|
Musikalische Aufzeichnungen der alten Cham existieren nicht. Ein Notationssystem, wie es der westlichen Welt verständlich ist, kannten die Menschen in Champa nicht. Über ihre musikalischen Aktivitäten geben Reliefs Auskunft, die ihre Bildhauer für die Dekorationen ihrer Tempel schufen. Auf den vor rund eintausend Jahren geschaffenen Bildwerken finden sich einige Szenen, auf denen Musiker und Tänzer zu sehen sind. Zu unterscheiden sind höfische und religiöse Szenen, es muss folglich weltliche und sakrale Musik gepflegt worden sein. Eine himmlische Musik, nach der sich die Apsaras (himmlischen Tänzerinnen) bewegten oder der Gott Shiva tanzte, hat kein Sterblicher je vernommen. Was heute auf Musikfestivals der Cham gespielt wird, baut wohl vorwiegend auf Überlieferungen volkstümlicher Melodien und Texte auf. Dem Kunst- und Musikliebhaber bleiben zur Begutachtung ausschließlich einige Reliefs in den Museen. Der Autor beschränkt sich bei seinen Betrachtungen vorwiegend auf Kunstwerke aus dem Cham Museum Da Nang. Auf einem Lintel (Türsturz) aus My Son, der legendären Königsstadt, ist eine typische Musikszene dargestellt: im Zentrum sitzt der Herrscher, neben ihm stehen seine Adjutanten (der Hofstaat), die Außenbereiche vom Lintel besetzen Tänzer und Musiker (Bild 1). Im linken Reliefteil spielen drei Musiker (Bild 1.1), im rechten Reliefteil spielen nur zwei Musiker (Bild 1.2) zum Tanz auf. Es haben sich also zwei Musikergruppen und jeweils zwei Tänzer zur höfischen Unterhaltung versammelt. Vorgeführt werden differierende Tänze. Der Bildhauer verstand es, zwei musikalische Vorführungen auf einem Fries unterzubringen. Auf den verzierten Seitenflächen vom My Son-Sockel (Bild 2) sind neben religiösen Szenen auch Musikszenen zu sehen. Vier Musiker wurden auf den kleinformatigen Reliefs verewigt: zwei Bläser, ein Saitenspieler und ein Trommler. Der Flötist oder Hornbläser (?) an der linken Frontseite des Piedestals (Bild 2 & 2.1) hat seinen Auftritt in einem Tempel, seine Musik feiert die Götter. Die anderen Musiker spielen in neutraler Gegend, es hat den Anschein als bevorzugten die Musiker das Spiel in der Natur unter freien Himmel, wobei der Trommler (Bild 2.3) durchaus in einer Höhle bzw. unter einem Blätterdach sitzen könnte. Abgesehen vom Duo Flötist-Trommler (Bild 2.3) sind nur Einzelmusiker dargestellt (Bild 2.1 & 2.2). Die dynamisch-bewegten Reliefs unter den Mittelstufen vom Postament (Bild 2) könnten Tänzerinnen meinen, doch die typischen Tanzposen der Apsaras sehen anders aus. Wie sich die Apsaras gebärden zeigen die Bildwerke aus Tra Kieu (Bild 6.1 & 6.2). Der Sockel aus My Son (Bild 2) zählt zu den auserlesenen Kunstwerken im Cham Museum Da Nang, er zählt zur Kategorie National Treasure. Alternierend zu den My Son-Objekten (Bild 1 – 2.3), die im Da Nang Museum gezeigt werden, verblieben einige Reliefs und Skulpturen in My Son und werden dort in zwei Tempelhallen präsentiert, so auch das arg lädierte Shiva-Tympanum (Bild 2.4). Zufällig blieb der untere Reliefteil unversehrt. Links sind zwei, möglicherweise drei Musiker zu sehen: ein Flötist und ein Trommler sind eindeutig als Musiker zu definieren. Ein dritter auf einem Podest tanzender Mann hält ein trommelähnliches Instrument in seiner linken Hand. Der Vergleich beider Tympana (Bild 2.4 ← → Bild 3.) ist nicht nur reizvoll, sondern verdeutlicht die Möglichkeiten ein Thema unterschiedlich darzustellen und nicht zuletzt bietet die Gegenüberstellung einen Blick auf die Vielfalt der Cham-Reliefkunst. Der tanzende Shiva (Nataraja) ist ein in Asien weit verbreitetes Motiv. Das wunderschöne Tympanum aus dem Phong Lê Tempel in Da Nang zeigt den sechzehnarmigen Gott in dynamischer Bewegung (Bild 3). Jeweils in den Bildwinkeln sitzen die Musiker: links ein Harfenspieler (Bild 3.1), rechts ein Trommler (Bild 3.2). Das Relief greift auf indische Bildmuster zurück, vielleicht kannten die/der Bildhauer das berühmte Shiva-Relief aus Badami/Karnataka oder das Khmer-Relief vom Banteay Srei Tempel in Angkor, zumindest scheint das Phong Lê-Relief von solchen klassischen Vorlagen inspiriert zu sein. Die höfische Tanzszene (Bild 4) kann durchaus als Pendant zum Relief Höfisches Leben (Bild 1) betrachtet und verstanden werden. Die Aufstellungen der Figuren gleichen sich auf beiden Reliefs. Der Herrscher und seine Bediensteten füllen die Bildmitte. Tänzer und Musiker auf der Tanzszene (Bild 4) sind spiegelgleich wiedergegeben, je zwei Trommler und zwei Bläser spielen für je zwei Tänzer auf. Im Gegensatz zum Relief Bild 1, auf dem sich die Musiker und Tänzer nicht gleichen, war dem Bildhauer vom Relief Bild 4 vermutlich an symmetrischer Bildharmonie gelegen. Das Fragment von einem Fries Himmlischer Tänzer (Bild 5) stellt eine Reihe synchron Tanzender vor. Es fällt leicht, sich die in gleicher Pose erstarrten Tänzerinnen verdoppelt oder in verdreifachter Anzahl vorzustellen, was etwa der Länge einer dekorierten Traverse entspräche. Sehenswert sind die als Quartett präsentierten Tänzerinnen aus Trà Kiêu Bild (6.3 & 6.4). Die Einzelfiguren müssen vormals verbunden gewesen sein, deutlich sind die jeweiligen Schnittstellen erkennbar, sie sind Teile des Tänzer-Piedestals (Bild 6.1 & 6.2). Zeichnungen von Henri Parmentier verdeutlichen die These der einstmaligen Verbindung der Sockel (Bild 7.1 & 7.2), die heute einzeln aufgestellt gezeigt werden. Das berühmte Ramayana-Piedestal (Bild 7) zählt zu den besten Stücken im Cham Museum Da Nang. Das im Eingangsbereich präsentierte Objekt in der Kombination von Sockel, Yoni und Lingam besticht durch Form, Größe und detailreiche Reliefarbeiten. Zahlreiche Menschenansammlungen schmücken die vier Sockelseiten, so auch einige Tänzerinnen (Bild 7.3 – 7.5). Makaras finden sich häufig mit Löwen vereint, seltener speien die Mischwesen aus Krokodil und Elefant göttliche Tänzerinnen aus (Bild 8). Wären die sitzenden Frauen (Bild 9) nicht ausdrücklich als Heavenly dancers beschrieben, käme kaum ein Gedanke an himmlische Tänzerinnen auf. Im Obergeschoss vom Da Nang Museum of Cham Sculpture werden in einer Vitrine einige Musikinstrumente der Cham ausgestellt. Zu sehen sind Schlaginstrumente, Blasinstrumente und ein Streichinstrument, inwieweit diese Auswahl Vollständigkeit des einstmals und bis heute verwendeten Instrumentariums anstrebt bzw. dokumentiert, wird leider nicht erwähnt. Die Bilder 10.1 – 10.8 stellen die präsentierten Musikinstrumente lückenlos vor. Ohne Mühe lassen sich einige Musikinstrumente erkennen, welche von den Musikern auf den klassischen Reliefs gespielt werden. Im Hguyen Hien Dinh Tuong Theater in Da Nang wird mehrmals pro Woche die Musik- und Tanzshow SOUL OF VIETNAM gegeben (Spielplan Februar 2023). Eine Stunde lang reihen sich verschiedene Musikstücke und Tanzvorführungen aneinander. Kurze englischsprachige Einführungen tragen zum besseren Verständnis der einzelnen Darbietungen bei. Bezeichnender Weise wird die Vorführung der Cham-Tänzerinnen nicht live von den Musikern, sondern von komponierter (frei erfundener) Lautsprechermusik begleitet. Offenbar scheuen sich die Produzenten der Show die Begleitmusik der Tänzerinnen als authentische Cham-Musik zu verkaufen, dennoch beeindrucken die Apsaras vor der bunt illuminierten Tempel-Kulisse (Bild 12). Überzeugend für westliche Ohren, weil exotisch fremd, klingen die Instrumentalstücke und die volkstümlichen Tanzmelodien (Bild 11). Das Interesse des internationalen und des einheimischen Publikums hält sich in sehr überschaubaren Grenzen, nicht mehr als fünfzehn Gäste besuchten die sehenswerte und hörenswerte Abendveranstaltung. Welchen Stellenwert die Musik in Vietnam bis heute einnimmt, beweisen mehrere zeitgenössische Kunstwerke vietnamesischer Provenienz, die auf der westlichen Uferpromenade des Hàn River aufgestellt wurden. Foto 2.4: Vanessa Jones
Fotos 13 – 15: Birgit Schönlein Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones
0 Comments
Parallel zum Sandstrand von Da Nang fließt der Han River. An seinem Westufer wurde im Stadtzentrum eine etliche Kilometer lange ansehnliche Promenade angelegt. Einheimische und Gäste können auf dem gepflasterten Uferbereich unbescholten vom Verkehrsgetriebe flanieren oder auf Bänken entspannen. An zwei nicht weit voneinander entfernten Plätzen der Promenade stehen Statuen, wenn man so will, für jedermann gratis zugängliche Open-Air-Galerien, präsentiert werden ausschließlich Skulpturen vietnamesischer Provenienz. Leider finden sich an den sehenswerten Kunstwerken keine Beschriftungen. Künstler und Werktitel bleiben unbekannt. Die Auswahl der Skulpturen und ihre Aufstellung waren vermutlich von ästhetischen Kriterien bestimmt. Die Werke dokumentieren die zeitgenössische Bildhauerei in Vietnam und passen zum modernen Stadtbild, stechen augenfällig hervor und heben sich vor der Skyline vom Ostufer wohltuend erfreulich ab. Den Stadtplanern und den Kulturbehörden von Da Nang ist mit der Uferbefestigung und dem Bau dieser attraktiv gestalteten mit Palmen gesäumten Promenade eine Aufwertung geglückt, die den Abschnitt zwischen der Drehbrücke und der Drachenbrücke zum echten Hingucker erhebt. Nicht jede Großstadt dieser Welt leistet sich einen solchen Boulevard. Im Stadtgebiet sind weitere Kunstobjekte rar, selbst auf Plätzen und in kleinen Parkanlagen sind Skulpturen eher die Ausnahme, dort stehen vorrangig Bänke, Spiel- und Sportgeräte. Schon in der Bergpredigt wird verkündet: Wer sucht, der findet. Verehrt mit einer lebensgroßen Statue wird An-rê Nguyễn Kim Thông, ein katholischer Missionar, der von 1790-1855 lebte, 1909 selig und 1988 von Papst Johannes Paul heiliggesprochen wurde. Das steinerne Bildnis des Heiligen steht auf dem Gelände der Kathedrale Da Nang. Ein Zufallsfund ist die weibliche Statue Dien Khag Hong Han, entdeckt im Eingang vom Phương Đông Hotel (Orient Hotel), gelegen an der Straße Trần Quốc Toản. Dem sprachunkundigen Reisenden fällt es schwer zu entscheiden, welche Worte den Werktitel und welche den Künstlernamen bezeichnen. Ein Bildhauer namens Dien Khag lebt in Saigon. Es muss nicht der richtige sein, die Trefferquote bei Google zu vietnamesischen Bildhauern ist gering. Wichtiger ist der Eindruck, den das lebensgroße Kunstwerk bei westlichen Touristen hinterlässt: unbestritten ist die Skulptur stark vom Gestus europäischer Bildhauerei beeinflusst. Wem es nach mehr heutzeitiger vietnamesischer Kunst gelüstet, dem ist der Besuch des Museum of Fine Art in Da Nang zu empfehlen, dort sind alle Exponate beschriftet. Der Eintritt ist belanglos, die Kunstobjekte hochwertig. Die im Museum gezeigten skulpturalen Werke können als Ergänzung zur Ufer-Galerie betrachtet werden. Drei Bildbeispiele veranschaulichen vielfältige stilistische Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten, über welche vietnamesische Bildhauer verfügen. Nguen Van Huy: The eyes (1984) Pham Hong: Reading culture (2010) Ho Thu: The harvest (2000) Fotos und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones Glocken ertönen aus vielfältigen Anlässen. Verwendet werden Glocken in Profanbereichen wie auch in Sakralbereichen des täglichen Lebens. Aus der liturgischen und musikalischen Praxis sind Glocken nicht wegzudenken (Carillon). Glocken sind in vielen Kulturen nachweisbar. Ihr Klang kann wohltönend (Kirchenglocke), warnend (Signalglocke, Feuerglocke, Sturmglocke), aber auch erschreckend (Totenglocke) sein. Glocken bestimmen den religiösen Tageslauf in Kirchen und Klöstern (Angelusläuten), auch melden Glocken den Verlauf der Zeit (Uhren mit Stundenschlag, Glasen auf Schiffen). Hinter den hohen Mauern der Zitadelle von Hue verbirgt sich die Verbotene Stadt, dort lebten unbescholten, abgeschieden vom öffentlichen Leben die Nguyen-Könige und ihr Hofstaat. Abseits vom Profanleben dienten Glocken zur feierlichen Untermalung und zur Regulierung höfischer Zeremonien. Im Museum der königlichen Antiquitäten (östlich der Verbotenen Stadt) werden im Außenbereich mehrere Glocken präsentiert (Bild 1). Diese Glocken wurden einstmals in der Verbotenen Stadt nach strengem Reglement zum Klingen gebracht. Im Nebeneinander der musealen Aufhängung werden die verschiedenen Glockenformen und Dekorationen der Glocken anschaulich (Bilder 2 – 7): zu sehen sind die mehr oder minder ausgestellten Kelchformen (Bild 3 & 6), die geraden und leicht gewölbten Zylinderformen (Bild 2, 4 & 7) und die einem Fass nachempfundene Form (Bild 5). Sämtliche der hier vorgestellten Glocken wurden während der Regierungsjahre der Nguyen-Könige gegossen und verwendet, also im Zeitraum von 1802-1945. Die vermutlich älteste der Glocken (Bild 2) fand seit 1806 in der »Hall for Royal Abstinence« Verwendung. Glocken werden am tonlosen Scheitelpunkt fixiert, das kann ein simpler angegossener Bügel (eventuell mit Ring) oder aber ein schön verzierter Bügel sein, der allein schon die Betrachtung wert ist und der Ausführung und dem Zweck der Glocke gerecht wird. Im Fall der hier gezeigten vietnamesischen Glocken wird schon durch den Bügel der Verwendungszweck deutlich. Die jeweiligen Detailaufnahmen zeigen ausnahmslos Bügel (Aufhängungen) in Drachenform (Bild 2.1, 3.1, 4.1, 5.1 & 6.1). Der Drache gilt in China als glücksbringendes Schutzwesen, war aber auch gleichzeitig Symbol der chinesischen Kaiser, hier als Symbol für die vietnamesischen Könige anzusehen. Der Brauch, Glocken auf den Außenflächen mit Verzierungen zu versehen, lässt sich schon im Altertum nachweisen, dabei variieren Symbole, Schriftzeichen und Muster, zusammenfassend wird von Glockenritzzeichnungen gesprochen. Einige Detailaufnahmen zeigen verschiedene (Ritz)Motive: zur Anwendung kamen ornamental gestaltete Musterbänder (Bild 2.2 & 3.2) aber auch figürliche Darstellungen (Bild 4.2). Musikwissenschaftlich werden Glocken den Aufschlagidiophonen zugeordnet. Der Ton wird durch Anschlagen entweder mit einem Klöppel innen oder mit einem Holzstößel (Holzhammer) außen erzeugt. Welcher Art die Glocken der Verbotenen Stadt angeschlagen wurden, lässt sich von Fall zu Fall nicht eindeutig bestimmen. Bei den Königs-Glocken (Bild 3, 4.3, 6 & 7) und der Thien Mu-Glocke (Bild 8.2) sind an den Außenwänden jeweils vier kreisrunde Erhebungen vorhanden, das sind die markierten Anschlagstellen zur Tonerzeugung. Die einzige (vom Autor registrierte) königliche Glocke (Bild 7.1) außerhalb vom Museum der Königlichen Antiquitäten wird auf der oberen Ebene vom Mittagstor der Zitadelle präsentiert (Bild 7). Das religiöse Leben im heutigen Vietnam ist nicht zu übersehen, keine Stadt, kein Dorf ohne Kloster, ohne Tempel, dort werden Glocken zur Ausübung ritueller Praktiken täglich mehrfach angeschlagen. Die 1710 eigens für die Thien Mu Pagoda gegossene, 2,50m hohe und 2052kg schwere Glocke (Bild 8.1 – 8.3) ist angeblich 10km weit zu hören, dieses beachtliche Klangphänomen wird sicher windabhängig wahrzunehmen sein. Diese mit Superlativen behaftete Glocke erfreut sich in Vietnam höchster Wertschätzung. In den meisten buddhistischen Pagoden hängen im Eingangsbereich oder in Seitenräumen des Tempels Glocken, die sich im Aussehen kaum, doch in der Größe erheblich von den königlichen Glocken in der Verbotenen Stadt in Hue unterscheiden. Die Gläubigen melden ihren Besuch (ihr Gebet) im Tempel per Glockenschlag/Glockenton, dieses tradierte Ritual gehört übrigens auch zur hinduistischen Glaubenspraxis. Um den Ablauf der Puja zu strukturieren bzw. die Mantren musikalisch zu untermalen werden Glocken und teilweise auch Trommeln verwendet. Der von Glocken erzeugte Ton ist in den Gebetsablauf integriert. Buddhistische Mönche benutzen in ihren Zellen für meditative Sitzungen (die sogenannte Praxis) Klangschalen bzw. Handglocken, so gesehen wären Klangschalen verkleinerte Glocken. In Anlehnung an den reinigenden heilenden Ton sind in der westlichen Hemisphäre Klangschalenmeditation weit verbreitet. Die moderne Medizinforschung hat den Wert von Klangschalentönen bei speziellen therapeutischen Behandlungen erkannt. Noch längst ist die Wirkung von akustischen Schwingungen, im einzelnen von Glockentönen auf den Menschen und seine Gemütsverfassung nicht restlos erforscht, doch kaum einem Menschen werden Glockentöne unangehm sein. Im Mai 1945 wurde das Kriegsende in Europa mit jubelnden Glockentönen gefeiert. Jährlich freuen sich die Menschen am Silvester- bzw. Neujahrsläuten. Die Börsen der Welt verkünden Kursaufschwünge mit der Handglocke. Losgewinne auf Märkten werden lautstark mit Glockenton angezeigt. Marktschreier verschaffen sich mit Glocken Aufmerksamkeit. Mit der Glocke verschafft sich der Richter Ruhe. Mit einem Wort, Glockenklänge sind in allen Lebensbereichen der modernen Welt vernehmlich. Foto 9.4: Vanessa Jones
Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones Die kleine Stadt Hoi An steht bei Touristen hoch im Kurs. Vorrangig in drei Straßenzügen treffen die flanierenden nicht ausschließlich westlichen Besucher aufeinander. In den soeben erwähnten drei nördlich vom Thu Bon River parallel verlaufenden Straßen befinden sich die meisten Geschäfte, viele Kaffeestuben und Restaurants. Wer eine Besucherkarte für Hoi An erwirbt, dem ist vergönnt, fünf der etwa zehn Attraktionen der Innenstadt nach seiner Wahl zu besichtigen, dazu gehören kleinere Museen, einige Tempel, Versammlungshallen und Wohnhäuser. Wer auf museale Besichtigungen verzichtet, wird seine Streifzüge durch die Stadt auch nicht bereuen. Touristen werden recht schnell bemerken, dass sie in einer verkehrsberuhigten und bunt geschmückten Stadt unterwegs sind. Lampions, Blumen und Bäume fallen auf Schritt und Tritt buchstäblich ins Auge: die ganze Stadt ein fantasievoller Farbenreigen. Die Vietnamesen haben ihre Schwäche für Blumen in allen Farben und Bäume in allen Größen kultiviert, um nicht zu sagen stilisiert, das Wohlgefallen am natürlichen Wachstum wird durch bunte Dekorationen zusätzlich betont. Kein Haus, kein Hof, kein Geschäft ohne Lampions, hier sind betreffs Farben und Formen weder Grenzen gesetzt, noch Mengen beschränkt. Vielleicht finden hier sogar interne Wettbewerbe statt, von denen der Außenstehende nichts ahnt . . . etwa nach dem Motto: wer hat die meisten, die schönsten Lampions vor seinem Haus, seinem Laden aufgehängt. Viele Häuser sind gelb angestrichen, das ist die vorherrschende Wandfarbe in der Stadt. Vom verblassten stumpfen bis hin zum leuchtenden Gelb sind alle Tönungen wahrzunehmen. Etliche Häuser im Kolonialstil haben sich erhalten. Das Nebeneinander französischer und chinesischer Häuser macht den Charm der Stadt aus. Dem Tagesbesucher wird es kaum möglich sein, chinesische von typisch vietnamesischen Wohnbauten (falls solche existieren) zu unterscheiden. Der erste flüchtige Eindruck ist jedenfalls stark chinesisch geprägt, gleich wo man geht und schaut, man glaubt in China unterwegs zu sein. Hier lassen sich westliche Touristen in ihren Wahrnehmungen vermutlich von fehlgefärbten, respektive getrübten Klischeebildern leiten, deren Ursprung vermutlich in hübschen fernöstlichen Romanzen a la "Indochine" zu suchen ist. Westler schleppen schwer an solch unnützem Gepäck. Sich vorbehaltlos ohne Erwartungen in Hoi An durch die Straßen treiben lassen, wäre die ergiebigste Version einer Stadtbesichtigung, aber wer vermag das schon. Scheinbar streben alle Menschen der Japanischen Brücke zu. Die Chùa Cầu wurde von 1593 (Jahr des Hundes) bis 1595 (Jahr des Affen) erbaut, weshalb auf der einen Brückenseite (West) im Eingang eine Hundestatue und auf der anderen Seite (Ost) eine Affenstatue steht. Das Stadtsiegel von Hoi An zeigt die Brücke, die einstmals den japanischen mit dem chinesischen Stadtbereich verband. Händler und Handwerker hatten sich offenbar je nach Herkunft in den für sie bestimmten Stadtteilen ansessig gemacht. Heute ist von der Trennung der Ethnien nichts mehr zu spüren, zumindest fallen dem Außenstehenden keine Unterschiede auf. Beispiele bewusster Separierungen finden sich bis heute in Großstädten dieser Welt, so existieren etwa die Stadtteile China Town oder Little Italy in New York. Einwanderer (Fremde unter Fremden) müssen zueinander halten, gemeinsam füreinander einstehen. Der Prozess der Integration wird selten in Gänze vollzogen. In Hafenstädten scheint das Phänomen der sortierten Ansiedlung besonders ausgeprägt zu sein. Hoi An war ein wichtiger Hafen in Südostasien mit Anbindung an die Seidenstraße, die Stadt wurde übrigens im 4. Jahrhundert von den Cham gegründet. Die vormalige Bedeutung der Stadt steht im umgekehrt proportionalen Verhältnis zur jetzigen Bevölkerungszahl, nur etwa 7500 Menschen sollen in Hoi An leben. Nicht nur die gelb getünchten Häuser, auch die besonderen Dächer fallen auf. Der Stadt Hoi An müssen ungewöhnliche Dachlandschaften attesttiert werden. Aus Ton gebrannte Dachziegel wurden schon vor 7000 Jahren in mühevoller Handfertigung in China hergestellt, daran hat sich angeblich bis heute nichts verändert. Glasuren schließen die Poren keramischer Ziegel, dadurch sind sie wasserdicht. Brennen und Glasieren sind weltweit praktizierte Techniken, doch die chinesische Schichtung und enge Reihung der Ziegel unterscheidet sich von westlichen Ziegelbedachungen. Während die Dächer von Wohnhäusern zweckgerecht gedeckt werden, wird an Tempeldächern erhöhter Aufwand betrieben. Repräsentative prunkvolle Dach- und Firstaufbauten schmücken die vorwiegend mit grün glasierten Ziegeln gedeckten Dächer der Tempelbauten. Die Versammlungshalle der Chinesen aus Fujian Hội Quán Phước Kiến ist permanent von angenehmen Aroma erfüllt. Dutzende Räucherspiralen verbreiten intensiven Wohlgeruch. Räucherstäbchen als Opfergabe in Tempeln anzuzünden, ist eine bewährte Praxis, doch Weihrauchspiralen in solchen Ausmaßen und Mengen fanden sich nirgends in Hoi An. In keinem anderen Tempel, in keiner anderen Halle wurde verschwenderischer überschwänglicher geräuchert. Interessant ist nicht nur die Form der Spiralen, sondern auch die jeder Spirale angehängten gelben Zettel. Auf den rechteckigen Karten wird entweder ein Mantra, ein Gebet oder ein Segenswunsch aufgedruckt sein, wer beherrscht schon die chinesische Sprache. Alle Spiralen brannten, strömten Duft aus, alle Gebetszettel bewegten sich im leichten Luftzug . . . welch atmosphärische Stimmung! Manche Innenhöfe der Wohnhäuser, mancher Klosterhof scheinen zu Gärtnereien, zu Baumschulen umfunktioniert zu sein. Blumen in Töpfen, Blumen geordnet im Beet, Blumen nichts als Blumen, überall Blumen, natürliche Pracht von Menschenhand neu und kunstreich arrangiert, ein Fest für Augen und Sinne. Der Autor sah es nicht als seine Aufgabe, dezidiert die Sehenswürdigkeiten der Stadt Hoi An zu empfehlen, diese Angaben finden Touristen in Reiseführern und ähnlichen Publikationen. Mit diesem Artikel wird der Zweck verfolgt, ungewöhnliche Facetten einer sehenswerten vietnamesischen Kleinstadt aus unüblichen Blickwinkeln vorzustellen.
Fotos und Text: Günter Schönlein Das Stadtsiegel von Hoi An ist im Internet als Gemeinfrei gekennzeichnet Korrektur: Vanessa Jones Wenig ist über die Sa Huyen bekannt, erwiesenermaßen existierte diese Ethnie im Zeitrahmen zwischen 500 v. Chr. und 100 n. Chr. Die Forschungsergebnisse zu diesem Volk sind spärlich und die wissenschaftlichen Untersuchungen sind noch längst nicht abgeschlossen, immerhin besteht Klarheit betreffs ihrer Bestattungsriten. In dem unscheinbaren in der Altstadt von Hoi An befindlichen, wenig ansehnlichen Museum (Bild 1) werden auf zwei Etagen seltene Artefakte der unbekannten SA-HUYNH-KULTUR präsentiert. Der WIKIPEDIA-Artikel zur Sa-Huynh-Kultur bezieht sich einleitend auf die Bestattungsriten: "Die Sa-Huynh-Kultur ist eine eisenzeitliche Kultur in Mittel- und Südvietnam, die im 4. Jh. v. Chr. entstand und um Beginn unserer Zeitrechnung ausklang. Sie gehört zu den wenigen eisenzeitlichen Kulturen in Südostasien, in denen die Toten vornehmlich in großen Tongefäßen bestattet wurden." (zitiert am 7.4.2023 aus https://de.wikipedia.org/wiki/Sa-Huynh-Kultur ) Annaliese Wulf schreibt im DuMont Kunst-Reiseführer VIETNAM unter der Überschrift Sa Huynh (Long Thanh)-Kultur: "Benannt ist sie nach dem Dorf Sa Huynh, das sich etwa im Mittelpunkt des Verbreitungsgebietes dieser Kultur befindet, die besonders Keramik erzeugte. Sie wurde im Trung Bo zwischen Quang Ngai und Binh Dinh entdeckt. In den Dörfern Thanh Duc, Phu Khuong und Long Than fand man ausgedehnte Nekropolen mit vielen Einzelgräbern. Die großen Beerdigungsurnen messen 80cm Höhe und sind teilweise sehr dünnwandig und zerbrechlich. Sie wurden in großer Zahl gefunden und enthielten außer menschlichen Knochen Grabbeigaben, Vasen, Kessel, Lampen, Eisenwerkzeuge, Schmuck, Perlen, Ohrgehänge, auch Bronzeschmuck, Glöckchen aus Bronze und Becher mit Füßen. Die Vasen sind mit geometrischen Mustern verziert, die Kessel bauchig gearbeitet. Einige Wissenschaftler glauben, daß die Sa Huynh-Kultur, die auf eine gut organisierte Agrargesellschaft schließen läßt, von Cham-Stämmen geschaffen wurde. Beweise gibt es bisher nicht, aber die Cham lassen sich im 1. Jh. n. Zt. in diesem Raum nachweisen." (Zitat S. 138) Zur Erklärung: Trung Bo bezeichnet die mittleren Regionen Vietnams. Es macht wenig Sinn, die von Annaliese Wulf genannten Dörfer auf einer Karte zu suchen, dem Leser sollte die Information genügen, dass sich das Verbreitungsgebiet (das Siedlungsgebiet) der Sa Huynh von Hoi An, über Quang Ngai bis nach Binh Dinh auf eine Nordsüdausdehnung von etwa 250-300km ausweitet. Ein Fundort mit den typischen Sa Huynh-Graburnen liegt nur 5km nordwestlich von Hoi An entfernt, es handelt sich um die Ausgrabungsstätte TRANG SOI. Laien oder Freizeitarchäologen würden sich dort sicher ergebnislos umschauen – meist werden Grabungsfelder wieder aufgeschüttet und dem ursprünglichen Bodenniveau angeglichen – die bessere Alternative ist der Besuch im MUSEUM OF SA HUYNH CULTURE in Hoi An. Bild- und Schrifttafeln und den Fundorten nachempfundene dreidimensionale Simulationen nebst den (echten!) Artefakte veranschaulichen die sensationellen Entdeckungen aus dem 1994. Zitat und Informationen aus
Annaliese Wulf Kunst-Reiseführer VIETNAM DuMont Buchverlag Köln 1991 ISBN 3-7701-2237-2 Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones |
Autor Günter Schönlein
Auf meinen bisher acht Reisen nach Kambodscha habe ich viele Khmer-Tempel photographisch dokumentiert. Mit Pheaks Hilfe suchte ich auch viele schwer zu findende entlegene Tempel auf. In diesem Blog möchte ich meine dabei erworbenen Eindrücke und Kenntnisse gerne anderen Kambodscha-Liebhabern als Anregungen zur Vor- oder Nachbereitung ihrer Reise zur Verfügung stellen. sortiert nach Themen:
Kategorien
All
Der Blog enthält sowohl Erlebnis-Reiseberichte als auch reine Orts- und Tempel-Beschreibungen, siehe Kategorien "Persönliches" und "Sachliches" in der Liste von Tags oben, sowie eingestreute Beiträge zu anderen Reiseländern und Themen.
Die Fotos in den Blog-Artikeln werden durch Anklicken vergrößert. sortiert nach Erscheinungsdatum:
ARTIKEL
Prasat Leak Neang Leak Neang bei Pre Rup Tempel bei Beng Mealea Prasat Banteay Ampil Prasat Chaw Srei Vibol Rong Damrei und Phnea Kol Tempelmauern in Kambodscha Namenlose Tempel Angkor Thoms Trapeang Roun Tempel Stupas in Kambodscha Spean Thma Prasat Sanlong Prasat To Stupas in Süd-Indien Inmitten von Göttern 1 Inmitten von Göttern 2 Inmitten von Göttern 3 Inmitten von Göttern 4 Inmitten von Göttern 5 Inmitten von Göttern 6 Inmitten von Göttern 7 Inmitten von Göttern 8 Inmitten von Göttern 9 Inmitten von Göttern 10 Inmitten von Göttern 11 Inmitten von Göttern 12 Jainismus Jali Gesinnungswandel zweier Könige Lintel - Spezial Prasat Kravan Unbekannte Tempel in Siem Reap Unbekannte Tempel in Roluos Tempel im Umfeld des Bakong Prasat Trapeang Kaek Daun Troung Tempel Gargoyle (Wasserspeier) Prasat Preah Pithu Wasserbecken in Angkor Thom Preah Khan Brücken der Khmer Prasat Ta Muon Dharmasala - Vahnigriha Angkor Wat - Spezial Prasat Ta Prohm Banteay Kdei Tempel Spurensuche in Angkor Thom Wat Chedei bei Siem Reap Klöster in Siem Reap Geisterhäuser Museen in Siem Reap Museen in Kambodscha Banteay Kbal Chen Tempel Prasat Chanseyma Tomnob Anlong Kravil Tempel Banteay Samre Banteay Toap Tempel Kasen Tempel Banteay Chhmar Satellitentempel Löwen in Kambodscha Löwen in Indien Löwen in Myanmar Löwen in Indonesien Löwen in Sri Lanka Khmer-Bronzen in Mandalay Seima-Steine Stufen Akroterion Empfehlenswerte Bücher Trav Tempel Phnom Kampot Tempel Reangsai & Chamreang Tempel Wat Banteay Srei Tempel Prasat Totung Thngai Rundweg um den Phnom Bakheng Berg-Tempel Rund um den West Baray Pram Tempel & Char Leu Tempel Scheintüren Scheinfenster Stupas in Myanmar Stuckaturen in Bagan 1 Stuckaturen in Bagan 2 Stuckaturen in Bagan 3 Stuckaturen in Bagan 4 Stuckaturen in Bagan 5 Holzarchitektur in Myanmar 1 Holzarchitektur in Myanmar 2 Holzarchitektur in Myanmar 3 Tempel in Sale (Saley) Thiri Muni Pagoda in Sale Fenster in Bagan Fenstersäulen in Angkor Wanddekorationen Stelenhäuser in Angkor Prasat Kok Pongro Prasat Ta Keo Fundstücke in Angkor Thom Beatocello Artikel Nr. 100 Kala resp. Kirtimukha Buddha-Statuen in Angkor Thom Prasat Suor Prat & Khleangs Elefantenterrasse Spezial Tier-Reliefs am Baphuon Tempel Tier-Reliefs am Bayon Tempel Khmer zur See Bauabläufe Vidyadharis Apsara: Tänzerin oder Göttin Apsara Spezial Dvarapala Teil I Dvarapala Teil II Dvarapala Teil III Purnagatha Teil I Purnagatha Teil II Purnagatha Teil III Hamsa Vishnu in Angkor Sapta Matrika Trimurti in Angkor Wassertiere in Angkor Elefanten in Kambodscha Prasat Kouk Nokor Prasat Banteay Prei Nokor Prasat Banteay Khchorng Prasat Chrung Stuckaturen an Khmer-Tempeln Roluos Spezial Türsäulen 1 Türsäulen 2 Basen Kapitelle Boundary Bibliotheken Bayon Bibliotheken Bayon Spezial Unterwegs im Abseits 1 Unterwegs im Abseits 2 Unterwegs im Abseits 3 Unterwegs im Abseits 4 Unterwegs im Abseits 5 Leben am Fluss Reamker-Epos Tuol Sleng und Wat Thmei War Memorial Siem Reap Jean Commaille Saptarishi - die Sieben Weisen Hiranyakashipu und Narasimha Krishna Govardhana Balaha und Uchchaihshravas Sri Lanka Reise 2019 Teil 1 Sri Lanka Reise 2019 Teil 2 Sri Lanka Reise 2019 Teil 3 Sri Lanka Reise 2019 Teil 4 Sri Lanka Reise 2019 Teil 5 Sri Lanka Reise 2019 Teil 6 Sri Lanka Reise 2019 Teil 7 Mihintale Sri Pada - Buddhapada Ungewöhnliche Reliefs Seltene Götter-Reliefss Sugriva und Valin Prasat Kansaeng TK 2 bei Beng Mealea Prasat Chrei Prasat Kong Phluk Toab Chey Thom / Toan Chey Tauch Ta En Tempel Pram Tempel (Trapeang Chhun) Prasat Kuk Troap Pram Tempel Koh Ker Sambor Prei Kuk (Teil 1) Sambor Prei Kuk (Teil 2) Fliegende Paläste Kbal Spean Bauernhäuser Preah Phnom Tempel Kat Kdei Tempel und mehr Baset Tempel Prasat Cheang Thom Prasat Rorng Ramong Götterstatuen im Angkor Wat Spuren der Intoleranz Unbekannte Tempel in Siem Reap 2 Yoni & Lingam Banteay Srei (Tempel ohne Namen) Kok Singh Tempel Prasat Ta Tnur Ergänzung: Baset Tempel Prasat Prei Prasat Bay Kaek Tempel Prasat Kongbong Alter Weg nach Roluos Neuentdeckungen in Roluos 1 Neuentdeckungen in Roluos 2 Neuentdeckungen in Roluos 3 Neuentdeckungen in Roluos 4 Neuentdeckungen in Roluos 5 Bilderbogen 2 als 200ster Artikel Phnom Chisor Trotz Corona in Kambodscha 1 Trotz Corona in Kambodscha 2 Trotz Corona in Kambodscha 3 Trotz Corona in Kambodscha 4 Bayon Tempel Spezial 1 Bayon Tempel Spezial 2 Prasat Top West Spezial Angkor Wat Spezial 2022 - Teil 1 Angkor Wat Spezial 2022 - Teil 2 Angkor Wat Spezial 2022 - Teil 3 Hayagriva Indrajit Krishna & Kaliya Vishnu allgegenwartig Die verlorene Sammlung (The Lost Collection) Srah Srang Yeay Pow Tempel Ta Prohm (Tonle Bati) Tempel Prasat Neang Khmau Phnom Bayang Tempel Phnom Bayang Nebentempel Prei Tempel Spezial Banteay Prei Spezial Krol Ko Spezial Prasat Tonle Snguot Phnom Da Angkor Borei Museum Prei Khmeng Stil Kala Preah Norodom Sihanouk Museum Krol Romeas & Kral Romeas Preah Khan versus Banteay Kdei Frömmigkeit versus Glaube Khmer Halsschmuck Spean Toap & Prasat Prohm Kal Dachlandschaften in Angkor Eindrücke vom Tag Bilderbögen Zentral-Vietnam Da Nang Marmorberge Da Nang Da Nang Halbinsel Son Tra Da Nang Museum Cham Sculpture Cham-Skulpturen: Vishnu & Shiva Cham Tempel in Vietnam Thap Phu Dien Thap Bang An Thap Khuong My Thap Chien Dan Thap Chien Dan - Museum Thap Dong Duong My Son (Teil 1) My Son (Teil 2) My Son (Teil 3) My Son (Teil 4) My Son (Teil 5) Cham Phong Lee Makaras der Cham Kala in Vietnam Hue - Verbotene Stadt Incense Burner Sepulkralkultur in Vietnam I Sepulkralkultur in Vietnam II Sepulkralkultur in Vietnam III Sepulkralkultur in Vietnam IV Hoi An Cao Dai Tempel in Hoi An Glocken in Vietnam Museum of Da Nang Skulpturen in Da Nang Musik und Tanz der Cham Henri Parmentier West Mebon Tempel 2022 Mebon Tempel Banteay Chhmar Phnom Sampov Garuda gegen Naga Naga-Chakra Mucalinda versus Naga Provincial Museum Battambang Tempel in der Region Damdek Preah Khan Spezial Teil 1 Preah Khan Spezial Teil 2 Preah Khan Spezial Teil 3 Preah Khan Spezial Teil 4 Preah Khan Spezial Teil 5 Preah Khan Spezial Teil 6 Kna Phtoul Tempel Phnom Komnop Pagoda Neak Buos Tempel Prasat Kuk Bros & Prasat Kuk Srei Phnom Chhngork Cave Tempel Preah Theat Kvav Region Beng Mealea Wat Kok Chan & 2 Tempel Wat Kesararam Siem Reap Siem Reap Generäle Royal Garden Siem Reap Theam’s Gallery Siem Reap Wandbilder im Wat Bo Siem Reap Bilderbogen Indien 2024 Kanheri Caves Karla Caves Mahakali Caves Mandapeshwar Caves Elephanta Caves Teil 1 Elephanta Caves Teil 2 Ajanta Caves Teil 1 Ajanta Caves Teil 2 Ajanta Caves Teil 3 Bedse Caves Bhaja Caves Yogeshwari Caves Pandava Caves - Teil 1 Pandava Caves - Teil 2 Khandoba Tempel Aurangabad Aurangabad Caves Daulatabad Fort Khuldabad Bhuikot Fort Solapur Bijapur (Teil 1) Bijapur (Teil 2) Tempel in Gadag Lakshmirasimha Tempel Jagaval Dodda Basappa & Someshwara Itagi Mahadeva Tempelkomplex Musafirkhana und Honda Kallesvara Tempel Bagali Archaeological Art Gallery Bagali Mondusale Tempel Somanathapura Panchalingeshwara Tempel Jain-Tempel in Halebidu Hoysalesvara Tempel in Halebidu 1 Hoysalesvara Tempel Halebidu 2 Bhimesvara Tempel in Nilagunda Harihareshvara Tempel Harihar Anantashayana Tempel Hospet Hampi (Teil 1) Hampi (Teil 2) Hampi (Teil 3) Hampi (Teil 4) Hampi (Teil 5) Hampi (Teil 6) Hampi (Teil7) Mysore Palace Die Museen in Hampi Government Museum Chennai Hindu-Tempel in Chennai Mamallapuram Teil 1 Mamallapuram Teil 2 Mamallapuram Teil 3 Mamallapuram Teil 4 Stufenbrunnen in Rajasthan Kenotaphe in Rajasthan Tempel in Osian - Teil 1 Tempel in Osian - Teil 2 Tempel in Osian - Teil 3 Trommelmaschinen Jaisalmer Rundreise Rajasthan - Teil 1 Rundreise Rajasthan - Teil 2 Rundreise Rajasthan - Teil 3 Rundreise Rajasthan - Teil 4 Rundreise Rajasthan - Teil 5 Rundreise Rajasthan - Teil 6 Rundreise Rajasthan - Teil 7 Rundreise Rajasthan - Teil 8 Rundreise Rajasthan - Teil 9 Rundreise Rajasthan - Teil 10 Rundreise Rajasthan - Teil 11 Rundreise Rajasthan - Teil 12 Sas Bahu Tempel Jain-Tempel in Ranakpur Ambika Mata Tempel in Jagat Torana Keshava Tempel in Somanathapura Purnagatha in Indien Prambanan Tempel in Indonesien Museum Candi Prambanan Candi Mendut Candi Pawon Candi Sewu Reliefs am Borobudur - Teil 1 Reliefs am Borobudur - Teil 2 Reliefs am Borobudur - Teil 3 Reliefs am Borobudur - Teil 4 Candi Banduyinan weitere Artikel werden folgen ... alle Artikel alphabetisch sortiert:
Archive
May 2026
|
RSS Feed