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Wer an einem Tag zwei bedeutende Tempel auf Java sehen möchte, der sollte sich am Vormittag dem Candi Prambanan widmen und am Nachmittag den Candi Sewu besichtigen. Ein nicht zu verfehlender Hauptweg in nördlicher Richtung (etwa 800m lang) verbindet die Tempel miteinander. Am Weg liegen noch die kleineren Tempel Candi Lumbung, Candi Bubrah und das Prambanan Museum. Die Doppelbesichtigung bietet ein äußerst interessantes Kontrastprogramm: zum Vergleich stehen ein Hindu-Tempel: der Candi Prambanan und ein buddhistischer Tempel: der Candi Sewu. Wer chronologisch vorgehen möchte, der sollte zuerst den Candi Sewu in Augenschein nehmen, denn das ist der ältere der besagten Tempel. Rund siebzig Jahre später als der Sewu Tempel wurde der Prambanan Tempel erbaut. In der Zeitspanne von 70 Jahren (etwa die zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts) wurden auch der berühmte Borobudur und andere dem Buddha geweihte Tempel auf Java errichtet. Angaben auf Steintafeln belegen die von den Herrschern präferierte buddhistische Religion im 8. Jahrhundert und den damit verbundenen sakralen Bauten. Nicht nur mehr als 5700 Menschen kamen durch das schwere Erdbeben am 27. Mai des Jahres 2006 auf Java ums Leben, auch fast alle Tempel im Großraum Yogyakarta wurden teilweise oder völlig zerstört. Am Sewu Tempel sind bis heute die Spuren der Zerstörung nicht zu übersehen (Screenshot). Riesige Steinhalden, Restmauern von kleinen Schreinen und viele zerbrochene Statuen im Außenbereich der Tempelanlage bestätigen die schweren Erschütterungen, denen kaum ein Bauwerk der Region standhielt. Inzwischen sind der kreuzförmige Haupttempel und etliche größere Schreine wieder aufgebaut worden, wodurch eine gute Übersicht auf die ursprüngliche Architektur möglich wird. In der Draufsicht) auch im architektonischen Gesamtaufbau entspricht der Candi Sewu einem Mandala (siehe nochmals den Google-Screenshot). Ein Mandala ist die zweidimensionale, graphisch versinnbildliche Vorstellung einer Himmelswelt, wobei geometrische Figuren (Quadrat, Dreieck, Kreis) und axiale Verbindungen den Zusammenhang der figuralen Details bestimmen. Meditierende Buddhisten beziehen sich auf solche Bilder, die einzig als Anhaltspunkte der Orientierung des Geistes dienen, um von der Außenwelt ins eigene Innere vorzudringen, aber auch Hindus verwenden Mandalas für ihre religiösen Praktiken. Der schematisierte Architekturplan vom Candi Sewu beruft sich auf ein quadratisches Mandala, welches sich an den Haupthimmelsrichtungen orientiert. Vier Zugänge, folglich vier Hauptwege (Achsen), führen zu einem erhöhten Sockel, auf dem der Zentraltempel ruht. Der Haupttempel und alle ihn umgebenden kleineren Tempel und Schreine folgen konsequent einer symmetrischen Anordnung, welche den Vorlagen typischer Mandala-Bilder eigen sind. Obgleich der Candi Sewu, wie alle buddhistischen Tempel östlich ausgerichtet gebaut wurde, der Tempel also traditionell von Osten her betreten werden soll, ist der Zugang aus allen Himmelsrichtungen möglich. Die vier gleichen Mandapa (Vorbauten), welche den höheren Zentralturm einschließen, gewähren aus jeder Himmelsrichtung den Zutritt in den Tempel. Sowohl die Mandapa als auch der Mittelturm (Prasada) werden jeweils von einem Stupa bekrönt. Sachlich betrachtet: der Stupa ist das Dach. Die spezifische vielfach angewandte Form der Stupas findet sich in den Stupa-Ebenen des Borobudur und dessen Zentralstupa wieder. Diese auffällige Typisierung der Glockenform könnte in dieser speziellen Ausprägung als eine javanische Variante der Stupas betrachtet werden (Bild 1, 2, 3, 4, 4.1, 5, 12). Am Beginn jeder Zugangsachse knien auf Sockeln einander zugewandt zwei Tempelwächter (Dvarapalas), sie ersetzen die sonst üblichen Eingangstore (Bild 4, 5 & 7). Bei den Wächterskulpturen wird es sich wohl größtenteils um Nachbildungen handeln. Zwei äußere Reihen und zwei innere Reihen Stupas umgeben die Plinthe, auf welchen der Prasada seinen zentralen Standort hat. Zwischen den Stupa-Reihen stehen je zwei größere Schreine, also insgesamt acht, die alle anderen Schreine überragen, die gleichzeitig den Hauptweg markieren und paarweise einem der vier Mandapa vorgelagert sind. In diesen Schreinen könnten Statuen von den Lokapalas gestanden haben. Diese Weltenhüter gelten als Wächter der Himmelsrichtungen: im Osten hält Indra, im Süden Yama, im Westen Varuna und im Norden Kubera die Wacht. Nicht unmöglich, dass außer Bodhisattvas (Bild 8 & 9) auch Lokapalas an den Reliefs auf den Außenwänden in Erscheinung treten. Diese göttlichen Wächter gelten Buddhisten und Hindus gleichermaßen anbetungswürdig. Alle Schreine, auch die kleineren in den Außenreihen tragen, soweit noch vorhanden oder wieder aufgebaut, die vereinheitlichte Stupa-Bedachung (Bild 6). Die zwergwüchsigen, dickbauchigen, schnauzbärtigen mit Keule bewaffneten Tempelwächter (Bild 4, 5 & 7) erinnern mit ihrem Erscheinungsbild entfernt an den dickleibigen Gott des Reichtums Kubera. Weder vor Khmer-Tempeln noch vor Tempeln Süd-Indiens behüten derartige Wächter die Tore und Eingänge. Stehend zwischen Pfeilern erscheinen Bodhisattvas (Bild 7, 8 & 9) und sitzend unter Makara-Bögen Buddhas (Bild 10, 11 & 12). Über den einen wie den anderen residiert schützend Kala, der Herr der Zeit. Kala, eine schwer fassbare Gottheit prägt sich auf Java durch sein ungewöhnliches Antlitz nachhaltig ein (Bild 8, 10 & 12). Auf Kala über Toren und Scheintoren und als Kulminationsfigur vieler Bögen konnten die Bildhauer nicht verzichten. Kala gehört unerlässlich in die verschiedenen Götter-Ensembles. Auch den Göttern ist nur eine begrenzte Lebenszeit beschieden, wobei Kala gewiss doch zuallererst die Menschen auf ihr kurzes Leben hinweisen soll, dieses sinnvoll zu nutzen, das ist (sehr weit gefasst) die Botschaft des Gottes Kala. Außenstehende werden allerdings Kalas Gesicht eher als dämonische Fratze denn als göttliches Wesen zur Kenntnis nehmen. Kala-Reliefs javanischer Tempel im Zeitenwandel zu vergleichen, wäre ein spannender kunstgeschichtlicher Exkurs. Weder Löwen noch Nagas behüten die Treppenaufgänge zum Sewu Tempel, die apotropäischen Aufgaben sind den Makaras zugewiesen, die allerdings treten in verschiedenen Erscheinungen hervor. Makaras sind die vielgestaltigsten Wesen, die an javanischen Tempeln zu finden sind (Bild 13 & 14). Aufgerissene zahnreiche Krokodilmäuler, deren Oberkiefer in Elefantenrüsseln auslaufen, aus den Rachenschlünden hängen entweder lange Zungen oder die Makaras gebären Vögel, Vogelmenschwesen, ja sogar Löwen kriechen aus dem Makaramäulern ans Licht. Von Tempel zu Tempel emanieren sich die Makaras den Mythen folgend phantastisch variationsreich. Die Mandapa-Hallen und die zentrale Tempelhalle können nur noch als leere Räume besichtigt werden, jegliche sakralen Ritualgegenstände fehlen (Bild 15 – 17). Vulkanische Beben haben, wie eingangs schon erwähnt, den Tempel zerstört. Der Wiederaufbau der Tempelanlage ist ein Sieg menschlicher Intelligenz im Verbund mit unermüdlichen Fleiß. Blicken westliche Besucher in die Räume drängen sich möglicherweise Assoziationen an romanische oder auch gotische Kirchenschiffe auf. Mit den Wänden verbundene Pfeiler tragen Rundbögen und Quertraversen. Durch die weit in den Raum vorgezogenen Pfeiler entstehen hohe Nischen, in denen Statuen gestanden haben könnten. Die Pfeiler und die Bögen sind mit Reliefs verziert, auch hier ist Kala platziert (Bild 17). An vier Kapitellen sind Yakshas zu sehen (Bild 16). Jeweils mittig zwischen zwei Pfeilern ruht ein mächtiger Sockel (Altar?) mit schönen Purnagatha-Relief (Bild 15 & 16 jeweils Bildmitte unten). Abschließend noch vier Bilder, welche die von Erdbeben verursachten Zerstörungen dokumentieren. Foto und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones
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Der im 8./9. Jahrhundert von den Herrschern der Sailendra-Dynastie erbaute Candi Pawon steht auf einer gedachten Ost-West-Achse zwischen dem Borobudur Tempel und dem Candi Mendut. Die drei Tempel werden als architektonische Einheit verstanden und zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die einmalige Tempel-Triade ragt aus der von vulkanischen Bergen gesäumten flachen Landschaft gen Himmel empor. Einmal im Jahr ziehen Gläubige in Prozessionen vom Mendut Tempel zum Borobudur. Fünf Stupas in Quincunx-Position bekrönen das Dach vom nordwestlich ausgerichteten Pawon-Tempel. Ein monumentales Kala-Relief dominiert die Frontansicht und bewacht gleichzeitig den Tempeleingang, wie auch ein weiterer Kala-Kopf im Innenraum dieselbe Funktion erfüllt. Am Handlauf vom Treppenaufgang hat sich rechtsseitig eine Makara-Skulptur erhalten. Die Makaras erfüllen gemeinsam mit den Kalas den apotropäischen Schutz der Tempelanlagen, wobei die Makaras durchaus in verschiedenen Varianten erscheinen: den aufgerissenen Mäulern können beispielsweise Löwen entspringen, so an den Treppenwangen vom Candi Pawon. Anders die Kala-Reliefs: der Herr der Zeit, respektive des Todes, zeigt im Regelfall ein Schreckgesicht mit Glupschaugen, breiter Nase und aufgeblähten Backen. Kala wird auch als Kirtimukha bzw. als Yama identifiziert, somit ist seine Erscheinung nach hinduistischem Verständnis auf Shiva zurückzuführen. Die Wandflächen vom Innenraum sind schmucklos, regelrecht kahl, doch die Fassaden vom Candi Pawon erheben den Tempel zum "Juwel", auch zum "Kleinod", so die Einschätzungen der Fachleute, diesen Werturteilen stimmen wir voller Bewunderung zu. Allein schon das harmonische äußere Erscheinungsbild dieses Bauwerks fasziniert den Betrachter, nimmt man den Reliefschmuck der Außenwände hinzu, geriert der Tempel zum Kunstwerk. Die Flächengliederung der Reliefs entspricht der strukturierten Architektur der Wandflächen. Jeweils ein vorstehendes querformatiges Mittelrelief hebt sich von den zurückgesetzten hochformatigen Reliefs deutlich ab. Die Seitenreliefs zeigen wechselweise Darstellungen von aufrecht stehenden Bodhisattvas und Taras. Inhaltliche Bildwiederholungen finden sich bei den Zentralreliefs, hier sind es die Purnagathas (Vasen), die Lebensbäume (Kalpataru bzw. Kalpavriksha), die himmlischen Vidyadhara/Vidyadhari-Paare und die ebenfalls halbgöttlichen Kinnara/Kinnari-Paare. An den Zentral-Reliefs fällt die äußerst stimmige Bildaufteilung ins Blickfeld. Die Lebensbäume werden zu ebener Erde von den Mensch/Vogelwesen flankiert: links Kinnari (weiblich) und rechts Kinnara (männlich), genau umgekehrt zeigen sich im oberen Reliefbereich die fliegenden Himmelswesen: links der Vidyadhara (männlich) und rechts die Vidyadhari (weiblich). Zwischen den beiden Fenstern (abgesehen von der Eingangstür die einzigen Lichtquellen für den Tempelinnenraum) ist eine wunderschöne Vase (Purnagatha) platziert. Das durchlaufende Reliefband über den Wandbildern, eine florale Girlande, hat sich nicht durchgängig erhalten. Der Tempel wirkt klein und überschaubar, dennoch lohnt die nähere Betrachtung der Reliefs, denn bei flüchtiger Visite bleiben unweigerlich sehenswerte Details verborgen. Die anmutigen Körperhaltungen der Taras oder die ernsten weltentrückten Gesichter der Bodhisattvas sind schon einen längeren Blick, gar Vergleichungen wert. Ein seltsamer kleiner Löwe, falls das Relief einen Löwen meint, gibt Rätsel auf, seine verlorene dezentrale Position auf einer Wand im Innenraum lässt keinerlei sakralen Bezüge zu. Beachtlich und sehenswert sind die linke Stufenwange und der Handlauf. Das rudimentär erhaltene Relief der schrägen Wandfläche gibt Auskunft über den floralen Schmuck. Ein Kirtimukha gebiert den Handlauf, der schlussendlich in einem Makara mündet, hier müssen die erhaltenen Details der linken und rechten Treppenwangen im Zusammenhang gesehen und gedanklich zusammengefügt werden. Rückt man dem Stein nah und nimmt einzelne Wandpartien konzentriert in Augenschein, erschließen sich die verletzbare Anfälligkeit des scheinbar harten Materials und gleichzeitig scheinen die unersetzbaren Bruchstellen und Verluste innerhalb der Reliefflächen deutlich auf. Sämtliche Materialergänzungen, die der Wiederaufbau erforderte, sind selbst für Laienaugen erkennbar. Restaurierungen sind meistens mit Zugeständnissen, will heißen mit Kompromissen verbunden. Gegen Zerstörungen durch Erdbeben ist schwerlich aufzukommen, um so erfreulicher ist der gute, durchaus respektable Zustand vieler Tempel auf Java zu begrüßen. Fotos und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones er Candi Pawon und der Candi Mendut befinden sich auf der verlängerten Ost-Achse vom Borobudur. Eine Inschrift erwähnt den Candi Mendut und datiert den Bau bzw. die Einweihung auf das Jahr 824. Dieser Angabe vertrauend haben die Archäologen den Mendut Tempel zum ältesten der drei genannten Tempel definiert und nicht ausgeschlossen, dass ein religiöser Zusammenhang zwischen den Tempelbauten bestehen müsse. Auf einem stattlichen Sockel ruht der quadratische Tempelbau. Die nordöstliche Ausrichtung des Tempels ist ungewöhnlich. Der etwa 3m hohe Sockel ist so breit angelegt, dass er den Anforderungen einer Tempel-Umrundung (Pradakshina) genügt. Rund 13m im Quadrat misst die Grundfläche des Tempels und recht viel mehr misst der Tempel in der Höhe im aktuellen Zustand auch nicht. Dem Tempel fehlt der gestufte pagodenartige Dachabschluss mit Glockenkuppel, welche ihm ein schlank elegantes Erscheinungsbild verleihen würde, das jetzige, wahrscheinlich unvollständige Aussehen suggeriert eher einen Kubus (Bild 1 & 2). Der Sockel und die äußeren Wandflächen sind mit Reliefs verziert, die jedoch erst aus unmittelbarer Nähe wahrzunehmen sind. In der Gesamtansicht fallen nur Gesimse und Mauervorsprünge auf, Reliefs sind lediglich zu ahnen (Bild 1 & 2). Die Reliefs an den Außenwänden der Eingangstreppe sind als Bildfolge konzipiert, erzählt werden Episoden aus der Vielzahl der früheren Leben Buddhas, den Jataka-Geschichten. Wer in den nichtkanonischen Legenden bewandert ist, vermag vielleicht einzelne der Reliefs inhaltlich zu deuten, doch kaum einer wird alle Jatakas kennen, zumal sie in mehreren Varianten und verschiedenen Sammlungen überliefert sind. In der stilistischen Ausführung gleichen die Treppenreliefs den größeren Reliefs am Borobudur (Bild 3 – 5). Am Sockel wechseln Leerfelder und Reliefs einander ab (Bild 6), ob hier eine Bildfolge vorliegt, also ein Zusammenhang der Reliefs vorliegt, lässt sich nicht mit Bestimmtheit festlegen. Stilistisch passen die Bilder zusammen. Jeweils ein Mensch umgeben von pflanzlicher Ornamentik wurde in Stein geschnitten. Die schlichten Szenen fallen durch natürliche Anmut und Grazie auf (Bild 7.1 – 7.4). Die Reliefs an den Tempelaußenwänden sind dreigeteilt. Je ein quadratisches Hauptrelief wird von je einem Relief im Rechteckformat gerahmt (Bild 8). Gleich ob Gläubige oder Kunstliebhaber die Pradakshina (unbedingt im Uhrzeigersinn) absolvieren, keinem werden die wunderbaren Reliefs am Sockel und an den Tempelwänden entgehen. Pilger schauen ehrerbietig auf die Reliefs und beten die Götterbilder an, Kunstfreunde bewerten die Reliefs nach Bildinhalt und Ausführung, beide blicken auf Bodhisattvas und Buddhas in himmlischen Gefilden (Bilder 8, 8.1 & 8.2). Im Vorraum zum Garbhagriha setzt sich das Staunen fort. Zwei feingeschnittene Reliefs fallen unweigerlich ins Auge. Einerseits das entzückend liebreizende Bild einer Göttin mit Kind und umgeben von weiteren Kindern, sie wurde als Hariti erkannt, eine kinderfreundliche Halbgöttin, die jedoch andererseits als kinderfeindliche Dämonin aufzutreten vermag. Die Überlieferungen sind vielschichtig, dennoch glauben die Menschen, Hariti könne Kindern Glück bescheren bzw. zum Kindersegen beitragen. Mütter und Frauen glauben an ihre göttliche Kraft. Die göttliche Kraft der Natur wird nicht zuletzt auch durch die Wiedergabe der Bäume und der Vögel symbolisiert, diesbezüglich ist immer an den Lebensbaum (Kalpataru) zu denken, ein Bildelement, welches auf etlichen javanischen Reliefs Bevorzugung genießt (Bild 9.1). Auf der Gegenseite des Vorraums (Bild 9.2) zeigt das Relief einen Buddha bzw. einen Bodhisattva, auch hier sind die Menschen, die Bäume und die Vögel, mithin das Leben bestimmende Motive. Es ist unverkennbar, dass beide Reliefs von einem Künstler geschaffen wurden. Von der Skulpturengruppe im Zentralraum geht eine magische Faszination aus. Überlebensgroße, auf Thronen sitzende, von Auren gekrönte Buddhas blicken auf die Menschen herab. Höher als Lokeshvara (links) und Vajrapani (rechts) sitzt Vairocana auf dem mittleren Thron. Eindrucksvoller ist nirgends auf Java eine Buddha-Triade in dieser Größenordnung in Szene gesetzt worden (Bild 10). Direkt einfallendes Licht beleuchtet den 3m hohen Vairocana, der verkörpert die allumfassende Weisheit. Im diffusen Halbdunkel sitzen links Lokeshvara, der Buddha des Mitgefühls und rechts Vajrapani, der als Beschützer und Führer Buddhas beschrieben wird. Lokeshvara und Vajrapani gleichen sich in der Körperhaltung, unterscheiden sich jedoch im Gestus der Arme und Hände. Im Gegensatz zu Lokeshvara und Vajrapani verzichtet Buddha Vairocana auf jeglichen Schmuck. Abgesehen von einem dünnen Bändchen am linken Handgelenk gibt sich der Buddha entledigt allen weltlichen Besitzes im Sinne des Wortes in ganzer Blöße, eine Nacktheit, die als solche keinen Anstoß erregt, sondern seine unbescholtene Makellosigkeit unterstreicht. Die Gläubigen schauen auf die Inkarnation der Reinheit, vor ihnen sitzt ein verwirklichter zum Gott gewordener Mensch. Der Blick fällt auf die Dharmachakra-Mudra, die Lehrgeste, auch Weisheitsgeste genannt und auf das völlig entspannte Gesicht, mithin auf den Ausdruck vollendeter Gelassenheit, und nicht zuletzt auf das dritte Auge, das Auge der Erleuchtung. Fotos: Günter Schönlein
Fotos: 7.3 & 7.4, 10 & 10.1 Vanessa Jones Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones Das nordöstlich vom Prambanan Tempel gelegene Museum ist der ideale Ort zum Durchatmen. Hier treffen Kunst und Natur in wunderbarer Synthese aufeinander und ergänzen sich zu berückender Harmonie. Wissenschaftlichen Anforderungen wird die Art der Präsentation der Objekte in diesem kleinen Museum keineswegs gerecht, weder Fundorte noch sonstige Angaben werden genannt, lediglich einige Götterstatuen sind mit Namensschild versehen. Die Statuen sind gewiss in den umliegenden Tempeln geborgen worden, so etwa im Candi Prambanan, im Candi Lumbung und im Candi Sewu. Wer über die Wiesenflächen und die schmalen Wege von Statue zu Statue schreitet, dem scheinen die Definitionen der Gottheiten sekundär. Das gelungene Arrangement der Gottheiten zwischen Blumenrabatten und blühenden Sträuchern macht den primären Reiz dieser Sammlung aus. Der Reigen hinduistischer und buddhistischer Götter vermittelt wortlos friedfertig, völlig unprätentiös religiöse Toleranz, nach der Menschen suchen sollten. Kunst in diesem Ambiente zu erleben, gerät zu höchstem Vergnügen, dabei erübrigen sich Fragen nach den Eigenschaften von Durga, Brahma oder Ganesha, verkörpern sie doch alle mehr oder weniger menschliche Befindlichkeiten, die es zu kultivieren gilt. Neben den javanischen Kunstschätzen hält das Museum eine weitere Attraktion bereit: ein Gamelan. Das für Indonesien und seine Musik typische Instrumentarium steht unter einem offenen Pavillon für Konzerte bereit. Unter einem weiteren hölzernen Pavillon werden Bilder zeitgenössischer indonesischer Maler präsentiert. Die wahrscheinlich temporären Bilder-Ausstellungen vervollständigen den positiven Gesamteindruck, den das Museum hinterlässt, wofür zuletzt noch ein kleines Café sorgt. Fotos und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones Die Tempelanlage Prambanan und alle anrainenden Tempel auf dem umzäunten, großflächigen Gelände zählen zu den von der UNESCO deklarierten Weltkulturerbe-Stätten. Zu besichtigen ist ein von Mauern umfasstes Areal, auf dem eine Gruppe von mehreren riesigen Pagoden errichtet wurde, deren jede einer hinduistischen Gottheit geweiht ist. Dort stauen sich die Menschen, jeder will diesen heiligen Ort gesehen haben, will seinen Göttern nahe sein. Der Platz ist gnadenlos den Naturgewalten ausgesetzt und hier sind nicht nur die temporär wiederkehrenden tropischen Regenzeiten und die verheerenden Erdbeben gemeint. Nicht zu unterschätzen ist auch die gnadenlos ganztägig herab prasselnde Sonne, deren Strahlung derart intensiv ist, dass Kappen oder Hüte nur bedingt Schutz bieten. Enormer Schweißverlust muss unbedingt durch reichlich Flüssigkeitszunahme kompensiert werden. Willig und ohne Murren sind die etwas widrigen unangenehmen Begleiterscheinungen in Kauf zu nehmen. Reichlich Mineralwasser sollte im Rucksack mitgeführt werden. Merke also: wer Tempel sehen will, muss leiden. Wer einmal im Archäologischen Park Prambanan unterwegs ist, muss logischerweise auch den grandiosen Candi Cewu aufsuchen. Der buddhistische Tempelkomplex Candi Sewu liegt etwas abseits, was den Vorzug hat, dass weniger Menschen diese Tempelanlage aufsuchen. Auf dem ebenen Ruinenfeld wurden nur der Haupttempel und einige wesentliche Stupas wieder aufgebaut. Zwischen Prambanan und Candi Cewu liegen noch zwei kleinere Tempel: die Tempel Candi Bubrah und der Candi Lumbung (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tempel am Mount Merapi), beide sind sehenswert, weil diese buddhistischen Tempel keiner anderen Anlage in Prambanan gleichen. Zum Abschied bietet sich noch das Archäologische Museum Prambanan als Schlusspunkt eines langen Besichtigungstages an. Die wenigen Sätze belegen, dass es nicht schwer fiele, mehrere Tage hier zu verbringen. Allein die intensive Besichtigung vom Prambanan Tempel vermag einen Vormittag oder einen langen Nachmittag auszufüllen. Es ist durchaus nutzbringend, sich im Vorfeld der Besichtigung Informationen zum Tempel einzuholen und per Google Maps einen Überblick zum Prambanan Tempel zu verschaffen. Trotz angelesenem Vorwissen wird die Überraschung nicht geringer sein, denn die Ausmaße der Tempelgruppe und der einzelnen Tempel sprengen alle Vorstellungen. Der Prambanan ist nicht nur die größte Tempelanlage Indonesiens, sondern auch einer der größten Tempel Südostasiens. Kein Foto, keine Ansichtskarte vermag der Monumentalität dieser Tempelanlage annähernd gerecht zu werden. Aus der Entfernung bietet der Candi Prambanan in der Totalansicht eine Ansammlung von dicht gedrängten verschieden hohen turmartigen Tempelbauten, in deren Umfeld tausende und abertausende steinerne Fragmente liegen. Dieses Ruinenfeld sind die Überreste mehrerer Reihen kleiner Schreine, die seinerzeit an vier Seiten um den Haupttempel standen (siehe Screenshot). In den Morgenstunden des 27.5.2006 brachte ein Erdbeben der Stärke 5,9 alle Tempeltürme zum Einsturz, die besagten Steinmassen dokumentieren den Grad der Zerstörung von 2006. Der Wiederaufbau der Haupttempel wurde schon kurz nach dem Erdbeben begonnen, schon wenige Jahre später erhoben sich die Türme wieder majestätisch gen Himmel. Im architektonischen Aufbau gleichen sich die Türme, betreffs Größe unterscheiden sich die einzelnen Tempel. In einer von Nord nach Süd orientierten Reihe stehen der Vishnu-Tempel, der Shiva-Tempel und der Brahma-Tempel, wobei der mittig angeordnete Shiva-Tempel mit 47m Höhe die benachbarten Türme überragt, diese auch flächenmäßig übertrifft. Mit dieser Turm-Triade wird der drei wichtigsten hinduistischen Götter gedacht. An den Sockeln befinden sich rundum Reliefs, die Geschehnisse abbilden, welche den jeweiligen Göttern zugeschrieben werden bzw. die entsprechende Gottheit in tradierten Darstellungen zeigen. Die Betrachter sehen auf den Bildfolgen der Sockel und der Tempel eine vermutlich lückenlose Galerie aller hinduistischer Götter und Halbgötter, nicht ausgenommen sind die dämonischen Gegner der Götter. Die komplette fotografische Dokumentation aller Reliefs würde nicht Stunden, sondern Tage erfordern. Touristen betrachten die Relieffolgen, erfreuen sich an manchen Einzelreliefs, erkennen vielleicht diese und jene der in den Mythen überlieferten Legenden. Was Touristen und Kunstliebhabern intuitiv gefällt, fotografieren sie, folglich wird in diesem Artikel nur ausgewähltes Bildmaterial zur Ansicht gestellt. Wissenschaftler müssen systematischer arbeiten. Auf den Sockelreliefs der Prambanan-Türme finden sich vorwiegend Kalpavrikshas und Purnagathas, kombiniert mit zahlreichen Tiermotiven und halbgöttlichen himmlischen Wesen (Kinnara/Kinnari), alle diese Reliefs dienen der apotropäischen Wirkung. Die Löwen symbolisieren Kraft und Stärke, die Glück verheißenden Symbole Lebensbaum und Vase ergänzen den Reigen der Bilder, die das Eindringen böser Geister (negativer Kräfte) in den Tempelbereich verhindern sollen. Zu all den Symbolen gesellen sich noch die Kirtimukhas, grimmige Gesichter an den Eckpunkten der Sockel und über den Eingängen, außerdem gehören noch die Makaras an den Zugangsstufen zum Ensemble der Abschreckung. Die Sockel sind derart breit ausgelegt, dass auf ihnen eine Pradakshina (Umrundung der Tempel) möglich ist. Auf den Sockelumrandungsmauern stehen dicht nebeneinander runde mit stumpfen Spitzen bekrönte Türmchen, die, so meinen wir, als Ratnas bezeichnet werden, solche Türmchen wurden zu maßgeblichen architektonischen Bestandteilen der Türme. Die verschlankten oberen Turmbereiche sind ausnahmslos aus besagten unterschiedlich großen Türmchen gefügt. Auf dem oberen Abschluss eines jeden Turmes sind Gebilde, welche durchaus an die glockenförmigen Schreine im oberen Zentralbereich vom Borobudur erinnern. An den Tempeln sind die Götterreliefs in Augenhöhe angebracht. Hier bestechen einige besonders menschlich lebensnah getroffene Götterdarstellungen. In den Tempeltürmen sind die jeweiligen Götterstatuen zur Anbetung aufgestellt. Kunstfreunde können Surya auf seinem von sieben Pferden gezogenen Sonnenwagen, Brahma, leicht zu erkennen an den drei Köpfen, den vierarmigen Vishnu und den Buckelstier Nandi, das Reittier Shivas bewundern. Nandi gilt den Hindus ähnlich heilig, wie die Gottheit selbst, weshalb viele Gläubige Nandi auch als gleichwertige Verkörperung Shivas verehren. Hinweis: Die im Text erwähnten Tempel Candi Sewu, Candi Bubrah und Candi Lumbung werden in separaten Artikeln vorgestellt.
Fotos und Text: Günter Schönlein Screenshot vom Prambanan Tempel erstellt am 1.9.2025 Korrektur: Vanessa Jones |
Autor Günter Schönlein
Auf meinen bisher acht Reisen nach Kambodscha habe ich viele Khmer-Tempel photographisch dokumentiert. Mit Pheaks Hilfe suchte ich auch viele schwer zu findende entlegene Tempel auf. In diesem Blog möchte ich meine dabei erworbenen Eindrücke und Kenntnisse gerne anderen Kambodscha-Liebhabern als Anregungen zur Vor- oder Nachbereitung ihrer Reise zur Verfügung stellen. sortiert nach Themen:
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Der Blog enthält sowohl Erlebnis-Reiseberichte als auch reine Orts- und Tempel-Beschreibungen, siehe Kategorien "Persönliches" und "Sachliches" in der Liste von Tags oben, sowie eingestreute Beiträge zu anderen Reiseländern und Themen.
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Kirtimukha Buddha-Statuen in Angkor Thom Prasat Suor Prat & Khleangs Elefantenterrasse Spezial Tier-Reliefs am Baphuon Tempel Tier-Reliefs am Bayon Tempel Khmer zur See Bauabläufe Vidyadharis Apsara: Tänzerin oder Göttin Apsara Spezial Dvarapala Teil I Dvarapala Teil II Dvarapala Teil III Purnagatha Teil I Purnagatha Teil II Purnagatha Teil III Hamsa Vishnu in Angkor Sapta Matrika Trimurti in Angkor Wassertiere in Angkor Elefanten in Kambodscha Prasat Kouk Nokor Prasat Banteay Prei Nokor Prasat Banteay Khchorng Prasat Chrung Stuckaturen an Khmer-Tempeln Roluos Spezial Türsäulen 1 Türsäulen 2 Basen Kapitelle Boundary Bibliotheken Bayon Bibliotheken Bayon Spezial Unterwegs im Abseits 1 Unterwegs im Abseits 2 Unterwegs im Abseits 3 Unterwegs im Abseits 4 Unterwegs im Abseits 5 Leben am Fluss Reamker-Epos Tuol Sleng und Wat Thmei War Memorial Siem Reap Jean Commaille Saptarishi - die Sieben Weisen Hiranyakashipu und Narasimha Krishna Govardhana Balaha und Uchchaihshravas Sri Lanka Reise 2019 Teil 1 Sri Lanka Reise 2019 Teil 2 Sri Lanka Reise 2019 Teil 3 Sri Lanka Reise 2019 Teil 4 Sri Lanka Reise 2019 Teil 5 Sri Lanka Reise 2019 Teil 6 Sri Lanka Reise 2019 Teil 7 Mihintale Sri Pada - Buddhapada Ungewöhnliche Reliefs Seltene Götter-Reliefss Sugriva und Valin Prasat Kansaeng TK 2 bei Beng Mealea Prasat Chrei Prasat Kong Phluk Toab Chey Thom / Toan Chey Tauch Ta En Tempel Pram Tempel (Trapeang Chhun) Prasat Kuk Troap Pram Tempel Koh Ker Sambor Prei Kuk (Teil 1) Sambor Prei Kuk (Teil 2) Fliegende Paläste Kbal Spean Bauernhäuser Preah Phnom Tempel Kat Kdei Tempel und mehr Baset Tempel Prasat Cheang Thom Prasat Rorng Ramong Götterstatuen im Angkor Wat Spuren der Intoleranz Unbekannte Tempel in Siem Reap 2 Yoni & Lingam Banteay Srei (Tempel ohne Namen) Kok Singh Tempel Prasat Ta Tnur Ergänzung: Baset Tempel Prasat Prei Prasat Bay Kaek Tempel Prasat Kongbong Alter Weg nach Roluos Neuentdeckungen in Roluos 1 Neuentdeckungen in Roluos 2 Neuentdeckungen in Roluos 3 Neuentdeckungen in Roluos 4 Neuentdeckungen in Roluos 5 Bilderbogen 2 als 200ster Artikel Phnom Chisor Trotz Corona in Kambodscha 1 Trotz Corona in Kambodscha 2 Trotz Corona in Kambodscha 3 Trotz Corona in Kambodscha 4 Bayon Tempel Spezial 1 Bayon Tempel Spezial 2 Prasat Top West Spezial Angkor Wat Spezial 2022 - Teil 1 Angkor Wat Spezial 2022 - Teil 2 Angkor Wat Spezial 2022 - Teil 3 Hayagriva Indrajit Krishna & Kaliya Vishnu allgegenwartig Die verlorene Sammlung (The Lost Collection) Srah Srang Yeay Pow Tempel Ta Prohm (Tonle Bati) Tempel Prasat Neang Khmau Phnom Bayang Tempel Phnom Bayang Nebentempel Prei Tempel Spezial Banteay Prei Spezial Krol Ko Spezial Prasat Tonle Snguot Phnom Da Angkor Borei Museum Prei Khmeng Stil Kala Preah Norodom Sihanouk Museum Krol Romeas & Kral Romeas Preah Khan versus Banteay Kdei Frömmigkeit versus Glaube Khmer Halsschmuck Spean Toap & Prasat Prohm Kal Dachlandschaften in Angkor Eindrücke vom Tag Bilderbögen Zentral-Vietnam Da Nang Marmorberge Da Nang Da Nang Halbinsel Son Tra Da Nang Museum Cham Sculpture Cham-Skulpturen: Vishnu & Shiva Cham Tempel in Vietnam Thap Phu Dien Thap Bang An Thap Khuong My Thap Chien Dan Thap Chien Dan - Museum Thap Dong Duong My Son (Teil 1) My Son (Teil 2) My Son (Teil 3) My Son (Teil 4) My Son (Teil 5) Cham Phong Lee Makaras der Cham Kala in Vietnam Hue - Verbotene Stadt Incense Burner Sepulkralkultur in Vietnam I Sepulkralkultur in Vietnam II Sepulkralkultur in Vietnam III Sepulkralkultur in Vietnam IV Hoi An Cao Dai Tempel in Hoi An Glocken in Vietnam Museum of Da Nang Skulpturen in Da Nang Musik und Tanz der Cham Henri Parmentier West Mebon Tempel 2022 Mebon Tempel Banteay Chhmar Phnom Sampov Garuda gegen Naga Naga-Chakra Mucalinda versus Naga Provincial Museum Battambang Tempel in der Region Damdek Preah Khan Spezial Teil 1 Preah Khan Spezial Teil 2 Preah Khan Spezial Teil 3 Preah Khan Spezial Teil 4 Preah Khan Spezial Teil 5 Preah Khan Spezial Teil 6 Kna Phtoul Tempel Phnom Komnop Pagoda Neak Buos Tempel Prasat Kuk Bros & Prasat Kuk Srei Phnom Chhngork Cave Tempel Preah Theat Kvav Region Beng Mealea Wat Kok Chan & 2 Tempel Wat Kesararam Siem Reap Siem Reap Generäle Royal Garden Siem Reap Theam’s Gallery Siem Reap Wandbilder im Wat Bo Siem Reap Bilderbogen Indien 2024 Kanheri Caves Karla Caves Mahakali Caves Mandapeshwar Caves Elephanta Caves Teil 1 Elephanta Caves Teil 2 Ajanta Caves Teil 1 Ajanta Caves Teil 2 Ajanta Caves Teil 3 Bedse Caves Bhaja Caves Yogeshwari Caves Pandava Caves - Teil 1 Pandava Caves - Teil 2 Khandoba Tempel Aurangabad Aurangabad Caves Daulatabad Fort Khuldabad Bhuikot Fort Solapur Bijapur (Teil 1) Bijapur (Teil 2) Tempel in Gadag Lakshmirasimha Tempel Jagaval Dodda Basappa & Someshwara Itagi Mahadeva Tempelkomplex Musafirkhana und Honda weitere Artikel werden folgen ... alle Artikel alphabetisch sortiert:
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