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Der im 8./9. Jahrhundert von den Herrschern der Sailendra-Dynastie erbaute Candi Pawon steht auf einer gedachten Ost-West-Achse zwischen dem Borobudur Tempel und dem Candi Mendut. Die drei Tempel werden als architektonische Einheit verstanden und zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die einmalige Tempel-Triade ragt aus der von vulkanischen Bergen gesäumten flachen Landschaft gen Himmel empor. Einmal im Jahr ziehen Gläubige in Prozessionen vom Mendut Tempel zum Borobudur. Fünf Stupas in Quincunx-Position bekrönen das Dach vom nordwestlich ausgerichteten Pawon-Tempel. Ein monumentales Kala-Relief dominiert die Frontansicht und bewacht gleichzeitig den Tempeleingang, wie auch ein weiterer Kala-Kopf im Innenraum dieselbe Funktion erfüllt. Am Handlauf vom Treppenaufgang hat sich rechtsseitig eine Makara-Skulptur erhalten. Die Makaras erfüllen gemeinsam mit den Kalas den apotropäischen Schutz der Tempelanlagen, wobei die Makaras durchaus in verschiedenen Varianten erscheinen: den aufgerissenen Mäulern können beispielsweise Löwen entspringen, so an den Treppenwangen vom Candi Pawon. Anders die Kala-Reliefs: der Herr der Zeit, respektive des Todes, zeigt im Regelfall ein Schreckgesicht mit Glupschaugen, breiter Nase und aufgeblähten Backen. Kala wird auch als Kirtimukha bzw. als Yama identifiziert, somit ist seine Erscheinung nach hinduistischem Verständnis auf Shiva zurückzuführen. Die Wandflächen vom Innenraum sind schmucklos, regelrecht kahl, doch die Fassaden vom Candi Pawon erheben den Tempel zum "Juwel", auch zum "Kleinod", so die Einschätzungen der Fachleute, diesen Werturteilen stimmen wir voller Bewunderung zu. Allein schon das harmonische äußere Erscheinungsbild dieses Bauwerks fasziniert den Betrachter, nimmt man den Reliefschmuck der Außenwände hinzu, geriert der Tempel zum Kunstwerk. Die Flächengliederung der Reliefs entspricht der strukturierten Architektur der Wandflächen. Jeweils ein vorstehendes querformatiges Mittelrelief hebt sich von den zurückgesetzten hochformatigen Reliefs deutlich ab. Die Seitenreliefs zeigen wechselweise Darstellungen von aufrecht stehenden Bodhisattvas und Taras. Inhaltliche Bildwiederholungen finden sich bei den Zentralreliefs, hier sind es die Purnagathas (Vasen), die Lebensbäume (Kalpataru bzw. Kalpavriksha), die himmlischen Vidyadhara/Vidyadhari-Paare und die ebenfalls halbgöttlichen Kinnara/Kinnari-Paare. An den Zentral-Reliefs fällt die äußerst stimmige Bildaufteilung ins Blickfeld. Die Lebensbäume werden zu ebener Erde von den Mensch/Vogelwesen flankiert: links Kinnari (weiblich) und rechts Kinnara (männlich), genau umgekehrt zeigen sich im oberen Reliefbereich die fliegenden Himmelswesen: links der Vidyadhara (männlich) und rechts die Vidyadhari (weiblich). Zwischen den beiden Fenstern (abgesehen von der Eingangstür die einzigen Lichtquellen für den Tempelinnenraum) ist eine wunderschöne Vase (Purnagatha) platziert. Das durchlaufende Reliefband über den Wandbildern, eine florale Girlande, hat sich nicht durchgängig erhalten. Der Tempel wirkt klein und überschaubar, dennoch lohnt die nähere Betrachtung der Reliefs, denn bei flüchtiger Visite bleiben unweigerlich sehenswerte Details verborgen. Die anmutigen Körperhaltungen der Taras oder die ernsten weltentrückten Gesichter der Bodhisattvas sind schon einen längeren Blick, gar Vergleichungen wert. Ein seltsamer kleiner Löwe, falls das Relief einen Löwen meint, gibt Rätsel auf, seine verlorene dezentrale Position auf einer Wand im Innenraum lässt keinerlei sakralen Bezüge zu. Beachtlich und sehenswert sind die linke Stufenwange und der Handlauf. Das rudimentär erhaltene Relief der schrägen Wandfläche gibt Auskunft über den floralen Schmuck. Ein Kirtimukha gebiert den Handlauf, der schlussendlich in einem Makara mündet, hier müssen die erhaltenen Details der linken und rechten Treppenwangen im Zusammenhang gesehen und gedanklich zusammengefügt werden. Rückt man dem Stein nah und nimmt einzelne Wandpartien konzentriert in Augenschein, erschließen sich die verletzbare Anfälligkeit des scheinbar harten Materials und gleichzeitig scheinen die unersetzbaren Bruchstellen und Verluste innerhalb der Reliefflächen deutlich auf. Sämtliche Materialergänzungen, die der Wiederaufbau erforderte, sind selbst für Laienaugen erkennbar. Restaurierungen sind meistens mit Zugeständnissen, will heißen mit Kompromissen verbunden. Gegen Zerstörungen durch Erdbeben ist schwerlich aufzukommen, um so erfreulicher ist der gute, durchaus respektable Zustand vieler Tempel auf Java zu begrüßen. Fotos und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones
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Der Candi Pawon und der Candi Mendut befinden sich auf der verlängerten Ost-Achse vom Borobudur. Eine Inschrift erwähnt den Candi Mendut und datiert den Bau bzw. die Einweihung auf das Jahr 824. Dieser Angabe vertrauend haben die Archäologen den Mendut Tempel zum ältesten der drei genannten Tempel definiert und nicht ausgeschlossen, dass ein religiöser Zusammenhang zwischen den Tempelbauten bestehen müsse. Auf einem stattlichen Sockel ruht der quadratische Tempelbau. Die nordöstliche Ausrichtung des Tempels ist ungewöhnlich. Der etwa 3m hohe Sockel ist so breit angelegt, dass er den Anforderungen einer Tempel-Umrundung (Pradakshina) genügt. Rund 13m im Quadrat misst die Grundfläche des Tempels und recht viel mehr misst der Tempel in der Höhe im aktuellen Zustand auch nicht. Dem Tempel fehlt der gestufte pagodenartige Dachabschluss mit Glockenkuppel, welche ihm ein schlank elegantes Erscheinungsbild verleihen würde, das jetzige, wahrscheinlich unvollständige Aussehen suggeriert eher einen Kubus (Bild 1 & 2). Der Sockel und die äußeren Wandflächen sind mit Reliefs verziert, die jedoch erst aus unmittelbarer Nähe wahrzunehmen sind. In der Gesamtansicht fallen nur Gesimse und Mauervorsprünge auf, Reliefs sind lediglich zu ahnen (Bild 1 & 2). Die Reliefs an den Außenwänden der Eingangstreppe sind als Bildfolge konzipiert, erzählt werden Episoden aus der Vielzahl der früheren Leben Buddhas, den Jataka-Geschichten. Wer in den nichtkanonischen Legenden bewandert ist, vermag vielleicht einzelne der Reliefs inhaltlich zu deuten, doch kaum einer wird alle Jatakas kennen, zumal sie in mehreren Varianten und verschiedenen Sammlungen überliefert sind. In der stilistischen Ausführung gleichen die Treppenreliefs den größeren Reliefs am Borobudur (Bild 3 – 5). Am Sockel wechseln Leerfelder und Reliefs einander ab (Bild 6), ob hier eine Bildfolge vorliegt, also ein Zusammenhang der Reliefs vorliegt, lässt sich nicht mit Bestimmtheit festlegen. Stilistisch passen die Bilder zusammen. Jeweils ein Mensch umgeben von pflanzlicher Ornamentik wurde in Stein geschnitten. Die schlichten Szenen fallen durch natürliche Anmut und Grazie auf (Bild 7.1 – 7.4). Die Reliefs an den Tempelaußenwänden sind dreigeteilt. Je ein quadratisches Hauptrelief wird von je einem Relief im Rechteckformat gerahmt (Bild 8). Gleich ob Gläubige oder Kunstliebhaber die Pradakshina (unbedingt im Uhrzeigersinn) absolvieren, keinem werden die wunderbaren Reliefs am Sockel und an den Tempelwänden entgehen. Pilger schauen ehrerbietig auf die Reliefs und beten die Götterbilder an, Kunstfreunde bewerten die Reliefs nach Bildinhalt und Ausführung, beide blicken auf Bodhisattvas und Buddhas in himmlischen Gefilden (Bilder 8, 8.1 & 8.2). Im Vorraum zum Garbhagriha setzt sich das Staunen fort. Zwei feingeschnittene Reliefs fallen unweigerlich ins Auge. Einerseits das entzückend liebreizende Bild einer Göttin mit Kind und umgeben von weiteren Kindern, sie wurde als Hariti erkannt, eine kinderfreundliche Halbgöttin, die jedoch andererseits als kinderfeindliche Dämonin aufzutreten vermag. Die Überlieferungen sind vielschichtig, dennoch glauben die Menschen, Hariti könne Kindern Glück bescheren bzw. zum Kindersegen beitragen. Mütter und Frauen glauben an ihre göttliche Kraft. Die göttliche Kraft der Natur wird nicht zuletzt auch durch die Wiedergabe der Bäume und der Vögel symbolisiert, diesbezüglich ist immer an den Lebensbaum (Kalpataru) zu denken, ein Bildelement, welches auf etlichen javanischen Reliefs Bevorzugung genießt (Bild 9.1). Auf der Gegenseite des Vorraums (Bild 9.2) zeigt das Relief einen Buddha bzw. einen Bodhisattva, auch hier sind die Menschen, die Bäume und die Vögel, mithin das Leben bestimmende Motive. Es ist unverkennbar, dass beide Reliefs von einem Künstler geschaffen wurden. Von der Skulpturengruppe im Zentralraum geht eine magische Faszination aus. Überlebensgroße, auf Thronen sitzende, von Auren gekrönte Buddhas blicken auf die Menschen herab. Höher als Lokeshvara (links) und Vajrapani (rechts) sitzt Vairocana auf dem mittleren Thron. Eindrucksvoller ist nirgends auf Java eine Buddha-Triade in dieser Größenordnung in Szene gesetzt worden (Bild 10). Direkt einfallendes Licht beleuchtet den 3m hohen Vairocana, der verkörpert die allumfassende Weisheit. Im diffusen Halbdunkel sitzen links Lokeshvara, der Buddha des Mitgefühls und rechts Vajrapani, der als Beschützer und Führer Buddhas beschrieben wird. Lokeshvara und Vajrapani gleichen sich in der Körperhaltung, unterscheiden sich jedoch im Gestus der Arme und Hände. Im Gegensatz zu Lokeshvara und Vajrapani verzichtet Buddha Vairocana auf jeglichen Schmuck. Abgesehen von einem dünnen Bändchen am linken Handgelenk gibt sich der Buddha entledigt allen weltlichen Besitzes im Sinne des Wortes in ganzer Blöße, eine Nacktheit, die als solche keinen Anstoß erregt, sondern seine unbescholtene Makellosigkeit unterstreicht. Die Gläubigen schauen auf die Inkarnation der Reinheit, vor ihnen sitzt ein verwirklichter zum Gott gewordener Mensch. Der Blick fällt auf die Dharmachakra-Mudra, die Lehrgeste, auch Weisheitsgeste genannt und auf das völlig entspannte Gesicht, mithin auf den Ausdruck vollendeter Gelassenheit, und nicht zuletzt auf das dritte Auge, das Auge der Erleuchtung. Fotos: Günter Schönlein
Fotos: 7.3 & 7.4, 10 & 10.1 Vanessa Jones Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones Das nordöstlich vom Prambanan Tempel gelegene Museum ist der ideale Ort zum Durchatmen. Hier treffen Kunst und Natur in wunderbarer Synthese aufeinander und ergänzen sich zu berückender Harmonie. Wissenschaftlichen Anforderungen wird die Art der Präsentation der Objekte in diesem kleinen Museum keineswegs gerecht, weder Fundorte noch sonstige Angaben werden genannt, lediglich einige Götterstatuen sind mit Namensschild versehen. Die Statuen sind gewiss in den umliegenden Tempeln geborgen worden, so etwa im Candi Prambanan, im Candi Lumbung und im Candi Sewu. Wer über die Wiesenflächen und die schmalen Wege von Statue zu Statue schreitet, dem scheinen die Definitionen der Gottheiten sekundär. Das gelungene Arrangement der Gottheiten zwischen Blumenrabatten und blühenden Sträuchern macht den primären Reiz dieser Sammlung aus. Der Reigen hinduistischer und buddhistischer Götter vermittelt wortlos friedfertig, völlig unprätentiös religiöse Toleranz, nach der Menschen suchen sollten. Kunst in diesem Ambiente zu erleben, gerät zu höchstem Vergnügen, dabei erübrigen sich Fragen nach den Eigenschaften von Durga, Brahma oder Ganesha, verkörpern sie doch alle mehr oder weniger menschliche Befindlichkeiten, die es zu kultivieren gilt. Neben den javanischen Kunstschätzen hält das Museum eine weitere Attraktion bereit: ein Gamelan. Das für Indonesien und seine Musik typische Instrumentarium steht unter einem offenen Pavillon für Konzerte bereit. Unter einem weiteren hölzernen Pavillon werden Bilder zeitgenössischer indonesischer Maler präsentiert. Die wahrscheinlich temporären Bilder-Ausstellungen vervollständigen den positiven Gesamteindruck, den das Museum hinterlässt, wofür zuletzt noch ein kleines Café sorgt. Fotos und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones Die Tempelanlage Prambanan und alle anrainenden Tempel auf dem umzäunten, großflächigen Gelände zählen zu den von der UNESCO deklarierten Weltkulturerbe-Stätten. Zu besichtigen ist ein von Mauern umfasstes Areal, auf dem eine Gruppe von mehreren riesigen Pagoden errichtet wurde, deren jede einer hinduistischen Gottheit geweiht ist. Dort stauen sich die Menschen, jeder will diesen heiligen Ort gesehen haben, will seinen Göttern nahe sein. Der Platz ist gnadenlos den Naturgewalten ausgesetzt und hier sind nicht nur die temporär wiederkehrenden tropischen Regenzeiten und die verheerenden Erdbeben gemeint. Nicht zu unterschätzen ist auch die gnadenlos ganztägig herab prasselnde Sonne, deren Strahlung derart intensiv ist, dass Kappen oder Hüte nur bedingt Schutz bieten. Enormer Schweißverlust muss unbedingt durch reichlich Flüssigkeitszunahme kompensiert werden. Willig und ohne Murren sind die etwas widrigen unangenehmen Begleiterscheinungen in Kauf zu nehmen. Reichlich Mineralwasser sollte im Rucksack mitgeführt werden. Merke also: wer Tempel sehen will, muss leiden. Wer einmal im Archäologischen Park Prambanan unterwegs ist, muss logischerweise auch den grandiosen Candi Cewu aufsuchen. Der buddhistische Tempelkomplex Candi Sewu liegt etwas abseits, was den Vorzug hat, dass weniger Menschen diese Tempelanlage aufsuchen. Auf dem ebenen Ruinenfeld wurden nur der Haupttempel und einige wesentliche Stupas wieder aufgebaut. Zwischen Prambanan und Candi Cewu liegen noch zwei kleinere Tempel: die Tempel Candi Bubrah und der Candi Lumbung (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tempel am Mount Merapi), beide sind sehenswert, weil diese buddhistischen Tempel keiner anderen Anlage in Prambanan gleichen. Zum Abschied bietet sich noch das Archäologische Museum Prambanan als Schlusspunkt eines langen Besichtigungstages an. Die wenigen Sätze belegen, dass es nicht schwer fiele, mehrere Tage hier zu verbringen. Allein die intensive Besichtigung vom Prambanan Tempel vermag einen Vormittag oder einen langen Nachmittag auszufüllen. Es ist durchaus nutzbringend, sich im Vorfeld der Besichtigung Informationen zum Tempel einzuholen und per Google Maps einen Überblick zum Prambanan Tempel zu verschaffen. Trotz angelesenem Vorwissen wird die Überraschung nicht geringer sein, denn die Ausmaße der Tempelgruppe und der einzelnen Tempel sprengen alle Vorstellungen. Der Prambanan ist nicht nur die größte Tempelanlage Indonesiens, sondern auch einer der größten Tempel Südostasiens. Kein Foto, keine Ansichtskarte vermag der Monumentalität dieser Tempelanlage annähernd gerecht zu werden. Aus der Entfernung bietet der Candi Prambanan in der Totalansicht eine Ansammlung von dicht gedrängten verschieden hohen turmartigen Tempelbauten, in deren Umfeld tausende und abertausende steinerne Fragmente liegen. Dieses Ruinenfeld sind die Überreste mehrerer Reihen kleiner Schreine, die seinerzeit an vier Seiten um den Haupttempel standen (siehe Screenshot). In den Morgenstunden des 27.5.2006 brachte ein Erdbeben der Stärke 5,9 alle Tempeltürme zum Einsturz, die besagten Steinmassen dokumentieren den Grad der Zerstörung von 2006. Der Wiederaufbau der Haupttempel wurde schon kurz nach dem Erdbeben begonnen, schon wenige Jahre später erhoben sich die Türme wieder majestätisch gen Himmel. Im architektonischen Aufbau gleichen sich die Türme, betreffs Größe unterscheiden sich die einzelnen Tempel. In einer von Nord nach Süd orientierten Reihe stehen der Vishnu-Tempel, der Shiva-Tempel und der Brahma-Tempel, wobei der mittig angeordnete Shiva-Tempel mit 47m Höhe die benachbarten Türme überragt, diese auch flächenmäßig übertrifft. Mit dieser Turm-Triade wird der drei wichtigsten hinduistischen Götter gedacht. An den Sockeln befinden sich rundum Reliefs, die Geschehnisse abbilden, welche den jeweiligen Göttern zugeschrieben werden bzw. die entsprechende Gottheit in tradierten Darstellungen zeigen. Die Betrachter sehen auf den Bildfolgen der Sockel und der Tempel eine vermutlich lückenlose Galerie aller hinduistischer Götter und Halbgötter, nicht ausgenommen sind die dämonischen Gegner der Götter. Die komplette fotografische Dokumentation aller Reliefs würde nicht Stunden, sondern Tage erfordern. Touristen betrachten die Relieffolgen, erfreuen sich an manchen Einzelreliefs, erkennen vielleicht diese und jene der in den Mythen überlieferten Legenden. Was Touristen und Kunstliebhabern intuitiv gefällt, fotografieren sie, folglich wird in diesem Artikel nur ausgewähltes Bildmaterial zur Ansicht gestellt. Wissenschaftler müssen systematischer arbeiten. Auf den Sockelreliefs der Prambanan-Türme finden sich vorwiegend Kalpavrikshas und Purnagathas, kombiniert mit zahlreichen Tiermotiven und halbgöttlichen himmlischen Wesen (Kinnara/Kinnari), alle diese Reliefs dienen der apotropäischen Wirkung. Die Löwen symbolisieren Kraft und Stärke, die Glück verheißenden Symbole Lebensbaum und Vase ergänzen den Reigen der Bilder, die das Eindringen böser Geister (negativer Kräfte) in den Tempelbereich verhindern sollen. Zu all den Symbolen gesellen sich noch die Kirtimukhas, grimmige Gesichter an den Eckpunkten der Sockel und über den Eingängen, außerdem gehören noch die Makaras an den Zugangsstufen zum Ensemble der Abschreckung. Die Sockel sind derart breit ausgelegt, dass auf ihnen eine Pradakshina (Umrundung der Tempel) möglich ist. Auf den Sockelumrandungsmauern stehen dicht nebeneinander runde mit stumpfen Spitzen bekrönte Türmchen, die, so meinen wir, als Ratnas bezeichnet werden, solche Türmchen wurden zu maßgeblichen architektonischen Bestandteilen der Türme. Die verschlankten oberen Turmbereiche sind ausnahmslos aus besagten unterschiedlich großen Türmchen gefügt. Auf dem oberen Abschluss eines jeden Turmes sind Gebilde, welche durchaus an die glockenförmigen Schreine im oberen Zentralbereich vom Borobudur erinnern. An den Tempeln sind die Götterreliefs in Augenhöhe angebracht. Hier bestechen einige besonders menschlich lebensnah getroffene Götterdarstellungen. In den Tempeltürmen sind die jeweiligen Götterstatuen zur Anbetung aufgestellt. Kunstfreunde können Surya auf seinem von sieben Pferden gezogenen Sonnenwagen, Brahma, leicht zu erkennen an den drei Köpfen, den vierarmigen Vishnu und den Buckelstier Nandi, das Reittier Shivas bewundern. Nandi gilt den Hindus ähnlich heilig, wie die Gottheit selbst, weshalb viele Gläubige Nandi auch als gleichwertige Verkörperung Shivas verehren. Hinweis: Die im Text erwähnten Tempel Candi Sewu, Candi Bubrah und Candi Lumbung werden in separaten Artikeln vorgestellt.
Fotos und Text: Günter Schönlein Screenshot vom Prambanan Tempel erstellt am 1.9.2025 Korrektur: Vanessa Jones Maskuline Sanskrit-Substantive, enden auf a, deshalb: der Purnagatha: sachlich und äußerlich eine Vase, diese jedoch muss als Dekorations- und Zierelement, gleich ob Relief oder Skulptur, eine typisch indische Erfindung genannt werden. Die künstlerisch anspruchsvollen Gestaltungen der Purnagatha-Reliefs lassen sich über die Jahrhunderte hinweg nachweisen. Das Glück verheißende Vasensymbol hat sich grenzüberschreitend ausgebreitet, dieses einprägsame Motiv, vorzufinden an hinduistischen, buddhistischen und jainistischen Tempeln, lässt sich außerhalb von Indien in variantenreichen Ausführungen beispielsweise in Indonesien, Sri Lanka und anderen asiatischen Ländern nachweisen. Dieser Artikel nimmt keine Tempel näher in Augenschein, sondern stellt typische indische Purnagatha-Reliefs vor, lediglich nach Orten sortiert, was die namentliche Erwähnung der jeweiligen Tempel und die lokale Zuordnung keineswegs ausschließt, somit lässt sich die Provenienz nachvollziehen. Auf eine korrekt wissenschaftlich chronologische Darstellung der Entwicklungsgeschichte des Motivs und dessen Ausbreitung auf dem indischen Subkontinent wird verzichtet, dazu liegt dem Autor zu wenig authentisches, belastbares Bildmaterial vor. Das riesige Ellora-Felsmassiv beherbergt hinduistische, buddhistische und jainistische Höhlentempel. An Hand der Bebauung lassen sich die fortwährende Erschließung des Felsgeländes und die in den Jahrhunderten jeweils dominante Glaubensrichtung ablesen. Während sich die Tempel in Gruppen gliedern, bildete der kolossale freistehende Kailasha Tempel als Solitär eine Ausnahme. Den östlichen Bereich der Felswand erschlossen sich die Buddhisten, den weit entfernten westlichen Bereich nahmen die Jaina ein, den Hindus blieb der dazwischen liegende mittlere Teil des Massivs für ihre Tempelanlagen. Etwa fünfunddreißig Tempel sind für das Publikum zugänglich. Trotz der Vielzahl von Tempeln an einem Ort erstaunt das geringe Vorhandensein von Purnagatha-Symbolen. In den buddhistischen Höhlentempeln von Ellora befinden sich die Purnagatha-Reliefs vorwiegend als dreidimensionale Mittelteile mächtiger Stützpfeiler. Drei Grundtypen konnten fotografisch erfasst werden (Bilder I, II & III). Besonders prachtvoll ist die flächige Purnagatha-Dekoration auf einem durchgängig quadratisch gehauenen Pfeiler. Das Relief vermittelt mehr Volumen als tatsächlich vorhanden ist. Das reiche Beiwerk dieser völlig andersgestalteten Purnagatha überbietet alle anderen Dekorationen der gezeigten Vasenbeispiele (Bild IV). Im Bild II wird eine Purnagatha-Sonderform präsentiert. Die spezielle quadratisch-kantig erweiterte Form des Pfeilers ergibt eine noch größere Fläche, sprich höhere Tragfähigkeit. Der sehr einfach aussehende, spartanisch streng gestaltete Purnagatha gliedert sich den Seiten entsprechend vierfach, seine Schmuckanteile entbehren jegliche natürliche Schönheit. Säule und Vase wirken unglaublich modernistisch, wären nicht die geringen kurvigen Linien vorhanden, welche andeutungsweise vegetabile Formen vermitteln. Wir blicken auf ein fast schon spartanisch seltenes, kühn und streng gegliedertes geometrisch-formalistisches Gestaltungskonzept, derart zeitlos zukünftig wurden selten Säulen bzw. Pfeiler dekoriert. In den jainistischen Tempeln von Ellora sind die Pfeiler, welche die Felslasten tragen, noch prächtiger gestaltet als in den buddhistischen Tempelanlagen. Die gestuften schlichten Basen, die herrlich mit Girlanden und floralen Gebilden geschmückten Purnagathas und die Amalakas (runde Faltenkissen) sind eindrucksvoll zu harmonisch durchgängigen Pfeilern verbunden: schönere Stützpfeiler sind in Ellora nicht zu finden (das ist die bescheidene Meinung des Autors). Die Purnagatha der Jaina-Pfeiler sind überreich verziert, hier wird dem glückverheißenden Symbol mehr Wertigkeit zugedacht. Schönheit soll unmittelbar beeindrucken, soll zu Andacht und Gebet verführen. An der Eingangsfassade der hinduistischen Tempelhöhle (Nr. 21) haben die Steinmetze ein herausragendes Säulenensemble geschaffen. Sechs Säulen (zwei davon sind randseitige Halbsäulen) dominieren sehr überzeugend die breite Frontansicht. Den Säulen fehlen die Basen, sie bestehen nur aus kurzen Säulenstümpfen und Purnagathas, welche sich aufs prachtvollste zu figuralen Kapitellen vereinen. Die vermeintlich hinduistischen Purnagatha sind als Stilanleihen bzw. Übernahmen aus den buddhistischen Tempeln zu bewerten. Der Vergleich mit den Fotos buddhistischer Purnagathas bestätigt diese Aussage. Ajanta ist ein Felsmassiv, in das buddhistische Mönche und begnadete Steinmetze neunundzwanzig Höhlentempel in mühseliger Handarbeit geschlagen haben. Der Höhlenkomplex zählt neben Ellora zu den bekanntesten Tempelanlagen im indischen Bundesstaat Maharashtra. Purnagathas finden sich im Verhältnis zu den zahlreichen Tempeln nur wenige, zu sehen sind diese vorwiegend an Säulen und Pfeilern, seltener als Relief an Türeinfassungen. Stilistisch erinnern die meisten Purnagatha an die Darstellungen in Ellora. Türrahmen mit Purnagatharelief: Die Bildleisten vom Türrahmen bestehen aus drei Reliefkacheln, die Leisten werden zuunterst von Yakshas gestützt, diese tragen Purnagathas, darüber stehen Gottheiten Purnagathapfeiler I: Den Bildhauern genügte ein Purnagatha, welcher eher an ein Kalasha (Wassergefäß) als an eine Prachtvase erinnert. Purnagathapfeiler II: Hier vereinen sich Purnagatha und Kapitell zur oberen Baueinheit des Pfeilers. Purnagathapfeiler III: Nur die mittleren Pfeiler der Mandapa sind mit Purnagathas versehen, sie kennzeichnen den Eingang zum Tempel. Breite Kapitelle nehmen die balkenartige Traverse auf. Purnagathapfeiler IV: Hier liegt die Relief-Traverse direkt auf den Purnagathas, auf Kapitelle wurde verzichtet. Etwa 3500 Menschen leben in Aihole. In dem kleinen Dorf im Bundesstaat Karnataka stehen über 100 Hindu- und einige Jain-Tempel, wohlbemerkt historische Tempel. Die frühen Chalukya-Herrscher hatten Ayyapura (Aihole) zu ihrer Hauptstadt erklärt. Wer alle Tempel besichtigen möchte, braucht einen ganzen Tag Zeit und einen ortskundigen Führer oder muss für den Rundgang bestens präpariert sein. Das Dorf ist überschaubar, doch die Tempel sind über die Gesamtfläche in alle Himmelsrichtungen verstreut. Von morgens bis abends summieren sich die Wege zu etlichen Kilometern. Die wichtigsten Tempelanlagen sind umzäunt und nicht zu verfehlen. Im größten Komplex von Aihole stehen der bekannte Durga Tempel, das Aihole Museum und weitere sehenswerte Tempel, so auch der Lad Khan Tempel. An diesem Tempelbau ist die Einfassung der Mandapa für unsere Betrachtung von Belang, denn die Flächen der Außenwände sind mit verschiedenen Purnagatha-Reliefs dekoriert. Im zentralen Museumsgelände fanden sich an mehreren Tempeln und Mandapas gleichartig gestaltete Reliefbänder mit Purnagatha-Darstellungen als Außenschmuck der Wandflächen. Nach Begutachtung fast aller Aihole-Tempel fanden sich nur noch an zwei namenlosen Schreinen Purnagatha-Motive: an Pilastern einer Türeinfassung, deren Basen jeweils als Purnagatha ausgeprägt sind und an einem Pfeiler, hier fällt wiederum die typische Gefäßform der Kalasha auf. Die Chalukya regierten mit Unterbrechungen vom 6. – 12. Jahrhundert über weite Regionen Süd- und Zentralindiens. Ihre Tempelbauten sind großartige Zeugnisse mittelalterlicher Baukunst. Wichtige Tempel der Chalukya stehen auf der Liste der Geschützten Denkmale, die ASI (Archaeological Survey of India) sorgt für deren Wiederinstandsetzung bzw. Erhaltung. Im Ancient Chalukya Shri Navalingeshwara Tempel in Kuknur sind die Spuren jahrhundertelanger Benutzung unverkennbar. Umbauten und Farbanstriche verraten den jeweils aktuellen Trend der Glaubensausübung. Nur wenige Bauteile sind von den Malern verschont geblieben, dazu zählt das sehr elegant gestaltete Purnagatha-Relief. Keine 15km von Aihole entfernt liegt das ebenfalls kleine Dorf Pattadakal, hier befindet sich eine Gruppe von Chalukya-Tempeln aus dem 7. – 8. Jahrhundert, welche in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen wurde. An den beeindruckenden Hindu-Tempeln dieser Gruppe findet sich nur ein bescheidenes Beispiel eines Purnagatha. Es hat den Anschein, als hätten die Chalukya dem Purnagatha als religiös-sakrales Symbol keinen sonderlichen Wert beigemessen. Im dem kleinen Ort Lakkundi, der von Gadag gut zu erreichen ist, haben sich mehrere Chalukya Tempel erhalten. Die Zahl der Tempel im Verhältnis zu den Wohnhäusern in dem südindischen Dorf ist beträchtlich hoch. Einige wunderschöne Purnagatha fallen bei Besichtigung der wichtigsten Tempel unmittelbar ins Auge, der Fokus ist lediglich auf die Pilaster, Säulen, Pfeiler und Türrahmen zu richten, die prachtvollen Purnagatha-Darstellungen sind unschwer zu übersehen. Für die Hampi-Periode, die von 1336-1565 währte, zeigt das Gebiet Hampi (inklusive Hospet) eine speziell ausgeprägte Purnagatha-Darstellung, die als typisch für das gesamte Gebiet genannt werden kann. Vielfach sichtbar, schwerlich zu übersehen, finden sich diese Purnagathas an den Außen- und Innenfassaden zahlreicher Tempel. Zumeist zwischen zwei Pilastern, die einfacher gestaltet und eindeutig als (Dekorations)säulen zu erkennen sind, findet sich ein weiterer ungewöhnlicher Pilaster eingefügt, dessen Basis ein sehr plastisch hervortretendes Halbrelief einer Purnagatha ist. Florale Gebilde wachsen seitlich über die Vasenrand hinaus und ranken bodenwärts. Aus der Vase ragt die Säule heraus, die wiederum ein Kapitell aus tempelähnlichen Aufbauten trägt. Die folgenden Bilder zeigen jene für das Gebiet Hampi (inklusive Hospet) typischen, stilisierten Purnagatha-Darstellungen. Auffällig ist die durchgängige Symmetrie der Fassaden. Vielfach sichtbar, schwerlich zu übersehen, finden sich die Purnagathas als sehr plastisch hervortretende Halbreliefs, die wiederum den Eindruck von Pilastern hervorrufen, diese Schmuckelemente sind in den unteren Bereichen der Außen- und Innenfassaden zahlreicher Tempel, jedoch seltener auf Pfeilern zu sehen. Die Architekten der Vijayanagara-Herrscher hatten sich auf die optisch beruhigende Wirkung symmetrischer Darstellungen festgelegt. Vor Ort sieht der Besucher immer nur den jeweiligen Tempel und dessen Wandschmuck. Bei der Vielzahl der in Hampi vorhandenen Tempel wird das Auge schnell müde und irgendwann kristallisiert sich die Meinung heraus, die Tempel seien schlussendlich doch alle ziemlich ähnlich, was aber weder auf die Architektur noch auf die Wand- und Pfeilerdekorationen zutrifft und erst recht nicht für die Purnagatha selbst. Das hier vorgestellte Bildmaterial widerlegt eine solche voreilig gefasste irrige Ansicht. Die formale Ausprägung der Purnagatha hat sich während der Hampi-Periode nicht grundsätzlich verändert. Feindifferenzierte Variationen der Purnagatha-Formen lassen sich im Vergleich, besser noch in der Gegenüberstellung von Bildmaterial erkennen. Häufig zu sehen, was sich nicht bestreiten lässt, sind die gleichmäßig gestauchten rundgeformten Kugelvasen mit Faltengliederungen und vereinzelten Mittelbandeinfassungen, die auch als Banderolen oder Schleifen erkannt werden könnten (siehe: Pattabhirama Tempel). Jene markanten wellenförmigen Falten gehen vermutlich auf die weitaus früher in Indien kreierten Amalaka-Falten zurück. Die Grundformen der Vasen geben die zwei Bilder vom Pattabhirama Tempel und das eine Bild vom Anantasayana Tempel wieder. Die prächtigsten Purnagatha (samt Säulen) im heutzutage zugänglichen Gebiet von Hampi sind unserer bescheidenen Ansicht nach an den Vyala Pfeilern am Vitthala Tempel in Stein gehauen worden. Den krassen Gegensatz zu diesem Prunk bilden die sehr bescheidenen Vasen vom Yantrodharaka Hanuman Tempel. Ausnahmen bestätigen die Regel: auf dem glatt gehauenen Türrahmen zum Garbhagriha des wirklich unscheinbaren Yantrodharaka Hanuman Tempels finden sich nur zwei Purnagatha-Reliefs mit Deckel, ohne den ansonsten in Hampi typischen Säulenaufbau. Die Verehrung der hinduistischen Gottheit Khandoba (viele Hindus sehen in ihm eine Manifestation Shivas), kann bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgt werden, angeblich zu dieser Zeit wurde der Khandhoba Tempel zu Aurangabad von den Yadavas erbaut, eine Dynastie, welche vom 9. - 14 Jahrhundert große Teile Südindiens beherrschten. Der Wiederaufbau bzw. eine Restaurierung des Tempels erfolgte während der Regierungszeit der Peshwas. Die Peshwa regierten im 18. Jahrhundert das Gebiet von Maharashtra, sie bestimmten jeweils als Premierminister die Geschicke des Landes bis zur Machtübernahme der britischen Kolonialherren. Bis in unsere Zeit wird der Tempel für religiöse Rituale benutzt. Bauarbeiten im Jahr 2024 beweisen, wie wichtig die Erhaltung dieses Tempels den Gläubigen sein muss. Die Detailaufnahme einer Türeinfassung vom Shri Khandoba Tempel ist im Rahmen der kurzen Betrachtung das jüngste Beispiel innerhalb der vorgestellten Purnagatha-Motive.
Mit diesem Artikel wurde der Versuch unternommen, die offenbar religionsunabhängige bzw. religionsübergreifende Bedeutung des Glück verheißenden Symbols darzulegen. Leseempfehlungen: Prithvi Kumar Agrawala – Purna kalasa Varanasi 1965 Veröffentlicht von Survay of India, die sehr sachkundige und reich bebilderte Publikation ist online kostenfrei abrufbar. Purnagatha Teil 1, 2 & 3 die drei Artikel sind in diesem Blog abrufbar Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones |
Autor Günter Schönlein
Auf meinen bisher acht Reisen nach Kambodscha habe ich viele Khmer-Tempel photographisch dokumentiert. Mit Pheaks Hilfe suchte ich auch viele schwer zu findende entlegene Tempel auf. In diesem Blog möchte ich meine dabei erworbenen Eindrücke und Kenntnisse gerne anderen Kambodscha-Liebhabern als Anregungen zur Vor- oder Nachbereitung ihrer Reise zur Verfügung stellen. sortiert nach Themen:
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Der Blog enthält sowohl Erlebnis-Reiseberichte als auch reine Orts- und Tempel-Beschreibungen, siehe Kategorien "Persönliches" und "Sachliches" in der Liste von Tags oben, sowie eingestreute Beiträge zu anderen Reiseländern und Themen.
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Kirtimukha Buddha-Statuen in Angkor Thom Prasat Suor Prat & Khleangs Elefantenterrasse Spezial Tier-Reliefs am Baphuon Tempel Tier-Reliefs am Bayon Tempel Khmer zur See Bauabläufe Vidyadharis Apsara: Tänzerin oder Göttin Apsara Spezial Dvarapala Teil I Dvarapala Teil II Dvarapala Teil III Purnagatha Teil I Purnagatha Teil II Purnagatha Teil III Hamsa Vishnu in Angkor Sapta Matrika Trimurti in Angkor Wassertiere in Angkor Elefanten in Kambodscha Prasat Kouk Nokor Prasat Banteay Prei Nokor Prasat Banteay Khchorng Prasat Chrung Stuckaturen an Khmer-Tempeln Roluos Spezial Türsäulen 1 Türsäulen 2 Basen Kapitelle Boundary Bibliotheken Bayon Bibliotheken Bayon Spezial Unterwegs im Abseits 1 Unterwegs im Abseits 2 Unterwegs im Abseits 3 Unterwegs im Abseits 4 Unterwegs im Abseits 5 Leben am Fluss Reamker-Epos Tuol Sleng und Wat Thmei War Memorial Siem Reap Jean Commaille Saptarishi - die Sieben Weisen Hiranyakashipu und Narasimha Krishna Govardhana Balaha und Uchchaihshravas Sri Lanka Reise 2019 Teil 1 Sri Lanka Reise 2019 Teil 2 Sri Lanka Reise 2019 Teil 3 Sri Lanka Reise 2019 Teil 4 Sri Lanka Reise 2019 Teil 5 Sri Lanka Reise 2019 Teil 6 Sri Lanka Reise 2019 Teil 7 Mihintale Sri Pada - 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