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Günter Schönlein
Blog

Candi Sewu

12/7/2025

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Wer an einem Tag zwei bedeutende Tempel auf Java sehen möchte, der sollte sich am Vormittag dem Candi Prambanan widmen und am Nachmittag den Candi Sewu besichtigen. Ein nicht zu verfehlender Hauptweg in nördlicher Richtung (etwa 800m lang) verbindet die Tempel miteinander. Am Weg liegen noch die kleineren Tempel Candi Lumbung, Candi Bubrah und das Prambanan Museum. Die Doppelbesichtigung bietet ein äußerst interessantes Kontrastprogramm: zum Vergleich stehen ein Hindu-Tempel: der Candi Prambanan und ein buddhistischer Tempel: der Candi Sewu.

Wer chronologisch vorgehen möchte, der sollte zuerst den Candi Sewu in Augenschein nehmen, denn das ist der ältere der besagten Tempel. Rund siebzig Jahre später als der Sewu Tempel wurde der Prambanan Tempel erbaut. In der Zeitspanne von 70 Jahren (etwa die zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts) wurden auch der berühmte Borobudur und andere dem Buddha geweihte Tempel auf Java errichtet. Angaben auf Steintafeln belegen die von den Herrschern präferierte buddhistische Religion im 8. Jahrhundert und den damit verbundenen sakralen Bauten.

Nicht nur mehr als 5700 Menschen kamen durch das schwere Erdbeben am 27. Mai des Jahres 2006 auf Java ums Leben, auch fast alle Tempel im Großraum Yogyakarta wurden teilweise oder völlig zerstört. Am Sewu Tempel sind bis heute die Spuren der Zerstörung nicht zu übersehen (Screenshot). Riesige Steinhalden, Restmauern von kleinen Schreinen und viele zerbrochene Statuen im Außenbereich der Tempelanlage bestätigen die schweren Erschütterungen, denen kaum ein Bauwerk der Region standhielt. Inzwischen sind der kreuzförmige Haupttempel und etliche größere Schreine wieder aufgebaut worden, wodurch eine gute Übersicht auf die ursprüngliche Architektur möglich wird. 
Picture
In der Draufsicht) auch im architektonischen Gesamtaufbau entspricht der Candi Sewu einem Mandala (siehe nochmals den Google-Screenshot). Ein Mandala ist die zweidimensionale, graphisch versinnbildliche Vorstellung einer Himmelswelt, wobei geometrische Figuren (Quadrat, Dreieck, Kreis) und axiale Verbindungen den Zusammenhang der figuralen Details bestimmen. Meditierende Buddhisten beziehen sich auf solche Bilder, die einzig als Anhaltspunkte der Orientierung des Geistes dienen, um von der Außenwelt ins eigene Innere vorzudringen, aber auch Hindus verwenden Mandalas für ihre religiösen Praktiken.
Bild 1: Candi Sewu
Bild 1: Candi Sewu
Der schematisierte Architekturplan vom Candi Sewu beruft sich auf ein quadratisches Mandala, welches sich an den Haupthimmelsrichtungen orientiert. Vier Zugänge, folglich vier Hauptwege (Achsen), führen zu einem erhöhten Sockel, auf dem der Zentraltempel ruht. Der Haupttempel und alle ihn umgebenden kleineren Tempel und Schreine folgen konsequent einer symmetrischen Anordnung, welche den Vorlagen typischer Mandala-Bilder eigen sind.

Obgleich der Candi Sewu, wie alle buddhistischen Tempel östlich ausgerichtet gebaut wurde, der Tempel also traditionell von Osten her betreten werden soll, ist der Zugang aus allen Himmelsrichtungen möglich. Die vier gleichen Mandapa (Vorbauten), welche den höheren Zentralturm einschließen,  gewähren aus jeder Himmelsrichtung den Zutritt in den Tempel. Sowohl die Mandapa als auch der Mittelturm (Prasada) werden jeweils von einem Stupa bekrönt. Sachlich betrachtet: der  Stupa ist das Dach. Die spezifische vielfach angewandte Form der Stupas findet sich in den Stupa-Ebenen des Borobudur und dessen Zentralstupa wieder. Diese auffällige Typisierung der Glockenform könnte in dieser speziellen Ausprägung als eine javanische Variante der Stupas betrachtet werden (Bild 1, 2, 3, 4, 4.1, 5, 12).
Bild 2 & 3: Candi Sewu – Haupttempel, Südwestansicht
Bild 2 & 3: Candi Sewu – Haupttempel, Südwestansicht
Am Beginn jeder Zugangsachse knien auf Sockeln einander zugewandt zwei Tempelwächter (Dvarapalas), sie ersetzen die sonst üblichen Eingangstore (Bild 4, 5 & 7). Bei den Wächterskulpturen wird es sich wohl größtenteils um Nachbildungen handeln.
Bild 4: Candi Sewu – Südzugang
Bild 4: Candi Sewu – Südzugang
Zwei äußere Reihen und zwei innere Reihen Stupas umgeben die Plinthe, auf welchen der Prasada seinen zentralen Standort hat. Zwischen den Stupa-Reihen stehen je zwei größere Schreine, also insgesamt acht, die alle anderen Schreine überragen, die gleichzeitig den Hauptweg markieren und paarweise einem der vier Mandapa vorgelagert sind. In diesen Schreinen könnten Statuen von den Lokapalas gestanden haben. Diese Weltenhüter gelten als Wächter der Himmelsrichtungen: im Osten hält Indra, im Süden Yama, im Westen Varuna und im Norden Kubera die Wacht. Nicht unmöglich, dass außer Bodhisattvas (Bild 8 & 9) auch Lokapalas an den Reliefs auf den Außenwänden in Erscheinung treten. Diese göttlichen Wächter gelten Buddhisten und Hindus gleichermaßen anbetungswürdig.
Bild 4.1: Candi Sewu – Südansicht
Bild 4.1: Candi Sewu – Südansicht
Alle Schreine, auch die kleineren in den Außenreihen tragen, soweit noch vorhanden oder wieder aufgebaut, die vereinheitlichte Stupa-Bedachung (Bild 6). Die zwergwüchsigen, dickbauchigen, schnauzbärtigen mit Keule bewaffneten Tempelwächter (Bild 4, 5 & 7) erinnern mit ihrem Erscheinungsbild entfernt an den dickleibigen Gott des Reichtums Kubera. Weder vor Khmer-Tempeln noch vor Tempeln Süd-Indiens behüten derartige Wächter die Tore und Eingänge.
Bild 5, 6 & 7: Candi Sewu – Dvarapalas und Schrein im Innenbereich
Bild 5, 6 & 7: Candi Sewu – Dvarapalas und Schrein im Innenbereich
Stehend zwischen Pfeilern erscheinen Bodhisattvas (Bild 7, 8 & 9) und sitzend unter Makara-Bögen Buddhas (Bild 10, 11 & 12). Über den einen wie den anderen residiert schützend Kala, der Herr der Zeit. Kala, eine schwer fassbare Gottheit prägt sich auf Java durch sein ungewöhnliches Antlitz nachhaltig ein (Bild 8, 10 & 12). Auf Kala über Toren und Scheintoren und als Kulminationsfigur vieler Bögen konnten die Bildhauer nicht verzichten. Kala gehört unerlässlich in die verschiedenen Götter-Ensembles. Auch den Göttern ist nur eine begrenzte Lebenszeit beschieden, wobei Kala gewiss doch zuallererst die Menschen auf ihr kurzes Leben hinweisen soll, dieses sinnvoll zu nutzen, das ist (sehr weit gefasst) die Botschaft des Gottes Kala. Außenstehende werden allerdings Kalas Gesicht eher als dämonische Fratze denn als göttliches Wesen zur Kenntnis nehmen. Kala-Reliefs javanischer Tempel im Zeitenwandel zu vergleichen, wäre ein spannender kunstgeschichtlicher Exkurs.
Bild 7, 8 & 9: Candi Sewu – Wandreliefs mit Bodhisattvas
Bild 7, 8 & 9: Candi Sewu – Wandreliefs mit Bodhisattvas
Bild 10, 11 & 12: Candi Sewu – Wandreliefs mit Buddhas
Bild 10, 11 & 12: Candi Sewu – Wandreliefs mit Buddhas
Weder Löwen noch Nagas behüten die Treppenaufgänge zum Sewu Tempel, die apotropäischen Aufgaben sind den Makaras zugewiesen, die allerdings treten in verschiedenen Erscheinungen hervor. Makaras sind die vielgestaltigsten Wesen, die an javanischen Tempeln zu finden sind (Bild 13 & 14). Aufgerissene zahnreiche Krokodilmäuler, deren Oberkiefer in Elefantenrüsseln auslaufen, aus den Rachenschlünden hängen entweder lange Zungen oder die Makaras gebären Vögel, Vogelmenschwesen, ja sogar Löwen kriechen aus dem Makaramäulern ans Licht. Von Tempel zu Tempel emanieren sich die Makaras den Mythen folgend phantastisch variationsreich.
Bild 13 & 14: Candi Sewu – Makara an Treppenaufgang und Makara als Wasserspeier
Bild 13 & 14: Candi Sewu – Makara an Treppenaufgang und Makara als Wasserspeier
Die Mandapa-Hallen  und die zentrale Tempelhalle können nur noch als leere Räume besichtigt werden, jegliche sakralen Ritualgegenstände fehlen (Bild 15 – 17). Vulkanische Beben haben, wie eingangs schon erwähnt, den Tempel zerstört. Der Wiederaufbau der Tempelanlage ist ein Sieg menschlicher Intelligenz im Verbund mit unermüdlichen Fleiß. Blicken westliche Besucher in die Räume drängen sich möglicherweise Assoziationen an romanische oder auch gotische Kirchenschiffe auf. Mit den Wänden verbundene Pfeiler tragen Rundbögen und Quertraversen. Durch die weit in den Raum vorgezogenen Pfeiler entstehen hohe Nischen, in denen Statuen gestanden haben könnten. Die Pfeiler und die Bögen sind mit Reliefs verziert, auch hier ist Kala platziert (Bild 17). An vier Kapitellen sind Yakshas zu sehen (Bild 16). Jeweils mittig zwischen zwei Pfeilern ruht ein mächtiger Sockel (Altar?) mit schönen Purnagatha-Relief (Bild 15 & 16 jeweils Bildmitte unten).
Bild 15, 16 & 17: Candi Sewu – Innenraumansichten vom Zentraltempel
Bild 15, 16 & 17: Candi Sewu – Innenraumansichten vom Zentraltempel
Abschließend noch vier Bilder, welche die von Erdbeben verursachten Zerstörungen dokumentieren.
Candi Sewu
Foto und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones
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Candi Pawon

11/29/2025

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Der im 8./9. Jahrhundert von den Herrschern der Sailendra-Dynastie erbaute Candi Pawon steht auf einer gedachten Ost-West-Achse zwischen dem Borobudur Tempel und dem Candi Mendut. Die drei Tempel werden als architektonische Einheit verstanden und zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die einmalige Tempel-Triade ragt aus der von vulkanischen Bergen gesäumten flachen Landschaft gen Himmel empor. Einmal im Jahr ziehen Gläubige in Prozessionen vom Mendut Tempel zum Borobudur. 
Candi Pawon – Nordansicht
Candi Pawon – Nordansicht
Fünf Stupas in Quincunx-Position bekrönen das Dach vom nordwestlich ausgerichteten Pawon-Tempel. Ein monumentales Kala-Relief dominiert die Frontansicht und bewacht gleichzeitig den Tempeleingang, wie auch ein weiterer Kala-Kopf im Innenraum dieselbe Funktion erfüllt. Am Handlauf vom Treppenaufgang hat sich rechtsseitig eine Makara-Skulptur erhalten. Die Makaras erfüllen gemeinsam mit den Kalas den apotropäischen Schutz der Tempelanlagen, wobei die Makaras durchaus in verschiedenen Varianten erscheinen: den aufgerissenen Mäulern können beispielsweise Löwen entspringen, so an den Treppenwangen vom Candi Pawon. Anders die Kala-Reliefs: der Herr der Zeit, respektive des Todes, zeigt im Regelfall ein Schreckgesicht mit Glupschaugen, breiter Nase und aufgeblähten Backen. Kala wird auch als Kirtimukha bzw. als Yama identifiziert, somit ist seine Erscheinung nach hinduistischem Verständnis auf Shiva zurückzuführen.
Picture
Candi Pawon – Kala über dem Eingang und Dachaufbauten
Candi Pawon – Kirtimukha im Innenraum und Makara am rechten Treppengeländer (Handlauf)
Candi Pawon – Kirtimukha im Innenraum und Makara am rechten Treppengeländer (Handlauf)
Die Wandflächen vom Innenraum sind schmucklos, regelrecht kahl, doch die Fassaden vom Candi Pawon erheben den Tempel zum "Juwel", auch zum "Kleinod", so die Einschätzungen der Fachleute, diesen Werturteilen stimmen wir voller Bewunderung zu. Allein schon das harmonische äußere Erscheinungsbild dieses Bauwerks fasziniert den Betrachter, nimmt man den Reliefschmuck der Außenwände hinzu, geriert der Tempel zum Kunstwerk.
Teilansicht der Ost- und Nordfassade
Teilansicht der Ost- und Nordfassade
Die Flächengliederung der Reliefs entspricht der strukturierten Architektur der Wandflächen. Jeweils ein vorstehendes querformatiges Mittelrelief hebt sich von den zurückgesetzten hochformatigen Reliefs deutlich ab. Die Seitenreliefs zeigen wechselweise Darstellungen von aufrecht stehenden Bodhisattvas und Taras.

Inhaltliche Bildwiederholungen finden sich bei den Zentralreliefs, hier sind es die Purnagathas (Vasen), die Lebensbäume (Kalpataru bzw. Kalpavriksha), die himmlischen Vidyadhara/Vidyadhari-Paare und die ebenfalls halbgöttlichen Kinnara/Kinnari-Paare. An den Zentral-Reliefs fällt die äußerst stimmige Bildaufteilung ins Blickfeld. Die Lebensbäume werden zu ebener Erde von den Mensch/Vogelwesen flankiert: links Kinnari (weiblich) und rechts Kinnara (männlich), genau umgekehrt zeigen sich im oberen Reliefbereich die fliegenden Himmelswesen: links der Vidyadhara (männlich) und rechts die Vidyadhari (weiblich).

Zwischen den beiden Fenstern (abgesehen von der Eingangstür die einzigen Lichtquellen für den Tempelinnenraum) ist eine wunderschöne Vase (Purnagatha) platziert. Das durchlaufende Reliefband über den Wandbildern, eine florale Girlande, hat sich nicht durchgängig erhalten.
Ostfassade mit Zentralrelief und Seitenreliefs
Ostfassade mit Zentralrelief und Seitenreliefs
Zentralrelief der Südfassade
Zentralrelief der Südfassade
Der Tempel wirkt klein und überschaubar, dennoch lohnt die nähere Betrachtung der Reliefs, denn bei flüchtiger Visite bleiben unweigerlich sehenswerte Details verborgen. Die anmutigen Körperhaltungen der Taras oder die ernsten weltentrückten Gesichter der Bodhisattvas sind schon einen längeren Blick, gar Vergleichungen wert. Ein seltsamer kleiner Löwe, falls das Relief einen Löwen meint, gibt Rätsel auf, seine verlorene dezentrale Position auf einer Wand im Innenraum lässt keinerlei sakralen Bezüge zu. Beachtlich und sehenswert sind die linke Stufenwange und der Handlauf. Das rudimentär erhaltene Relief der schrägen Wandfläche gibt Auskunft über den floralen Schmuck. Ein Kirtimukha gebiert den Handlauf, der schlussendlich in einem Makara mündet, hier müssen die erhaltenen Details der linken und rechten Treppenwangen im Zusammenhang gesehen und gedanklich zusammengefügt werden. Rückt man dem Stein nah und nimmt einzelne Wandpartien konzentriert in Augenschein, erschließen sich die verletzbare Anfälligkeit des scheinbar harten Materials und gleichzeitig scheinen die unersetzbaren Bruchstellen und Verluste innerhalb der Reliefflächen deutlich auf. Sämtliche Materialergänzungen, die der Wiederaufbau erforderte, sind selbst für Laienaugen erkennbar. Restaurierungen sind meistens mit Zugeständnissen, will heißen mit Kompromissen verbunden. Gegen Zerstörungen durch Erdbeben ist schwerlich aufzukommen, um so erfreulicher ist der gute, durchaus respektable Zustand vieler Tempel auf Java zu begrüßen.
Detailstudie eines Bodhisattva – Gesamtansicht einer Tara – Porträt eines Bodhisattva
Detailstudie eines Bodhisattva – Gesamtansicht einer Tara – Porträt eines Bodhisattva
Floraler Reliefstein mit Vogel & Löwenrelief
Floraler Reliefstein mit Vogel & Löwenrelief
Picture
Fotos und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones
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Candi Mendut

11/23/2025

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er Candi Pawon und der Candi Mendut befinden sich auf der verlängerten Ost-Achse vom Borobudur. Eine Inschrift erwähnt den Candi Mendut und datiert den Bau bzw. die Einweihung auf das Jahr 824. Dieser Angabe vertrauend haben die Archäologen den Mendut Tempel zum ältesten der drei genannten Tempel definiert und nicht ausgeschlossen, dass ein religiöser Zusammenhang zwischen den Tempelbauten bestehen müsse.

Auf einem stattlichen Sockel ruht der quadratische Tempelbau. Die nordöstliche Ausrichtung des Tempels ist ungewöhnlich. Der etwa 3m hohe Sockel ist so breit angelegt, dass er den Anforderungen einer Tempel-Umrundung (Pradakshina) genügt. Rund 13m im Quadrat misst die Grundfläche des Tempels und recht viel mehr misst der Tempel in der Höhe im aktuellen Zustand auch nicht. Dem Tempel fehlt der gestufte pagodenartige Dachabschluss mit Glockenkuppel, welche ihm ein schlank elegantes Erscheinungsbild verleihen würde, das jetzige, wahrscheinlich unvollständige Aussehen suggeriert eher einen Kubus (Bild 1 & 2).
Bild 1: Candi Mendut – Ansicht von Südwest
Bild 1: Candi Mendut – Ansicht von Südwest
Bild 2: Candi Mendut – Südansicht
Bild 2: Candi Mendut – Südansicht
Der Sockel und die äußeren Wandflächen sind mit Reliefs verziert, die jedoch erst aus unmittelbarer Nähe wahrzunehmen sind. In der Gesamtansicht fallen nur Gesimse und Mauervorsprünge auf, Reliefs sind lediglich zu ahnen (Bild 1 & 2).

Die Reliefs an den Außenwänden der Eingangstreppe sind als Bildfolge konzipiert, erzählt werden Episoden aus der Vielzahl der früheren Leben Buddhas, den Jataka-Geschichten. Wer in den nichtkanonischen Legenden bewandert ist, vermag vielleicht einzelne der Reliefs inhaltlich zu deuten, doch kaum einer wird alle Jatakas kennen, zumal sie in mehreren Varianten und verschiedenen Sammlungen überliefert sind. In der stilistischen Ausführung gleichen die Treppenreliefs den größeren Reliefs am Borobudur (Bild 3 – 5).
Bild 3 – 5: Candi Mendut – Reliefs an der Eingangstreppe
Bild 3 – 5: Candi Mendut – Reliefs an der Eingangstreppe
Bild 6: Candi Mendut – Sockelansicht
Bild 6: Candi Mendut – Sockelansicht
Bild 7.1 & 7.2: Candi Mendut – Sockelreliefs I
Bild 7.1 & 7.2: Candi Mendut – Sockelreliefs I
Bild 7.3 & 7.4: Candi Mendut – Sockelreliefs II (VJ)
Bild 7.3 & 7.4: Candi Mendut – Sockelreliefs II (VJ)
Am Sockel wechseln Leerfelder und Reliefs einander ab (Bild 6), ob hier eine Bildfolge vorliegt, also ein Zusammenhang der Reliefs vorliegt, lässt sich nicht mit Bestimmtheit festlegen. Stilistisch passen die Bilder zusammen. Jeweils ein Mensch umgeben von pflanzlicher Ornamentik wurde in Stein geschnitten. Die schlichten Szenen fallen durch natürliche Anmut und Grazie auf (Bild 7.1 – 7.4).

Die Reliefs an den Tempelaußenwänden sind dreigeteilt. Je ein quadratisches Hauptrelief wird von je einem Relief im Rechteckformat gerahmt (Bild 8). 
Bild 8: Candi Mendut – Reliefs an der West-Fassade
Bild 8: Candi Mendut – Reliefs an der West-Fassade
Bild 8.1 & 8.2: Candi Mendut – Detailaufnahmen der West-Fassade
Bild 8.1 & 8.2: Candi Mendut – Detailaufnahmen der West-Fassade
Gleich ob Gläubige oder Kunstliebhaber die Pradakshina (unbedingt im Uhrzeigersinn) absolvieren, keinem werden die wunderbaren Reliefs am Sockel und an den Tempelwänden entgehen. Pilger schauen ehrerbietig auf die Reliefs und beten die Götterbilder an, Kunstfreunde bewerten die Reliefs nach Bildinhalt und Ausführung, beide blicken auf Bodhisattvas und Buddhas in himmlischen Gefilden (Bilder 8, 8.1 & 8.2).

Im Vorraum zum Garbhagriha setzt sich das Staunen fort. Zwei feingeschnittene Reliefs fallen unweigerlich ins Auge. Einerseits das entzückend liebreizende Bild einer Göttin mit Kind und umgeben von weiteren Kindern, sie wurde als Hariti erkannt, eine kinderfreundliche Halbgöttin, die jedoch andererseits als kinderfeindliche Dämonin aufzutreten vermag. Die Überlieferungen sind vielschichtig, dennoch glauben die Menschen, Hariti könne Kindern Glück bescheren bzw. zum Kindersegen beitragen. Mütter und Frauen glauben an ihre göttliche Kraft. Die göttliche Kraft der Natur wird nicht zuletzt auch durch die Wiedergabe der Bäume und der Vögel symbolisiert, diesbezüglich ist immer an den Lebensbaum (Kalpataru) zu denken, ein Bildelement, welches auf etlichen javanischen Reliefs Bevorzugung genießt (Bild 9.1).
Bild 9.1: Candi Mendut – Relief im Vorraum (Hariti)
Bild 9.1: Candi Mendut – Relief im Vorraum (Hariti)
Auf der Gegenseite des Vorraums (Bild 9.2) zeigt das Relief einen Buddha bzw. einen Bodhisattva, auch hier sind die Menschen, die Bäume und die Vögel, mithin das Leben bestimmende Motive. Es ist unverkennbar, dass beide Reliefs von einem Künstler geschaffen wurden.
Bild 9.2: Candi Mendut – Relief im Vorraum
Bild 9.2: Candi Mendut – Relief im Vorraum
Von der Skulpturengruppe im Zentralraum geht eine magische Faszination aus. Überlebensgroße, auf Thronen sitzende, von Auren gekrönte Buddhas blicken auf die Menschen herab. Höher als Lokeshvara (links) und Vajrapani (rechts) sitzt Vairocana auf dem mittleren Thron. Eindrucksvoller ist nirgends auf Java eine Buddha-Triade in dieser Größenordnung in Szene gesetzt worden (Bild 10).
Bild 10: Candi Mendut – Buddha-Statuen im Garbhagriha
Bild 10: Candi Mendut – Buddha-Statuen im Garbhagriha
Direkt einfallendes Licht beleuchtet den 3m hohen Vairocana, der verkörpert die allumfassende Weisheit. Im diffusen Halbdunkel sitzen links Lokeshvara, der Buddha des Mitgefühls und rechts Vajrapani, der als Beschützer und Führer Buddhas beschrieben wird. Lokeshvara und Vajrapani gleichen sich in der Körperhaltung, unterscheiden sich jedoch im Gestus der Arme und Hände.

Im Gegensatz zu Lokeshvara und Vajrapani verzichtet Buddha Vairocana auf jeglichen Schmuck. Abgesehen von einem dünnen Bändchen am linken Handgelenk gibt sich der Buddha entledigt allen weltlichen Besitzes im Sinne des Wortes in ganzer Blöße, eine Nacktheit, die als solche keinen Anstoß erregt, sondern seine unbescholtene Makellosigkeit unterstreicht. Die Gläubigen schauen auf die Inkarnation der Reinheit, vor ihnen sitzt ein verwirklichter zum Gott gewordener Mensch. Der Blick fällt auf die Dharmachakra-Mudra, die Lehrgeste, auch Weisheitsgeste genannt und auf das völlig entspannte Gesicht, mithin auf den Ausdruck vollendeter Gelassenheit, und nicht zuletzt auf das dritte Auge, das Auge der Erleuchtung.
Bild 10.1: Lokeshvara – Vairocana – Vajrapani
Bild 10.1: Lokeshvara – Vairocana – Vajrapani
Bild 10.2 & 10.3: Vairocana
Bild 10.2 & 10.3: Vairocana
Bild 10.4: Lokeshvara			Bild 10.5 & 10.6: Vajrapani
Bild 10.4: Lokeshvara ------------------- Bild 10.5 & 10.6: Vajrapani
Fotos: Günter Schönlein
Fotos: 7.3 & 7.4, 10 & 10.1 Vanessa Jones 
Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones
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Museum Candi Prambanan

11/16/2025

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Das nordöstlich vom Prambanan Tempel gelegene Museum ist der ideale Ort zum Durchatmen. Hier treffen Kunst und Natur in wunderbarer Synthese aufeinander und ergänzen sich zu berückender Harmonie.
Museum Candi Prambanan
Museum Cand Prambanan
Wissenschaftlichen Anforderungen wird die Art der Präsentation der Objekte in diesem kleinen Museum keineswegs gerecht, weder Fundorte noch sonstige Angaben werden genannt, lediglich einige Götterstatuen sind mit Namensschild versehen. Die Statuen sind gewiss in den umliegenden Tempeln geborgen worden, so etwa im Candi Prambanan, im Candi Lumbung und im Candi Sewu. 

Wer über die Wiesenflächen und die schmalen Wege von Statue zu Statue schreitet, dem scheinen die Definitionen der Gottheiten sekundär. Das gelungene Arrangement der Gottheiten zwischen Blumenrabatten und blühenden Sträuchern macht den primären Reiz dieser Sammlung aus. Der Reigen hinduistischer und buddhistischer Götter vermittelt wortlos friedfertig, völlig unprätentiös religiöse Toleranz, nach der Menschen suchen sollten. Kunst in diesem Ambiente zu erleben, gerät zu höchstem Vergnügen, dabei erübrigen sich Fragen nach den Eigenschaften von Durga, Brahma oder Ganesha, verkörpern sie doch alle mehr oder weniger menschliche Befindlichkeiten, die es zu kultivieren gilt.
Museum Candi Prambanan
Museum Candi Prambanan
Museum Candi Prambanan
Neben den javanischen Kunstschätzen hält das Museum eine weitere Attraktion bereit: ein Gamelan. Das für Indonesien und seine Musik typische Instrumentarium steht unter einem offenen Pavillon für Konzerte bereit.

Unter einem weiteren hölzernen Pavillon werden Bilder zeitgenössischer indonesischer Maler präsentiert. Die wahrscheinlich temporären Bilder-Ausstellungen vervollständigen den positiven Gesamteindruck, den das Museum hinterlässt, wofür zuletzt noch ein kleines Café sorgt.
Museum Candi Prambanan
Museum Candi Prambanan
Museum Candi Prambanan
Fotos und Text: Günter Schönlein
Korrektur: Vanessa Jones
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Prambanan Tempel in Indonesien

11/7/2025

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Die Tempelanlage Prambanan und alle anrainenden Tempel auf dem umzäunten, großflächigen Gelände zählen zu den von der UNESCO deklarierten Weltkulturerbe-Stätten. Zu besichtigen ist ein von Mauern umfasstes Areal, auf dem eine Gruppe von mehreren riesigen Pagoden errichtet wurde, deren jede einer hinduistischen Gottheit geweiht ist.

Dort stauen sich die Menschen, jeder will diesen heiligen Ort gesehen haben, will seinen Göttern nahe sein. Der Platz ist gnadenlos den Naturgewalten ausgesetzt und hier sind nicht nur die temporär wiederkehrenden tropischen Regenzeiten und die verheerenden Erdbeben gemeint. Nicht zu unterschätzen ist auch die gnadenlos ganztägig herab prasselnde Sonne, deren Strahlung derart intensiv ist, dass Kappen oder Hüte nur bedingt Schutz bieten. Enormer Schweißverlust muss unbedingt durch reichlich Flüssigkeitszunahme kompensiert werden. Willig und ohne Murren sind die etwas widrigen unangenehmen Begleiterscheinungen in Kauf zu nehmen. Reichlich Mineralwasser sollte im Rucksack mitgeführt werden. Merke also: wer Tempel sehen will, muss leiden.

Wer einmal im Archäologischen Park Prambanan unterwegs ist, muss logischerweise auch den grandiosen Candi Cewu aufsuchen. Der buddhistische Tempelkomplex Candi Sewu liegt etwas abseits, was den Vorzug hat, dass weniger Menschen diese Tempelanlage aufsuchen. Auf dem ebenen Ruinenfeld wurden nur der Haupttempel und einige wesentliche Stupas  wieder aufgebaut. Zwischen Prambanan und Candi Cewu liegen noch zwei kleinere Tempel: die Tempel Candi Bubrah und der Candi Lumbung (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tempel am Mount Merapi), beide sind sehenswert, weil diese buddhistischen Tempel keiner anderen Anlage in Prambanan gleichen. Zum Abschied bietet sich noch das Archäologische Museum Prambanan als Schlusspunkt eines langen Besichtigungstages an. Die wenigen Sätze belegen, dass es nicht schwer fiele, mehrere Tage hier zu verbringen. Allein die intensive Besichtigung vom Prambanan Tempel vermag einen Vormittag oder einen langen Nachmittag auszufüllen.

Es ist durchaus nutzbringend, sich im Vorfeld der Besichtigung Informationen zum Tempel einzuholen und per Google Maps einen Überblick zum Prambanan Tempel zu verschaffen. Trotz angelesenem Vorwissen wird die Überraschung nicht geringer sein, denn die Ausmaße der Tempelgruppe und der einzelnen Tempel sprengen alle Vorstellungen. Der Prambanan ist nicht nur die größte Tempelanlage Indonesiens, sondern auch einer der größten Tempel Südostasiens. Kein Foto, keine Ansichtskarte vermag der Monumentalität dieser Tempelanlage annähernd gerecht zu werden.
Screenshot vom Candi Prambanan
Screenshot vom Candi Prambanan
Aus der Entfernung bietet der Candi Prambanan in der Totalansicht eine Ansammlung von dicht gedrängten verschieden hohen turmartigen Tempelbauten, in deren Umfeld tausende und abertausende steinerne Fragmente liegen. Dieses Ruinenfeld sind die Überreste mehrerer Reihen kleiner Schreine, die seinerzeit an vier Seiten um den Haupttempel standen (siehe Screenshot). In den Morgenstunden des 27.5.2006 brachte ein Erdbeben der Stärke 5,9 alle Tempeltürme zum Einsturz, die besagten Steinmassen dokumentieren den Grad der Zerstörung von 2006. Der Wiederaufbau der Haupttempel wurde schon kurz nach dem Erdbeben begonnen, schon wenige Jahre später erhoben sich die Türme wieder majestätisch gen Himmel.
Prambanan Tempel – Ostansicht
Prambanan Tempel – Ostansicht
Prambanan – Teilansichten
Prambanan – Teilansichten
Im architektonischen Aufbau gleichen sich die Türme, betreffs Größe unterscheiden sich die einzelnen Tempel. In einer von Nord nach Süd orientierten Reihe stehen der Vishnu-Tempel, der Shiva-Tempel und der Brahma-Tempel, wobei der mittig angeordnete Shiva-Tempel mit 47m Höhe die benachbarten Türme überragt, diese auch flächenmäßig übertrifft. Mit dieser Turm-Triade wird der drei wichtigsten hinduistischen Götter gedacht.

An den Sockeln befinden sich rundum Reliefs, die Geschehnisse abbilden, welche den jeweiligen Göttern zugeschrieben werden bzw. die entsprechende Gottheit in tradierten Darstellungen zeigen. Die Betrachter sehen auf den Bildfolgen der Sockel und der Tempel eine vermutlich lückenlose Galerie aller hinduistischer Götter und Halbgötter, nicht ausgenommen sind die dämonischen Gegner der Götter. Die komplette fotografische Dokumentation aller Reliefs würde nicht Stunden, sondern Tage erfordern. Touristen betrachten die Relieffolgen, erfreuen sich an manchen Einzelreliefs, erkennen vielleicht diese und jene der in den Mythen überlieferten Legenden. Was Touristen und Kunstliebhabern intuitiv gefällt, fotografieren sie, folglich wird in diesem Artikel nur ausgewähltes Bildmaterial zur Ansicht gestellt. Wissenschaftler müssen systematischer arbeiten.
Prambanan – Nordansicht
Prambanan – Nordansicht
Auf den Sockelreliefs der Prambanan-Türme finden sich vorwiegend Kalpavrikshas und Purnagathas, kombiniert mit zahlreichen Tiermotiven und halbgöttlichen himmlischen Wesen (Kinnara/Kinnari), alle diese Reliefs dienen der apotropäischen Wirkung. Die Löwen symbolisieren Kraft und Stärke, die Glück verheißenden Symbole Lebensbaum und Vase ergänzen den Reigen der Bilder, die das Eindringen böser Geister (negativer Kräfte) in den Tempelbereich verhindern sollen. Zu all den Symbolen gesellen sich noch die Kirtimukhas, grimmige Gesichter an den Eckpunkten der Sockel und über den Eingängen, außerdem gehören noch die Makaras an den Zugangsstufen zum Ensemble der Abschreckung. 
Sockelaufbau mit unterer und oberer Reliefreihe und Ratnas
Sockelaufbau mit unterer und oberer Reliefreihe und Ratnas
Löwen
Löwen
Kirtimukha – Makara – Kirtimukha
Kirtimukha – Makara – Kirtimukha
Kalpavriksha mit Affen, Kinnara/Kinnari und Gazellen
Kalpavriksha mit Affen, Kinnara/Kinnari und Gazellen
Die Sockel sind derart breit ausgelegt, dass auf ihnen eine Pradakshina (Umrundung der Tempel) möglich ist. Auf den Sockelumrandungsmauern stehen dicht nebeneinander runde mit stumpfen Spitzen bekrönte Türmchen, die, so meinen wir, als Ratnas bezeichnet werden, solche Türmchen wurden zu maßgeblichen architektonischen Bestandteilen der Türme. Die verschlankten oberen Turmbereiche sind ausnahmslos aus besagten unterschiedlich großen Türmchen gefügt. Auf dem oberen Abschluss eines jeden Turmes sind Gebilde, welche durchaus an die glockenförmigen Schreine im oberen Zentralbereich vom Borobudur erinnern.
Oberer Turmaufbau
Oberer Turmaufbau
An den Tempeln sind die Götterreliefs in Augenhöhe angebracht. Hier bestechen einige besonders menschlich lebensnah getroffene Götterdarstellungen. 
Prambanan Relief
Prambanan Reliefs
In den Tempeltürmen sind die jeweiligen Götterstatuen zur Anbetung aufgestellt. Kunstfreunde können Surya auf seinem von sieben Pferden gezogenen Sonnenwagen, Brahma, leicht zu erkennen an den drei Köpfen, den vierarmigen Vishnu und den Buckelstier Nandi, das Reittier Shivas bewundern. Nandi gilt den Hindus ähnlich heilig, wie die Gottheit selbst, weshalb viele Gläubige Nandi auch als gleichwertige Verkörperung Shivas verehren.
Surya – Brahma – Vishnu
Surya – Brahma – Vishnu
Nandi, Reittier Shivas
Nandi, Reittier Shivas
Hinweis: Die im Text erwähnten Tempel Candi Sewu, Candi Bubrah und Candi Lumbung werden in separaten Artikeln vorgestellt.

Fotos und Text: Günter Schönlein 
Screenshot vom Prambanan Tempel erstellt am 1.9.2025
Korrektur: Vanessa Jones
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    Autor Günter Schönlein

    Auf meinen bisher acht Reisen nach Kambodscha habe ich viele Khmer-Tempel photographisch dokumentiert. Mit Pheaks Hilfe suchte ich auch viele schwer zu findende entlegene Tempel auf. In diesem Blog möchte ich meine dabei erworbenen Eindrücke und Kenntnisse gerne anderen Kambodscha-Liebhabern als Anregungen zur Vor- oder Nachbereitung ihrer Reise zur Verfügung stellen.


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