Im linken Viertelkreis ist der vierarmige Vishnu dargestellt, traut man den Attributen ist rechts im Viertelkreis Shiva zu sehen. Beide Götter sitzen auf einem Lotos-Thron. Die Nahsicht auf das Schnitzwerk zeigt unübersehbar die Vergänglichkeit des sensiblen Materials, andererseits erstaunt die Belastbarkeit, denen die Streben und Balken ausgesetzt sind. Wer einen Tag lang in Lalitpur (Patan) nicht nur am Darbar Square zu Fuß unterwegs ist, der wird auf etliche solcher Pagodentempel stoßen. Diese nicht zu benennenden Eindrücke fügen sich ins Gesamtbild, sie ergänzen die in Reisehandbüchern oder von Agenturen empfohlenen Besichtigungsrundgänge. Es lohnt sich, mit offenen Augen zwanglos und ohne bestimmtes Ziel durch Lalitpur zu flanieren.
Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones
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Den Swotha Square sollte man gesehen haben, sofern der Blick auf Tempelarchitektur und Alltagsleben gerichtet wird. An diesem in die Länge gezogenen Platz in Lalitpur lassen sich die fast unglaublichen Leistungen der Wiederaufbauarbeiten nach dem Erdbeben 2015 erkennen und gleichzeitig drei schöne, aber grundverschiedene Tempel besichtigen. Fotos aus den Jahren 2016 und 2017 zeigen im Grunde die Komplettzerstörung der Tempel und der sonstigen Bausubstanz. Der Vergleich älterer Fotos mit dem aktuellen Zustand im Jahr 2025 ist ohne Übertreibung beeindruckend. Gleich von welcher Richtung der Platz betreten wird, die drei Tempel bilden trotz unterschiedlicher Bauart ein in sich geschlossenes Ensemble. Die Shankhamul Marg, eine Hauptstraße, streift den Platz von Nord nach Süd. Im Nordbereich vom Platz stehen sich der Swotha Krishna Mandir und der Swotha Narayan Mandir gegenüber, südlich vom Krishna Tempel westlich der Straße steht der Radha Krishna Mandir. Die Fläche, welche den Platz als solchen ausmacht, befindet sich westlich der Shankhamul-Durchgangsstraße, östlich grenzen Wohn- und Geschäftshäuser bis an den Straßenrand. Touristen werden zunächst das Wirrwarr der elektrischen Leitungen bemängeln, ehe sie sich den Tempelbauten widmen. Das dichte, recht abenteuerliche Geflecht der Kabel beeinträchtigt die Gesamtansicht der einzelnen Sakralbauten erheblich. Zum Trost oder zur Besänftigung lassen sich derlei Veränderungen unter Fortschritt verbuchen, doch Elektriker und Fotografen verfluchen solchen Kabelsalat. Der Wiederaufbau vom Radha Krishna Mandir wurde nach mehreren misslungenen Versuchen erst im Jahr 2022 vollendet. Der quadratische Tempel ruht auf einem dreistufigen Sockel. Drei von Dach zu Dach kleiner werdende Dächer zeigen das Erscheinungsbild typischer Pagodentempel im Kathmandu-Tal. Laut historischen Aufzeichnungen soll der Tempel im Jahr 1668 erbaut worden sein. In den neunziger Jahren wurden die Original-Statuen von Radha und Krishna gestohlen und auch die duplizierten Ersatzstatuen sind wenige Jahre danach wiederum entwendet worden. Der neue Tempelbau bleibt geschlossen, religiöse Zeremonien finden nicht mehr statt. Restauriert bzw. wiederaufgebaut wurde eine Pagode, die keinen sakralen Zweck erfüllt, bestenfalls dem Swotha Platz den Anschein vormaliger Pracht verleiht. Das Aussehen der rund 15m hohen Pagode fasziniert den Flaneur. Aufmerksame Betrachter erkennen einige der Originaldachstreben. An den verschiedenen Holzarten/Holzfarben wird der Umfang der Restaurierungen deutlich. Wer Gefallen an Tempelarchitektur und Holzschnitzerei findet, wird sich hier länger aufhalten. Zu sehen sind die Empfindlichkeit des Materials und gleichzeitig die unterschiedlichen Fähigkeiten der Schnitzer, aber auch die Nichtwiederholbarkeit der Originalschnitzereien, andererseits erstaunt die Tragfähigkeit und Belastbarkeit von Holz. Der aus Sandstein gebaute Krishna Mandir wirkt trotz seiner schlanken Säulen wuchtig, zu diesem Eindruck trägt auch die später aufgesetzte atypische Kuppel erheblich bei, derlei Kuppeln sind Anleihen aus der Mogularchitektur. Zwanzig oktogonale Säulen ergeben einen Arkadenumgang, in welchen der Tempelinnenbau (Garbhagriha) seinen Platz hat. Drei Wände mit Scheintüren verdunkeln das verschlossene Heiligtum. Die Scheintüren sind von wunderbar gearbeiteten Garuda-Makara-Bögen überwölbt. Ein näherer Blick (siehe Detailaufnahme) offeriert die hervorragende Steinmetzkunst: der mit vier Armen ausgestattete Garuda klammert mit seinen Fußkrallen den Naga (links) und die Nagini (rechts). Zwei Arme sind seine Flügel, die zwei weiteren (vorderen) Arme halten einen Opferkrug. Alles am Narayan Mandir scheint klein geraten zu sein, alles was zum Tempel gehört steht nah beieinander, ohne dass der Eindruck von Enge hervorgerufen wird, alles wirkt harmonisch und vornehm. Der Tempel wurde in eine Gasse zwischen Wohnhäusern gebaut. Fast schon auf der Straße lädt Garuda die Menschen zur Andacht (im Bild ganz links). Vor dem Mandir begrenzt linkerhand ein offener Altar mit einem Ganesha-Relief den Tempelbezirk (im Bild weiter links zur Mitte hin), davor am Boden ein Naga-Stein. Unmittelbar rechts vor dem Mandir der Glockenbalken und rechts vom Mandir direkt am Straßenrand wurde eine Halle errichtet (im Bild rechts). Solche Hallen dienen als Unterstand bei schlechtem Wetter, als Schattenplatz, als Treffpunkt, als Versammlungshalle, meist wurden die baustilistisch ähnlichen Gebäude in der Nähe von Tempeln oder an wichtigen Kreuzungen gebaut. Zwei Blechfahnen flankieren, ein Sonnenschirm schützt die verehrte Garuda-Statue. Sie ist unserer bescheidenen Ansicht nach eine der schönsten in Kathmandu. Selten wurde der vermenschlichte andächtig betende Garuda derart überzeugend und glaubwürdig in Stein gemeißelt. Ganesha mit zwölf Armen ist nicht allzu häufig zu sehen, noch seltener finden sich in den Stadteilen von Kathmandu Nagakals, also Schlangensteine, solche Reliefs sind eher die Ausnahme. In Lalitpur fanden wir nur dieses im Boden eingelassene Exemplar. Der Anfahrschutz aus Edelstahl spricht für die Wertschätzung dieses Nagakal. Vielleicht hat ein Pilger aus Indien dieses Relief mitgebracht? Der Narayan Mandir muss in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert erbaut worden sein. Die Bauelemente müssen wertvoll sein, weshalb sonst müssen die Holzarbeiten mit massiven Rund- und Flachstählen gesichert werden. Auf der herrlich geschnitzten Thorana mit dem unvermeidlichen Garuda und den Dachstreben sind verschiedene Avatare Vishnus dargestellt: Narayan=Vishnu mit acht Armen, Vishnu als Narasimha, Vishna als Eber und Vishnu als Hayagriva (siehe, Dachstreben I & II). Aus den kleinen ins Mauerwerk integrierten Fenster schauen jeweil grimmige Gesichter heraus, wir meinen Yama zu erkennen. Eine Zutat der Neuzeit, die Smartphonenutzern zugute kommt, ist der im geschmackvollen Holzrahmen eingefasste QR-Code. Ein Accessoire, welches zukünftig bestimmt weitere Tempel schmücken wird. Die Vyalas und Löwenköpfe an den Balkenenden verjagen die bösen Kräfte, solche apotropäischen Schutzwesen sind an vielen Tempeln angebracht. Welchen Zweck der großflächige Spiegel über dem Tempeleingang erfüllt, blieb unklar. Der Swotha Platz war einst belebt und ist heutzutage wieder belebt. Menschen wohnen am Platz, Souvenir-Läden, Tee-Geschäfte, Cafestuben und kleine Restaurants sind in die Erdgeschosse der Häuser eingezogen. Noch das kleinste Heiligtum, zum Beispiel ein ehemaliger, jetzt abgenutzter Lingam wird täglich mit Blumenschmuck bedacht. Einzig die Brunnenanlage und das Jahru (Wasserzapfstelle) sind beim Aufbau nicht wieder aktiviert worden, sie stehen als Relikte vergangener Zeiten und erinnern an die vormalige Wasserversorgung am Swotha Square. Fotos und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones Finden sich Tempel mit Narayan benannt, handelt es sich um Vishnu geweihte Tempel. Narayana wird allgemein für Vishnu verwendet, dieser Name meint allumfassend den einen, den allerhöchsten Gott, dem sich Menschen zuwenden können. Vishnu ist leicht an seinen Insignien zu erkennen, er trägt die Wurfscheibe, die Keule, die Lotosblüte und das Schneckenhorn. Auch von seinen zehn wichtigsten Erscheinungen (Avatare) lassen sich die markantesten leicht ausmachen. Unverkennbar sind Vishnu als Fisch, als Eber, als Schildkröte, als Zwerg oder als Mann-Löwe, sprich: NARASIMHA. Im Changu Narayan Tempel, gelegen im gleichnamigen Dorf auf einem Bergrücken oberhalb von Bhaktapur, haben sich bedeutende Vishnu-Reliefs erhalten. Zu bewundern sind u. a. drei Vishvarupa-Reliefs: Vishnu=Vishvarupa zeigt sich als der Vielgestaltige. Zehn bzw. zwölf Arme und zehn Köpfe weisen die allmächtigen Erscheinungen auf. Auf zwei der Reliefs sind der Eberkopf (Vishvarupa I) bzw. der Löwenkopf (Vishvarupa III) deutlich zu erkennen. Das Relief Vishvarupa II zeigt die Herkunft Vishnus und seine All-umfassende vielgestaltige Erscheinung. Im unteren Reliefbereich liegt/schläft Narayan auf der Weltenschlange Ananta. Seine Größe überragt die Welten, von der Erde bis in die Himmel hinein. Vishnu ist der Gott der Götter, keiner steht über, alle Welt unter ihm. Hinter der Inkarnation Mensch mit Löwenkopf verbirgt sich eine Geschichte, deren dramatische Zuspitzung sich bestens zur Wiedergabe in Form sakraler Kunstwerke eignet. Um Pralada, einen Sohn des Dämons Hiranyakashipus und bedingungsloser Vishnuverehrer zu retten, muss, so Vishnus Wille, der Dämon sterben. Als einen Höhepunkt mittelalterlicher Bildhauerei muss das Changu Narayan Narasimha-Relief angesehen werden. Der Moment des dramatischen Geschehens ist an Drastik nicht mehr zu überbieten. Vishnu als grimmiger Löwe schaut erschreckend aus, sein Handeln ist unwiderruflich, der Dämon Hiranyakashipu ist rettungslos verloren, er hat keine Chance, er ist nicht fähig, sich dem Zugriff Vishnus zu entziehen. Die gespreizte Beinstellung beider Kampfpartner ist schlechthin genial gewählt. Hilflos hängen die Arme des Dämons herum, exakt koordiniert weiß Vishnu seine Arme zu gebrauchen. Er reißt dem Gegner fast schon gelassen, scheinbar ohne nennenswerten Kraftaufwand die Brust auf, was seinen Tod zur Folge hat. Bestimmte stilistische Merkmale dieses Meisterwerks deuten auf eine wahrscheinliche Entstehungszeit während des 8. und 9. Jahrhunderts hin. Diese Geschichte, etwas ausführlicher erzählt, wurde in verschiedenen altindischen Schriften aufgezeichnet. Ein Mythos, der nicht nur nepalesische Bildhauer zu Meisterwerken anregte, auch in Indien, Kambodscha und anderen asiatischen Ländern lieferten diese und andere Vishnu-Legenden vielfältige Anregungen zu Reliefs, Statuen und Bildwerken aller Coleur bis in die Neuzeit hinein. Den Königen der Malla-Dynastie haben wir nicht nur einzigartige Paläste zu verdanken, sondern auch großartige Bildwerke. Die Tötung Hiranyakashipus hat die Bildhauer von Patan und Bhaktapur ebenfalls zu beeindruckenden Narasimha-Reliefs inspiriert. Die bildliche Darstellung der Szenerie vom Patan-Relief ist dem Changu Narayan-Relief nachempfunden. Allerdings wirkt die gespreizte und lang gestreckte Beinstellung kraftvoller als die frontale Sitzhaltung Vishnus auf dem Patan-Relief, hier jedoch wirkt der einst mächtige Dämon verschwindend klein gegen den rächenden Gott, der übrigens auf allen Reliefs vierarmig zu sehen ist. Die vorderen Arme vollbringen den Tötungsakt, die hinteren Arme zeigen die Attribute Wurfscheibe und Muschelhorn. Während Vishnu im Changu Narayan-Relief dem Dämon die Brust aufreißt, greift der Gott auf dem Patan-Relief in den offenen Unterleib und wühlt scheinbar unbeteiligt aber genüsslich im Gedärm des schlimmen Feindes. Die schmerzhafte Szenerie der Tötung verstand der Bildhauer von Bhaktapur noch grausamer zu schildern, als es der Patan-Bildhauer vermochte. Narasimha wühlt animalisch-gierig im Darmgeschlinge des Dämons, wie überhaupt das Bhaktapur-Relief mit mehr Detailreichtum und Ausdruckskraft aufwartet. Wir blicken auf die intensivierte Darstellung der Tötungsszenerie, eine gesteigerte Dynamisierung der Handlung scheint nicht denkbar. Eine Gesamtaufnahme und drei Detailaufnahmen vermitteln die unübertroffene Gestaltung dieser blutrünstigen Tötungszeromonie. Geradezu harmlos mutet eine andere Darstellung Narasimhas in Bhaktapur an, der gerüstete und bewaffnete Gott, stehend auf seinem Reittier Garuda. Der Vogel muss seine Schwingen gehörig ausbreiten, um die resolute Schrittbreite seines Herrn aufzunehmen. Ein vermutlich um hunderte Jahre später entstandenes Narasimha-Relief findet sich im Gokarneshwor Mahadev. Das Motiv ist kaum oder nicht variiert, der Bildhauer hat sich am Patan-Relief orientiert. Die künstlerische Ausführung liegt weit unter dem Niveau vom Bhaktapur-Relief. Fotos und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones Das Lexikon der östlichen Weisheitslehren informiert: Hanuman sei eine andere Schreibweise für Hanumat. Auszüge aus dem erwähnten Lexikonartikel Hanumat: auch Mahavira (»Großer Held«) oder Mahavir genannt, Skrt. wörtl. »mit starken Kinnbacken«; ein Affenkönig. Er konnte durch die Luft fliegen und ist eine bekannte Gestalt des Ramayana. Mit seinem Affengefolge unterstützte er → Rama in dessen Krieg gegen → Ravana. Hanumans Taten sind auf vielen Bildern dargestellt. Wegen seiner magischen und heilenden Kräfte wird er auch Yogachara genannt. (…) Er erwies Rama große Dienste, war sein Spion und gewaltiger Kämpfer, begleitete ihn, als er in seine Hauptstadt Ayodhya zurückkehrte, und wurde von ihm mit ewiger Jugend und ewigem Leben belohnt. (Skrt. meint Sanskrit, Zitat Ende) Hanuman ist auf Grund seiner Verdienste ewig jung, also immer stark, zusätzlich unsterblich, das sind Vorzüge, die weder den Menschen noch den Göttern vorbehalten sind. Was Wunder also, dass er verehrt und geliebt wird. Trotz seiner Heldentaten ist Hanuman in Nepal weniger präsent als etwa Ganesha oder Garuda. Wer nach Reliefs oder Statuen vom Affengott sucht, der achte auf die typische orangerote Kennfarbe (Sindur-Pulver). Statuen, die ihn zeigen, sind meistens bemalt, teils bis zur Unkenntlichkeit, dazu kommen meist noch sakrale Verkleidungen. Die Fotos der Hanuman Statuen aus Patan, Kathmandu und Bhaktapur belegen die oben erwähnte typisierte, wahrscheinlich sakrale farbliche Kennzeichnung vermutlich aller Hanuman-Skulpturen. Wer in Bhaktapur das Hanuman Ghat am Hanumante River aufsucht, wird feststellen, dass diese Verbrennungsstätte diesen Namen rechtens verdient. Gleich mehrere Idole vom Affengott sind dort aufgestellt. Die Bandbreite der Darstellungen spannt sich vom betenden bis hin zum schwer bewaffneten Affenkönig, wobei die künstlerischen Ausführungen, wie leicht zu erkennen ist, von sehr unterschiedlicher Qualität sind. Manche Statuen kommen dem tierischen Aussehen eines Affen zumindest vom Antlitz her durchaus sehr nahe, andere erscheinen eher laienhaft und wenig gekonnt. Die bildgleichen Reliefstelen vom Bagh Bhairab Tempel in Kirtipur sind paarweise gefertigt worden, wir schauen auf ein linkes und ein rechtes Exemplar: Hanuman im Einsatz. Das ebenfalls in Kirtipur vorhandene ein wenig abgenutzte themengleiche Relief befindet sich im Südost-Zugang zum Chilancho Stupa, einer sehenswerten buddhistischen Kultstätte. Solche Hanuman-Relieftafeln wurden vermutlich nach vorgegebenen Mustern gehauen. Die Bildhauer verfügten über ausreichend Anschauungsmaterial. – Äußerst kraftvoll gibt sich auch der stehende zum Kampf gerüstete Hanuman auf dem Relief vom Shree Shandeswori Tempel in Banepa. In Museen fristen Hanuman-Darstellungen eher ein Nischendasein, vorwiegend sind aufrechtstehende Messing- oder Bronzestatuen des nimmermüden Streiters zu sehen. Eine Ausnahme bilden die in Patan im Yasodhar Mahavir Bubahal entdeckten zwei Affengötter, falls diese sitzenden atypischen Figuren tatsächlich besagten Hanuman meinen. Im Kloster selbst befinden sich etliche wunderbare Metallarbeiten, etwa Wandverkleidungen, Thoranas und auch animalische Schutzwesen, doch solche Affen haben wir in keiner anderen buddhistischen Tempelanlage Nepals gefunden. Hanuman hat meist als Waffe seine Keule (Gada) in einer Hand, die andere Hand hält bzw. trägt einen Berg, ein Beleg seiner unermesslichen Kraft. Auf den drei Reliefs von Kirtipur wurde die Keule durch einen Hammer ersetzt. Nun sieht das eiförmige Gebilde, welches der Patan-Affe in beiden Händen hält, eher nach einer Stinkfrucht (Durian) oder nach einer Jackfrucht aus und nicht nach einem Stein, Felsen oder Berg, außerdem fehlt diesem Affen der Hammer bzw. die Keule, eindeutige Attribute, welche ihn als Hanuman ausweisen würden. Schlussendlich bleiben die blank gegriffenen Messing-Affen dem Laien ein Rätsel. Die glänzenden Stellen an Kopf und Körper sprechen natürlich für Hanuman, der von den Menschen mit Andacht berührt wird. Die Internetseite Oriental Architecture beschreibt den Bubahal Klosterkomplex ausführlich, zeigt 46 Fotos, auch einige Detailaufnahmen von den Metallarbeiten, doch kein Foto und kein Hinweis auf die ominöse Affen-Skulptur. Nachforschungen ergaben, dass der Affe mit der Jackfrucht als vorerst letzte Errungenschaft 1918 ins Kloster kam, → Quelle: www.askmeaboutnepal.com Zitat aus: Lexikon der östlichen Weisheitslehren
Otto Wilhelm Barth Verlag 2.Auflage 1986 (Seite 130) Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones Zahlreiche Tempel im Kathmandu-Tal sind verschlossen oder aber komplett vergittert. Der Zugang ist jederzeit und jedem verwehrt. Interessierte Besucher stehen vor verschlossenen Türen oder schauen durch Stahlgitter auf die avisierten Ziele. Diese rigorosen Maßnahmen sind notwendig geworden, um weitere Diebstähle wertvoller Kunstobjekte zu verhindern. In den letzten Jahrzehnten sind zu viele sakrale Ritualgegenstände und Statuen außer Landes gebracht worden. Der internationale Kunstmarkt war und ist überflutet von Diebesgut aus Nepal. Asiatische Kunstobjekte verkaufen sich weltweit sehr gut. Es finden sich leider immer wieder gewissenlose Menschen, welche den Dieben Vorschub leisten und die radikalen Raubzüge ermöglichen. Die Fotos entstanden im November 2025. Die Fotoauswahl beschränkt sich ausschließlich auf Tempel im Stadtteil Lalitpur (sprich: Patan). Wie drastisch die notwendigen Sicherungsmaßnahmen den Gesamteindruck mancher Tempel und Gebäude verändern, sollen diese Bilder veranschaulichen. Einleitend drei Fotos von der 1694 erbauten Subarna Monastery, die keinen Kommentar benötigen. Das Sanctum vom Manjushree Tempel wird nur während dem Ablauf bestimmter Zeremonien geöffnet, ansonsten müssen sich die Gläubigen und Touristen mit einem Blick durch das massive verschiebbare Gitter begnügen. Diese Buddhastatue, zusätzlich durch dickes Glas geschützt, wird gewiss nicht sonderlich wertvoll sein und dennoch muss die Statue vor Raub gesichert werden. Der ideelle nicht zu beziffernde Wert für die Gläubigen übersteigt garantiert den Verkaufswert. Selbst Glocken, die vor jedem Tempel hängen, müssen mit dicken Ketten, Ringen und teilweise auch mit Körben aus Rundstählen vor Diebstahl gesichert werden. Die Bohrungen zwischen Oberplatte und Henkel der Glocke, um den Sicherungsbolzen einzuführen, der die schweren Ketten aufnimmt, verändern zweifellos den Klang der Glocken. Der in den Boden eingelassene Nagakal (Schlangenstein) wurde nicht gegen Diebstahl, sondern gegen das Überfahren gesichert. Zahllose Mopeds und Motorräder sind auf den engen Straßen unterwegs, geparkt wird auch in unmittelbarer Tempelnähe, folglich müssen Bodendenkmäler geschützt werden. Schlangensteine sind in Indien häufig zu sehen, sie stehen an, in und neben vielen Tempeln, oftmals auch direkt neben den Dorfstraßen oder an zentralen Plätzen kleiner Ortschaften. Der Brauch, einen Nagakal zu opfern und diesen an markanten Orten aufzustellen, ist wohl auf alte Riten, welche die Schlangen besänftigen und gut stimmen wollten, zurückzuführen. In Nepal finden sich solche Ritualsteine eher selten. Der Glaube an und das Vertrauen auf die Nagas scheint weniger intensiv zu sein als in Indien und anderen asiatischen Ländern. Am Na Sah Dyo Tempel ist wenigsten ein recht ansehnliches Ziergitter angebracht, was den direkten unerlaubten Zutritt verhindert. Ein Maschendrahtzaun umgibt den Krishna Tempel, noch ist der Wiederaufbau nicht abgeschlossen. Der Zaun umgibt die Baustelle. Wird später der Tempel offen oder verschlossen sein? Zum Mahabuddha Tempel kommen täglich tausende Menschen, hier haben Diebe schlechte Karten. Nachts ist der enge Innenhof verschlossen. Trotz geringer Chancen Kunstwerke zu entwenden, sind einige Statuen und auch der vergoldete Vajra gesichert. Selbst kleine unscheinbare Schreine, die auf Hinter- oder Innenhöfen ihren Standplatz haben, bleiben tagsüber verschlossen. Die Menschen gehen ihrem Tagwerk nach, keiner der Anwohner ist daheim. Diebe hätten an solchen unbewachten Plätzen leichtes Spiel. Eine verkehrsfreie Zone, ein Ort der Ruhe, ein von modernen Wohnhäusern umgebener freier Platz, darauf der Stupa, (übrigens erbaut im 17.Jh.), davor der Vajra, die Gebetstrommeln, die Glocken, welch schönes Ensemble – doch die Menschen dürfen den Stupa nur außen ebenerdig umrunden. Die innere Umrundung ist nicht möglich, keiner gelangt zum Beten an die vier im Stupa eingelassenen Buddhaschreine und die zahlreichen kleinen Reliefs am Kubus der Stupa kann auch niemand aus der Nähe sehen, weil eine verschlossenes Tor den Zutritt verhindert. Dem Platz und der Stupa ist der Wiederaufbau nach dem Erdbeben anzusehen. Über die farbliche Dekoration des formschönen Stupa lässt sich streiten, doch wegen der leider notwendigen Sicherungsmaßnahmen kann beim außenstehenden Betrachter nichts außer Entrüstung aufkommen. Man beachte, wie akribisch der Vajra mit Rundstählen vierfach und rundum am Sockel festgemacht wurde, wie auf bekannte Weise die Glocken mit Ketten festgehängt wurden (siehe oben), mit welch dicken Rohren die löwenartigen Schimären auf ihren Sockeln verankert sind. Das golden bemalte Gittertor ist noch als die eleganteste Lösung aller Sichermaßnahmen wahrzunehmen. Eine von ungezählten Beckenanlagen in der Stadt wurde zur praktischen Nutzung wieder aufgebaut, das sind lobenswerte Aktivitäten. Wie wertvoll müssen die Relieftafeln sein, dass diese Götterbilder mit hässlichen Gittern vor Diebstahl bewahrt werden müssen? Andererseits, wie achtlos können Menschen sein, dass sie mit ihren Hinterlassenschaften das Wasserbecken zur Kloake verunstalten! Die Krönung beachtlicher Sicherungsmaßnamen im negativen Sinn ist am Rato Machindranath Tempel zu registrieren. Der Tempel steht in einem blau gestrichenen Käfig. Doch damit noch nicht genug, alle Metallskulpturen, die ohnehin schon in den Gitterkäfig verbannt sind, wurden nochmals in je einen separaten Käfig gesperrt. Die Anwohner mussten sich einen anderen Tempel zum täglichen Gebet suchen und Touristen würden den ansehnlichen Tempel gern besichtigen, somit sind die einen und die anderen bestraft. Sechs Fotos vom Rato Machindranath Tempel sagen mehr als jegliche Erklärung. Die Tür zum buddhistischem Kloster Yasodhar Mahavir wurde gleich dreifach gesichert. Was wird sich hinter der prachtvollen Fassade verbergen? Welchen Nutzen bringt ein Kloster, das nicht betreten werden darf? Verschlossene Sakralräume schaffen sämtlichen Interessenten nur Nachteile. Der Minnath Tempel wurde teilvergittert, bleibt aber tagsüber für Rituale und Besichtigungen offen, das ist eine Lösung, die den Bedürfnissen der Menschen Rechnung trägt, wenngleich der ästhetische Anblick einer Tempelanlage durch Gitterstäbe und sonstige eiserne Vorrichtungen getrübt wird. Was in diesem Artikel ausschnittsweise dokumentiert wurde, ist der traurige aktuell vorherrschende Zustand der Realität in Nepal: solche Maßnahmen und Einschränkungen mussten in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts noch nicht getroffen werden. Pilger, Besucher und Touristen standen weder vor Gittern noch vor verschlossenen Toren.
Binnen dreißig Jahren hat sich die Welt verändert. Die Zeit bleibt nicht stehen. Der Glaube an die Götter und das Urvertrauen der Menschen an das Gute sind ungebrochen, aber das Vertrauen in die eigene Spezies ist stark beschädigt. Noch lohnen trotz beschriebener Beeinträchtigungen Besichtigungen der Königsstädte in Kathmandu. Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones |
Autor Günter Schönlein
Auf meinen bisher acht Reisen nach Kambodscha habe ich viele Khmer-Tempel photographisch dokumentiert. Mit Pheaks Hilfe suchte ich auch viele schwer zu findende entlegene Tempel auf. In diesem Blog möchte ich meine dabei erworbenen Eindrücke und Kenntnisse gerne anderen Kambodscha-Liebhabern als Anregungen zur Vor- oder Nachbereitung ihrer Reise zur Verfügung stellen. sortiert nach Themen:
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Der Blog enthält sowohl Erlebnis-Reiseberichte als auch reine Orts- und Tempel-Beschreibungen, siehe Kategorien "Persönliches" und "Sachliches" in der Liste von Tags oben, sowie eingestreute Beiträge zu anderen Reiseländern und Themen.
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Teil 1 Angkor Wat Spezial 2022 - Teil 2 Angkor Wat Spezial 2022 - Teil 3 Hayagriva Indrajit Krishna & Kaliya Vishnu allgegenwartig Die verlorene Sammlung (The Lost Collection) Srah Srang Yeay Pow Tempel Ta Prohm (Tonle Bati) Tempel Prasat Neang Khmau Phnom Bayang Tempel Phnom Bayang Nebentempel Prei Tempel Spezial Banteay Prei Spezial Krol Ko Spezial Prasat Tonle Snguot Phnom Da Angkor Borei Museum Prei Khmeng Stil Kala Preah Norodom Sihanouk Museum Krol Romeas & Kral Romeas Preah Khan versus Banteay Kdei Frömmigkeit versus Glaube Khmer Halsschmuck Spean Toap & Prasat Prohm Kal Dachlandschaften in Angkor Eindrücke vom Tag Bilderbögen Zentral-Vietnam Da Nang Marmorberge Da Nang Da Nang Halbinsel Son Tra Da Nang Museum Cham Sculpture Cham-Skulpturen: Vishnu & Shiva Cham Tempel in Vietnam Thap Phu Dien Thap Bang An Thap Khuong My Thap Chien Dan Thap Chien Dan - Museum Thap Dong Duong My Son (Teil 1) My Son (Teil 2) My Son (Teil 3) My Son (Teil 4) My Son (Teil 5) Cham Phong Lee Makaras der Cham Kala in Vietnam Hue - 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