ANGKOR TEMPLES IN CAMBODIA
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Günter Schönlein
Blog

Banteay Chhmar Satellitentempel

9/28/2019

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Abgesehen vom Prasat Bakong im Roluos-Gebiet, den etwa zwanzig kleine Tempel umgeben, ist außer dem Banteay Chhmar Tempel kein anderer Groß-Tempel in Kambodscha nachzuweisen, um den sich mehrere ihm zugeordnete Tempel gruppieren, unter diesem Aspekt betrachtet, ist der ohnehin bedeutende Banteay Chhmar Tempel einmalig zu nennen. Die Anordnung von je zwei Tempeln auf den Hauptkoordinaten ist die Folge konsequenter Planung und strikter Realisierung der Bauvorhaben unter Jayavarman dem VII. Jeweils einer der zwei Tempel zeigt am Prasat (Turm) die berühmten Lokeshvara-Gesichter, jene Gesichter-Türme, die auch den Banteay Chhmar Haupt-Tempel zieren, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen werden, doch davon später mehr. Der Tempel Preah Khan in Kampong Svay kann zwar mit einigen Außentempeln aufwarten, jedoch sind diese Tempel linear von Ost nach West angeordnet. Wie in Banteay Chhmar so auch in Preah Khan in Kampong Svay bestimmen Gesichter-Türme maßgeblich den Gesamteindruck sowohl des Haupt-Tempels als auch der Außen-Tempel. Die berühmtesten und bekanntesten Gesichter-Türme zieren den Bayon Tempel im Angkor-Gebiet.

Im Süden stehen der Prasat Ta Plang (auch Ta Phlang) und der Prasat Taprohm (*) (auch Ta Prohm).
Im Westen stehen der Prasat Ta Nem (*) und der Prasat Samnang Tasok (*) (auch Samnang Ta Sok).
Im Norden stehen der Prasat Yeay Kom und der Prasat Chegnchem Trei (*) (auch Chinh Chem Trey).
Im Osten stehen der Prasat Ta Em und der Prasat Yeay Chu.
Noch weiter östlich im Baray steht der Prasat Mebon.

Zeichenerklärung: (*) bezeichnet einen Tempel mit Gesichter-Turm

Die Schreibweisen der Tempelnamen zwischen den örtlichen Hinweisschildern und den Google-Angaben differieren unwesentlich. Die im Bild 1 gezeigte, für jedermann zugängliche Info-Tafel wurde neben der Zufahrtsstraße im südlichen Außenbereich des Haupttempels aufgestellt.
Bild 1: Übersichtskarte Banteay Chhmar Tempel Komplex
Bild 1: Übersichtskarte Banteay Chhmar Tempel Komplex
Der Blick auf die Karte verdeutlicht, dass alle Tempel auf den Koordinaten Nord-Süd bzw. Ost-West errichtet wurden. Im Kreuzungspunkt der Koordinaten wurde der Prasat Banteay Chhmar erbaut. Die einzige Ausnahme bildet im Südosten der Prasat Yeay Chu, jedoch genau auf der Ost-Koordinate stehen der Prasat Ta Em und der Prasat Mebon, so gesehen befinden sich alle Satelliten-Tempel in linearer Ausrichtung zum Haupt-Tempel. Keiner der Außen-Tempel liegt weiter als 1,5km vom Haupt-Tempel entfernt. Bemerkenswert sind die unterschiedlich gewählten Abstände zum Haupt-Tempel. Die im Haupttempel streng realisierte symmetrische Genauigkeit scheint aufgegeben. Gleich aus welcher Richtung die Menschen sich dem Prasat Banteay Chhmar näherten, sie mussten an zwei kleineren Tempelanlagen vorbei, daran hat sich bis heute nichts geändert, außer man benutzt, weil eben nur der Prasat Banteay Chhmar besichtigt werden soll, die neben dem Wassergraben verlaufende, den Haupt-Tempel umgebende moderne Straße. Nördlich, westlich und südlich dieser Straße haben sich die Bewohner angesiedelt. Vom Wall (Damm?), der den Tempel großräumig umgab (Karte Bild 1: gestrichelte Doppellinie) hat sich wenig erhalten. Das Gebiet zwischen dem ehemals vorhandenen Wall und dem Wassergraben gilt bis heute als bewohnbares Land. Der Randbereich eines Tempels wird immer schon als bevorzugtes Wohngebiet geschätzt worden sein.

Im Jahr 2016 war es noch recht problematisch alle Satelliten-Tempel zu erreichen. Auf Grund des anwachsenden Besucherstromes haben die örtlichen Behörden alle Wege zu den Außen-Tempeln geebnet und auch für Autos befahrbar gemacht. Im Frühjahr 2019 konnten alle Außen-Tempel mit einem Klein-Bus ohne Probleme erreicht werden. Es empfiehlt sich, die Besichtigung der außenliegenden Tempel im Süd-Bereich zu beginnen, die Runde im Uhrzeigersinn fortzusetzen, um danach den Haupt-Tempel von Osten her zu betreten. Vorab noch eine Einschränkung: zum Prasat Mebon können keine Informationen gegeben, auch keine Fotos gezeigt werden.

SÜD: Mit der Betrachtung der Tempel soll, wie empfohlen, im Süden begonnen werden. Gegenüber der südlichen Naga-Balustrade, die den Wassergraben des Haupttempels überbrückt, führt eine kleine Straße zu den südlichen Tempeln. Ein recht kurzer, gemeinsamer Weg führt zum Prasat Ta Plang und zum Prasat Ta Prohm. Ta Plang ist die größere, Ta Prohm die sehenswertere Anlage.
Bild 2: Zustand 2016  ←  Prasat Ta Prohm  →  Bild 3: Zustand 2019
Bild 2: Zustand 2016 ← Prasat Ta Prohm → Bild 3: Zustand 2019
Die Bilder 2 & 3 belegen sehr anschaulich, welche Radikalmaßnahmen veranlasst und durchgeführt wurden, um die Sicht auf und die Wege zu den Tempeln zu erleichtern. Der Fotostandpunkt im nordwestlichen Bereich des zweifach unterbrochenen Wassergrabens gibt den Blick auf die Tempelanlage frei (Bild 3). Im Jahr 2016 war vom annähernd gleichen Standpunkt außer dem Gesichter-Turm, der den dichten Dschungelbewuchs überragte, nichts vom Tempel zu sehen (Bild 2). Die Annäherung an den Turm war 2016 nur bedingt möglich und von den Bauten, die den Turm umgeben, war nichts zu ahnen. Die gesamte Tempelanlage war komplett eingewachsen.

Klar zu erkennen ist der kreuzförmige Unterbau, der den Gesichter-Turm trägt (Bild 4). Vom Ost-Gopuram (Bild 5) haben sich nur Teile der Seitenflügel erhalten. Der West-Gopuram war in die Außenmauer integriert. Dieses Baumuster schien stilgebend für sämtliche Satelliten-Tempel zu sein.
Bild 4: Gesichter-Turm  ←  Prasat Ta Prohm  →  Bild 5: Ost-Gopuram
Bild 4: Gesichter-Turm ← Prasat Ta Prohm → Bild 5: Ost-Gopuram
Im Jahr 2016 war der Prasat Ta Plang nicht zu finden. Inzwischen fällt der Prasat Ta Plang geradezu beiläufig ins Blickfeld. Großflächige Brandrodungen und überlegte Abholzungen haben den Ta Plang Tempel wieder ans Licht gebracht. Wer den Prasat Ta Prohm ansteuert, muss am Prasat Ta Plang vorbei. Der Tempel liegt östlich am Weg. Im Gegensatz zum Ta Prohm Tempel umgibt den Ta Plang Tempel kein Wassergraben, sondern ein doppelter Laterit-Mauerring umfriedet die großflächige rechteckige Tempelanlage, die wie alle Tempelanlagen in Banteay Chhmar östlich ausgerichtet ist. Im zweiten Mauerring sind östlich und westlich die Reste der Gopuram kenntlich, die jedoch keine überzeugenden Rückschlüsse auf die ehemalige Bauweise zulassen. Der Tempel befindet sich im Zustand, dem das Adjektiv desolat gerecht wird. Ein nochmals ummauerter Zentralbau aus Sandstein ist zu sehen, seine Größe ist zu erfassen, doch die ehemalige Form des Tempels ist kaum vorstellbar, am ehesten scheint noch der stilistische Unterschied zum Prasat Ta Prohm deutlich auf.
Bild 6 & 7: Prasat Ta Plang
Bild 6 & 7: Prasat Ta Plang
Bild 8 & 9: Prasat Ta Plang – Zentralbau
Bild 8 & 9: Prasat Ta Plang – Zentralbau
WEST: Die Tempel auf der West-Koordinate sind gleichermaßen sehenswert. Der Prasat Ta Nem und der Prasat Samnang Tasok lohnen den direkten Vergleich, denn beide Tempel weisen einen gut erhaltenen Gesichter-Turm auf. Das ist insofern außergewöhnlich, weil diese Situation allein auf der westlichen Koordinate nachzuweisen ist. In der spärlichen Literatur zum Banteay Chhmar Tempel finden sich ungesicherte Hinweise, dass sich ehemals alle Außentempel glichen, will heißen: alle Tempel warteten mit einem Gesichter-Turm auf, dass hieße: Lokeshvara=Jayavarman VII. (Gott und König) wären im Außenbereich achtfach präsentiert gewesen, wobei in dieser Zählung der Prasat Mebon (Insel-Tempel) inbegriffen sein müsste.
Bild 10 & 11: Prasat Ta Nem
Bild 10 & 11: Prasat Ta Nem
Bild 12 & 13: Prasat Samnang Tasok
Bild 12 & 13: Prasat Samnang Tasok
Bild 14 & 15: Prasat Samnang Tasok
Bild 14 & 15: Prasat Samnang Tasok
NORD: Zweihundert Meter bzw. siebenhundertvierundvierzig Meter sind die zwei Tempel im Norden von der Hauptstraße entfernt. 744m - in Kambodscha wird genau gemessen. Dem Hinweisschild ist zu trauen. Die relativ kurzen Entfernungen könnten auch zu Fuß bewältigt werden, da aber die vollständige Besichtigung des Haupttempels genügend Beinarbeit erfordert, ist es weder Schande noch Schwäche, wenn die Außentempel mit dem Fahrzeug angesteuert werden. Lediglich für die Besichtigung des Mebon im Baray müsste ein Boot gemietet werden. Während der Trockenperiode wüssten die Anwohner vielleicht einen Fußweg zur Tempelinsel zu weisen. Oftmals kennen Kinder die kürzesten Wege, weil sie sich spielend ihre Umgebung erschlossen haben. 
Bild 16 & 17: Prasat Yeay Kom
Bild 16 & 17: Prasat Yeay Kom
Bild 18 & 19: Prasat Yeay Kom
Bild 18 & 19: Prasat Yeay Kom
NORD: Nach der Besichtigung mehrerer Außentempel bestätigt sich an den Tempeln im Norden erneut, dass die Satelliten-Tempel des Banteay Chhmar Tempel keineswegs nur kleine unscheinbare Bauten gewesen sind. Vom Prasat Yeay Kom haben sich mehrere Mauerstrukturen und Gebäudefragmente erhalten. Erfreulicherweise sind einige hübsche Wand-Dekors im guten Zustand vorzufinden, die eine Ahnung von der ehemaligen Ausstattung vermitteln. Die stilistische Verwandtschaft mit ähnlichen Dekorationen am Prasat Samnang Tasok ist kaum von der Hand zu weisen.
Bild 20: Prasat Chem Trey
Bild 20: Prasat Chem Trey
Die Bodenbeschaffenheit des großflächigen Umfeldes des Prasat Chem Trey legt die Vermutung nahe, dass der Tempel von einem Wassergraben umgeben gewesen sein könnte. Die kleine Erhebung, auf der der Tempel steht, verfestigt diese Annahme. Der Graben, falls vorhanden gewesen, liegt trocken und sein Bodenniveau hat sich im Laufe vieler Jahrhunderte durch Erdanreicherung erhöht. Steinerne Befestigungen des Wassergrabens sind nicht nachweisbar. Diesbezüglich müssten alle Tempelanlagen begutachtet werden. Genauere Vermessungen und partielle Grabungen würden fundierte Ergebnisse hervorbringen. Sichtbar bei fast allen Tempeln sind  die Außenmauern. Wichtig ist die Erkenntnis, dass der Prasat Chem Trey der vierte Tempel mit Gesichter-Turm ist und für seinen Standort  die äußere (nördlichere) Position auf der Koordinate  gewählt wurde (Erkenntnisstand 2019). 
Bild 21 & 22: Prasat Chem Trey
Bild 21 & 22: Prasat Chem Trey
Bild 23 & 24: Prasat Chem Trey
Bild 23 & 24: Prasat Chem Trey
OST: Die Tempel im Osten sind weniger spektakulär als die Tempel im Süden, Westen und Norden. Vom Ost-Tor des Haupttempels zum Ta En Tempel sind es nur wenige Schritte. Den Tempel umgibt dörfliches Milieu. Häuser und Gärten grenzen an die Außenmauer. Angepflockte Kühe weiden im Tempelareal. Wiederum kann ein Sandsteinbau, der von Laterit-Mauern umgeben war, die nicht vollständig erhalten sind, begutachtet werden. Die Ruine des Prasat Ta En (Bild 26) steht auf einem kreuzförmigen Unterbau, was eventuell einen weiteren Gesichter-Turm belegen könnte.
Bild 25 & 26: Prasat Ta En
Bild 25 & 26: Prasat Ta En
Prasat Yeay Chu in Banteay Chhmar
Bild 27, 28 & 29: Prasat Yeay Chu
Bild 27, 28 & 29: Prasat Yeay Chu
Etwas mehr hat sich vom Prasat Yeay Chu erhalten. Die Größe der doppelten Mauerringe entspricht in etwa den Ausmaßen der Mauerringe des Prasat Ta En. Beide Tempel sind östlich ausgerichtet. Am Yeay Chu Tempel ist der östlich vorgebaute Mandapa noch deutlich zu erkennen, eine Seitenmauer der Mandapa hat sich erhalten. Der vierseitig zugängliche, kreuzförmige Tempelinnenraum (Cella) ist in gutem Zustand und könnte exakt vermessen werden. Die Innenwände müssen kahl, glatt und  schmucklos gewesen sein, nichts weist auf irgendwelche dekorative Verzierungen hin. Von der Innenausstattung des Heiligtums ist nichts am Ort verblieben.   

Die unregelmäßige Anordnung des Prasat Yeay Chu außerhalb der Ost-Koordinate im Süd-Osten des Haupttempels kann nicht begründet werden. Es drängt sich die vage Vermutung auf, dass zwischen Prasat Ta En und dem Westufer des Baray kein weiterer Tempel stehen sollte. Die Tempel hätten zu eng beieinander erbaut werden müssen.

Fazit: Acht, wenn der Prasat Mebon im Baray mitgezählt wird, sind neun Tempel im Außenbereich des Prasat Banteay Chhmar zu besichtigen. Zu sehen sind vier Tempel mit Gesichter-Türmen. Die Ruinen der restlichen vier Tempel bestätigen nur teilweise die mögliche Existenz ehemals vorhandener Gesichter-Türme. Nur exakte Vermessungen und genaue Untersuchungen der Ruinenberge/Steinhalden bestätigten die Annahme, dass alle Außen-Tempel die Lokeshvara-Gesichter aufwiesen. Erst wenn mehrere Stein-Fragmente am jeweiligen Standort die Gesichter-Türme bezeugen würden, wären stichhaltige Beweis für diese Behauptung erbracht. Der Forschung in Banteay Chhmar mangelt es an interessanten Aufgaben gewiss nicht. Erfreulicherweise sind neuerdings alle Außen-Tempel zugänglich, was den Vergleich der einzelnen Tempel erleichtert.

Aktuell lagert der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Erschließungs- und Forschungsarbeiten auf dem Haupt-Tempel. Die Restaurierungs- und Wiederaufbauarbeiten beschränken sich vorerst nur auf den Haupt-Tempel. Im Prasat Banteay Chhmar gibt es viel zu entdecken: herrliche Reliefwände und nicht zuletzt etliche Gesichter-Türme, die übrigens nach Typen unterschieden werden.  

Tipp:  Sowohl im westlichen als auch im östlichen Außenbereich ist jeweils in der Nähe der Tempel eine kleine Khmer-Brücke zu finden. Die Brücken sind im Google-System eingetragen.

Hinweis: Weitere Informationen und Fotos zum Prasat Banteay Chhmar und seinen Außen-Tempeln liefert auf gleicher Webseite der Artikel Banteay Chhmar von Ando Sundermann.

Beschreibungen, Wegeskizzen, Literaturhinweise und Fotos zum Prasat Mebon und zum Banteay Chhmar Baray sind jederzeit willkommen.

Fotos: Günter Schönlein
Autor: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones


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Kasen Tempel

9/21/2019

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Wer den Kasen Tempel nicht zufällig bei Google Maps ausfindig gemacht hat, wird nirgends auf einen Hinweis zu diesem Tempel stoßen. Kein Wegweiser an der Straße zeigt in Richtung Tempel. kasen temple als Suchwort im Internet ergibt nur magere Ausbeute. Es finden sich etliche Fotos von lateinamerikanischen Reisenden online gestellt, außerdem ein Video kambodschanischer Herkunft und die typischen kartentechnischen Verweise von placemap.net mit GPS-Daten, ansonsten keinerlei Ergebnisse. Was also hat es auf sich mit dem Kasen Tempel?

Reisende, die von Sisophon kommen und auf der R56 nach Banteay Chhmar unterwegs sind, fahren ahnungslos am Tempel vorbei, obwohl der Tempel keine 400m östlich der Hauptstraße liegt. Diesen Tempel nicht besichtigt zu haben, kann nicht als nennenswerter Verlust bezeichnet werden, doch sollte der Rückweg einer Tempel-Tour (z.B. nach Banteay Chhmar) dem Hinweg entsprechen, kann der kurze Schwenk zum Kasen Tempel eine willkommene Abwechslung sein und wer Nägel mit Köpfen machen will, hat kurz zuvor eh schon den Banteay Toap Tempel besichtigt. Weshalb also den Kasen Tempel nicht besuchen?
Kasen Tempel – Ostzufahrt mit Wassergraben
Kasen Tempel – Ostzufahrt mit Wassergraben
In meinem Reisetagebuch lese ich folgende Notiz: Viel ist vom Kasen Tempel nicht mehr zu sehen. Ein Wassergraben, der zehn Meter (!) tief sein soll und aus natürlichen Quellen gespeist wird, ist noch immer von Wichtigkeit für die Menschen des Dorfes Thma Puok. Auf einer rechteckigen Insel kann eine wiederum rechteckige höher gelegene Fläche umgangen werden. Diese Erhebung (geschätzt 15x25m) lässt die ehemalige Größe des Tempels ahnen. Vom Tempel hat sich fast nichts erhalten. So wenig, dass keinerlei konkrete Auskünfte über Details gegeben werden können. Teile eines Ost-Gopuram sind zu identifizieren, auch Teile eines Fundamentes aus Laterit stehen aus dem Hügel heraus. Obenauf liegen Sandsteinteile, aus deren Form und Größe keine Rückschlüsse auf Bauweise und Aussehen des Zentral-Tempels gezogen werden können. Die gesamte Anlage war von einer Laterit-Mauer umgeben. In der Neuzeit ist alles nur Mögliche und Unmögliche vollbracht wurden, diesen Tempel zu verunstalten. Das Erfreulichste sind zwei moderne Statuen, die am Rand des Tempels aufgestellt wurden: ein Rishi und ein friedvoller Ganesha. Kunsthistoriker werden dem Stein im gemauerten Spirit-House (Geisterhaus) mehr Bedeutung zumessen. Yama reitet rücklings auf seinem Buckelstier. Das sehr plastische Relief in ungewöhnlicher Perspektive ist kunstvoll gearbeitet. Der Stier zeigt dem Betrachter sein Hinterteil und wird seitlich den Kopf verdreht haben. (Ende Zitat)

Die Informationen in dem oben erwähnten YouTube-Video sollten nicht überbewertet werden. Bei allem Wohlwollen darf nicht vergessen werden, dass die Auskünfte zum Tempel von Laien gegeben werden. Nehmen wir also die unbewiesenen Aussagen zur Kenntnis. Der Hinweis, den Auftrag für den Tempelbau wieder dem sagenhaften König Jayavarman VII. zuzuschreiben, könnte stimmen, befindet sich doch der Kasen Tempel im Umfeld des Banteay Chhmar Tempel und des Banteay Toap Tempel.  

Die folgenden Fotos rücken alles ins Bild, was im März 2019 vom Kasen Tempel zu sehen war.
Kasen Tempel
Kasen Tempel
Kasen Tempel
Kasen Tempel
Kasen Tempel
Kasen Tempel
Kasen Tempel: Rishi – Yama – Ganesha
Kasen Tempel: Rishi – Yama – Ganesha
Autor: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones
Fotos: Günter Schönlein
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Banteay Toap Tempel

9/14/2019

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Zufahrt: Entfernung von Siem Reap 160km, erst westlich auf der NR 6 bis Sisophon, danach auf der R56 nördlich fahren, vor Banteay Chhmar östlich fahren
Tempel: Angkor-Tempel, Sandstein, 12. Jahrhundert

Soviel vorweg, der Banteay Toap Tempel (auch: Banteay Torp) muss vor seiner Zerstörung ein wahrhaft beeindruckend schöner Tempel gewesen sein. Leider können hier keine Fotos vom Urzustand gezeigt werden. Touristen, die sich in die unbekannte Region südöstlich des Banteay Chhmar Tempel verirren oder aber das Gebiet zielgerichtet ansteuern, können bzw. wollen den Banteay Toap Tempel bestaunen. Nicht zu erklären ist die Aura der Unbekanntheit, die diesen Tempel umweht. Der Tempelbau geht wiederum auf die Rechnung des berühmten siebenten Jayavarman, jenen König, dem auch der Bau des Banteay Chhmar Tempel zu danken ist. Die deutschsprachige Literatur über den Banteay Toap Tempel ist mehr als spärlich, um es genauer zu definieren, sie ist, von nüchternen Erwähnungen abgesehen, nicht vorhanden.

Stilistisch muss der Banteay Toap Tempel dem Bayon-Stil zugeordnet werden, wenngleich im Angkor-Gebiet kein vergleichbarer Tempel erbaut wurde. Den Banteay Toap Tempel umgibt ein U-förmiger, nach Osten geöffneter Wassergraben. Auf einem großen, massiven rechteckigen Laterit-Sockel und einem etwas kleineren Sandsteinfundament erhoben sich vormals fünf hohe Türme, von denen sich noch drei recht und schlecht erhalten haben. Bei fünf Türmen wäre gleich an die oft verwirklichte Quinkunx-Stellung (also beispielsweise an die Turm-Stellung der Angkor Wat Türme) zu denken. Anders hier: die Türme ordnen sich auf dem Koordinatenkreuz, der höchste Turm stand im Schnittpunkt der Hauptkoordinaten, vier Türme standen den vier Himmelsrichtungen entsprechend in geringer Entfernung zum Hauptturm. Die Türme selbst waren durch Korridore miteinander verbunden. Von der Laterit-Terrasse führten Stufen auf die Sandstein-Terrasse. Durch kleine Tore konnte das Tempelareal betreten werden. Der Ost-Gopuram war der größte, was nicht verwundert, diese Eigenheit entspricht den bautechnischen und stilistischen Vorgaben der Bayon-Epoche.

Den Tempel außen zu umgehen ist ungefährlich. Sich dem Tempel, resp. den Türmen zu nähern, gar in den Bereich der Türme über die Steinberge zu klettern, kann schlimme Folgen haben. Nichts ist gesichert, nichts ist abgesperrt. Die noch aufrecht stehenden Türme könnten jederzeit einstürzen. Von Erkundungstouren im inneren Bereich muss abgeraten werden. Die vorhandenen hölzernen Abstützungen bieten keine Garantie für Sicherheit.

Wer Detailfotos des Tempels sehen möchte, sollte folgende Internetseite besuchen:
https://www.orientalarchitecture.com/sid/994/cambodia/banteay-meanchey/banteay-torp
Turm-Stellung Banteay Toap Tempel
Prasat Banteay Toap: Ansicht von Nord-West
Prasat Banteay Toap: Ansicht von Nord-West
Das Foto zeigt alle beschriebenen Besonderheiten der Tempelanlage:
- das Laterit-Fundament
- das Sandstein-Fundament
- die auf den Koordinaten rechtwinklig zueinander stehenden Türme
- den Mittel-Turm und zwei Außen-Türme
- die Korridorverbindungen der Türme (Vestibüle)
- den Zugang von außen
Prasat Banteay Toap: Blick von Süd-Ost, Gopuram im Bild rechts
Prasat Banteay Toap: Blick von Süd-Ost, Gopuram im Bild rechts
Auch diese Perspektive vermittelt die Pracht und einstige Größe der Tempelanlage nur ungenügend. Blickt man von außen auf den Tempel, stehen die Türme, so scheint es, wie auf einem riesigem Trümmerberg. Kaum ein Großtempel in Kambodscha ist derart zerstört und dennoch hinterlässt der Prasat Banteay Toap einen nachhaltigen Eindruck: etwas Drohendes, gleichsam auch Anziehendes strahlt die Ruine aus. Eines ist gewiss, der Tempel ist erst in der Neuzeit in diesem jämmerlichen Zustand versetzt worden. Kämpfer der Roten Khmer hatten im Tempel Stellung bezogen und diesen als Verteidigungsstellung benutzt. (Das habe ich gelesen, weiß aber die Quelle nicht anzugeben.)
Prasat Banteay Toap: Ansicht von Ost
Prasat Banteay Toap: Ansicht von Ost
Das Foto zeigt den geschichteten Unterbau aus Laterit-Steinen, darauf den Ost-Gopuram, der zum bzw. auf den Sandstein-Unterbau führt, zu sehen ist außerdem der nördliche Turm. Die massive Abstützung (rechts im Bild) gibt nur einen geringen Begriff von den Lasten der abgestürzten Steinmassen, die unkontrolliert auf die Außenbereiche des Fundamentes drücken.
Prasat Banteay Toap: Süd-Gopuram mit Sandstein-Mauer auf Sandstein-Fundament
Prasat Banteay Toap: Süd-Gopuram mit Sandstein-Mauer auf Sandstein-Fundament
Alle in diesem Artikel gezeigten Fotos entstanden, wenn man so will, aus distanzierter Sicht. Der Tempel wurde nicht betreten. Um die Einmaligkeit dieser Tempelanlage zu erfassen, genügt es tatsächlich, den Tempel mehrfach mit offenen Augen und wachen Sinnen von allen Seiten zu begutachten.

Die abschließend vorgestellte, selbst verfertigte Grundriss-Skizze gibt (nicht maßstabgerecht) eine ungefähre Ansicht auf die strukturelle Anordnung der Türme (1 – 5), die ihn verbindenden Korridore (Vestibüle), die Gopuram, die Mauern und Fundamente des Prasat Banteay Torp.
Grundriss-Skizze: Banteay Toap Tempel
Grundriss-Skizze: Banteay Toap Tempel
Hinweis: Im Nordbereich des Prasat Banteay Toap wurde ein kleiner moderner Tempel errichtet. Der von außen schlichte Bau aus Laterit-Steinen beherbergt den üblichen Buddha-Altar, kann aber mit besonderen nicht alltäglichen Wandmalereien überraschen. Ein kurzer Verweil in der schmucken offenen Halle lohnt in jedem Fall. Passend zum Banteay Toap Tempel wurde der Unterbau aus Laterit gefügt, wie auch die Außenmauern im gleichen warmen Farbton strahlen.
Moderner Tempel an der Nord-West-Ecke des Banteay Toap Tempel
Moderner Tempel an der Nord-West-Ecke des Banteay Toap Tempel
Autor: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones
Fotos: Günter Schönlein
Die verwendete Quinkunx-Grafik ist gemeinfrei und dem Internet-Artikel
QUINKUNX bei wiktionary.org entlehnt.
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Banteay Samre

9/7/2019

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Der Banteay Samre Tempel liegt im äußersten Osten des Angkor-Gebietes. Weiter östlich liegen nur noch der Phnom Bok Tempel und der Chaw Srei Vibol Tempel. Zum Prasat Banteay Samre muss nichts weiter ausgeführt werden, alles scheint gesagt zu sein. Kann den Beschreibungen der gängigen Reiseliteratur wirklich nichts hinzufügt werden?

Besucher betreten heutzutage den Banteay Samre Tempel durch das Nord-Tor, weil die einzige offizielle Zufahrtsstraße den Tempel nördlich streift. Ambitionierte Guides führen ihre Kunden in den östlichen Außenbereich des Tempels und verweisen auf den schönen Zugangsweg zum Tempel, treten vielleicht noch fünfzig Meter zurück, wodurch ein hübscher Foto-Standpunkt auf den Tempel gewonnen wird. Selten wird hervorgehoben, dass hier eine der prächtigsten und längsten Alleen mit Naga-Balustraden, die sich im Angkor-Gebiet erhalten haben, besichtigt werden kann. Die herrliche Allee ist mehr als nur der östliche Weg zum Tempel: der breite Weg wurde als Prozessionsallee genutzt. Welche Bedeutung hatte der östliche Weg zum Tempel? Woher kamen die Pilger? Blickt man auf die Karte und verfolgt den Weg weiter in östlicher Richtung, gelangt man ins weglose Ackerland. Es empfiehlt sich, zunächst außenseitig neben der Prozessionsallee entlang zu laufen, sich dort der Bauweise und den Verzierungen zu widmen, um danach weihevoll und andächtig gemessenen Schrittes, immer den Tempel im Visier, sich selbigen auf der Prozessionsallee zu nähern. Noch ehe die Terrasse erreicht wird, gerät der Banteay Samre Tempel vollständig ins Blickfeld.
Banteay Samre Tempel – Prozessionsallee Ost
Banteay Samre Tempel – Prozessionsallee Ost
Die Prozessionsallee im jetzigen Zustand ist etwa 250m lang. Naga-Balustraden bilden das Ende oder den Anfang der Allee. Der Weg selbst schien in östlicher Richtung weiter mit Laterit-Steinen gepflastert gewesen zu sein. Die Steine im Vordergrund des Bildes lassen diese Vermutung zu.
Banteay Samre Tempel – Prozessionsalle Ost
Banteay Samre Tempel – Prozessionsalle Ost
Auf der Prozessionsallee zum Tempel gibt es seitliche Ein- bzw. Ausgänge. Am Ende der Allee wird eine geringe Höhendifferenz mittels Stufen, die auf eine von Löwen bewachte breite Terrasse führen, ausgeglichen. Die Terrasse verbindet die Prozessionsallee mit dem Tempel.
Banteay Samre Tempel – Terrasse und Übergang zur Prozessionsallee
Banteay Samre Tempel – Terrasse und Übergang zur Prozessionsallee
Banteay Samre Tempel – Verzierungen an den Seitenwänden der Terrasse
Banteay Samre Tempel – Verzierungen an den Seitenwänden der Terrasse
Banteay Samre Tempel – Außenmauer, Südostbereich mit Naga-Zinnen
Banteay Samre Tempel – Außenmauer, Südostbereich mit Naga-Zinnen
Wer den Banteay Samre Tempel umrundet, dem erschließen sich die Größendimensionen der Mauern und die Mauerzinnen an den Eckpunkten, die übrigens in dieser Form im Angkor-Gebiet einmalig sind, und ganz nebenbei geraten alle Tore ins Blickfeld. Zusätzlich bietet sich im westlichen Außenbereich des Tempels die seltene Gelegenheit touristisches Neuland zu betreten, nämlich einen weiteren Prozessionsweg zu begutachten. Der Weg ist vorhanden. Der Weg kann begangen werden, wird aber nirgends erwähnt oder beschrieben. Es handelt sich um keine verstiegene Spitzfindigkeit, die im Hirn eines fanatischen Angkor-Liebhabers herumschwirrt. Verlässt man den Banteay Samre Tempel am westlichen Gopuram blickt man auf einen Sandweg, der sich in der Ferne zu verlieren scheint. Doch wie so oft, der Schein trügt. Nach 150m Sandweg beginnt ein etwa 250m langer ehemals prachtvoller Prozessionsweg, der als Fortsetzung oder auch als westliches Gegenstück zur östlichen Prozessionsallee betrachtet werden muss. Unwillkürlich stellt sich der Zusammenhang beider Alleen her, wenn man den Banteay Samre Tempel als Durchgangstempel bewertet. Blickt man auf den Grundriss des Tempels ist die Symmetrieachse in der Ost-West-Richtung angelegt und beide Prozessionsalleen verlaufen exakt auf dieser Achse. Von den eingesetzten Materialien abgesehen, gleichen sich die Prozessionswege nicht. Die Breite der West-Allee könnte der Breite der östlichen Allee entsprechen. Die westliche Allee verzichtet auf Naga-Balustraden. Hier erfüllen in regelmäßigen Abständen aufgestellte viereckige Sandstein-Pfeiler die seitlichen Begrenzungen der Allee. Die Pfeiler waren mittels Zapfen stabil in durchlaufenden Sandsteinkanten verankert. Viele der Pfeiler sind umgefallen oder umgestoßen worden und liegen am Boden. Ähnliche Pfeiler kamen an den Zugangsalleen des Preah Khan Tempel zum Einsatz. Die Pfeiler in Banteay Samre fallen wuchtiger und höher aus, sind nur teilweise verziert und verzichten im unteren Bereich auf Schmuckelemente. Die letzten (westlichsten) Pfeiler der Allee ragen nur noch zu einem Drittel ihrer Höhe aus dem Boden. Das Bodenniveau hat sich im Laufe der Jahrhunderte durch Schwemmsand gehoben. Eine Partie im mittleren Bereich der Prozessionsallee ist gebrochen und versunken. Die Kraft regelmäßig wiederkehrenden Wassers hat an dieser Stelle die Allee zerstört. Ein wackeliger hölzerner Steg überbrückt die Fehlstelle. Gepflastert war der Weg mit Lateritsteinen. Beete und Gärten stoßen an die Außenkanten der Allee.
Banteay Samre – Westliche Prozessionsallee
Banteay Samre Tempel – Westliche Prozessionsallee
Banteay Samre Tempel – Westliche Prozessionsallee
Neugierigen Entdeckern der westlichen Prozessionsallee werden an diesem verlorenen Platz kaum Touristen begegnen. Bauern würden sich wundern, auf der Allee, die sonst nur noch von Kühen benutzt wird, Fremde anzutreffen. Wer hier unterwegs ist, befindet sich allein auf weiter Flur. Es wäre schade, wenn die Allee völlig vergessen würde, vernachlässigt ist das Bauwerk ohnehin genug. Unter dem Motto Lost Places in Angkor wäre Fotofreunden diese Allee als Motivquelle zu empfehlen.

Die Beschreibung des Banteay Samre Tempel gibt Ando Sundermann im Artikel Banteay Samray auf dieser Web-Seite.

Autor: Günter Schönlein  
Fotos: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones
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    Autor Günter Schönlein

    Auf meinen bisher acht Reisen nach Kambodscha habe ich viele Khmer-Tempel photographisch dokumentiert. Mit Pheaks Hilfe suchte ich auch viele schwer zu findende entlegene Tempel auf. In diesem Blog möchte ich meine dabei erworbenen Eindrücke und Kenntnisse gerne anderen Kambodscha-Liebhabern als Anregungen zur Vor- oder Nachbereitung ihrer Reise zur Verfügung stellen.


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