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Zahlreiche Tempel im Kathmandu-Tal sind verschlossen oder aber komplett vergittert. Der Zugang ist jederzeit und jedem verwehrt. Interessierte Besucher stehen vor verschlossenen Türen oder schauen durch Stahlgitter auf die avisierten Ziele. Diese rigorosen Maßnahmen sind notwendig geworden, um weitere Diebstähle wertvoller Kunstobjekte zu verhindern. In den letzten Jahrzehnten sind zu viele sakrale Ritualgegenstände und Statuen außer Landes gebracht worden. Der internationale Kunstmarkt war und ist überflutet von Diebesgut aus Nepal. Asiatische Kunstobjekte verkaufen sich weltweit sehr gut. Es finden sich leider immer wieder gewissenlose Menschen, welche den Dieben Vorschub leisten und die radikalen Raubzüge ermöglichen. Die Fotos entstanden im November 2025. Die Fotoauswahl beschränkt sich ausschließlich auf Tempel im Stadtteil Lalitpur (sprich: Patan). Wie drastisch die notwendigen Sicherungsmaßnahmen den Gesamteindruck mancher Tempel und Gebäude verändern, sollen diese Bilder veranschaulichen. Einleitend drei Fotos von der 1694 erbauten Subarna Monastery, die keinen Kommentar benötigen. Das Sanctum vom Manjushree Tempel wird nur während dem Ablauf bestimmter Zeremonien geöffnet, ansonsten müssen sich die Gläubigen und Touristen mit einem Blick durch das massive verschiebbare Gitter begnügen. Diese Buddhastatue, zusätzlich durch dickes Glas geschützt, wird gewiss nicht sonderlich wertvoll sein und dennoch muss die Statue vor Raub gesichert werden. Der ideelle nicht zu beziffernde Wert für die Gläubigen übersteigt garantiert den Verkaufswert. Selbst Glocken, die vor jedem Tempel hängen, müssen mit dicken Ketten, Ringen und teilweise auch mit Körben aus Rundstählen vor Diebstahl gesichert werden. Die Bohrungen zwischen Oberplatte und Henkel der Glocke, um den Sicherungsbolzen einzuführen, der die schweren Ketten aufnimmt, verändern zweifellos den Klang der Glocken. Der in den Boden eingelassene Nagakal (Schlangenstein) wurde nicht gegen Diebstahl, sondern gegen das Überfahren gesichert. Zahllose Mopeds und Motorräder sind auf den engen Straßen unterwegs, geparkt wird auch in unmittelbarer Tempelnähe, folglich müssen Bodendenkmäler geschützt werden. Schlangensteine sind in Indien häufig zu sehen, sie stehen an, in und neben vielen Tempeln, oftmals auch direkt neben den Dorfstraßen oder an zentralen Plätzen kleiner Ortschaften. Der Brauch, einen Nagakal zu opfern und diesen an markanten Orten aufzustellen, ist wohl auf alte Riten, welche die Schlangen besänftigen und gut stimmen wollten, zurückzuführen. In Nepal finden sich solche Ritualsteine eher selten. Der Glaube an und das Vertrauen auf die Nagas scheint weniger intensiv zu sein als in Indien und anderen asiatischen Ländern. Am Na Sah Dyo Tempel ist wenigsten ein recht ansehnliches Ziergitter angebracht, was den direkten unerlaubten Zutritt verhindert. Ein Maschendrahtzaun umgibt den Krishna Tempel, noch ist der Wiederaufbau nicht abgeschlossen. Der Zaun umgibt die Baustelle. Wird später der Tempel offen oder verschlossen sein? Zum Mahabuddha Tempel kommen täglich tausende Menschen, hier haben Diebe schlechte Karten. Nachts ist der enge Innenhof verschlossen. Trotz geringer Chancen Kunstwerke zu entwenden, sind einige Statuen und auch der vergoldete Vajra gesichert. Selbst kleine unscheinbare Schreine, die auf Hinter- oder Innenhöfen ihren Standplatz haben, bleiben tagsüber verschlossen. Die Menschen gehen ihrem Tagwerk nach, keiner der Anwohner ist daheim. Diebe hätten an solchen unbewachten Plätzen leichtes Spiel. Eine verkehrsfreie Zone, ein Ort der Ruhe, ein von modernen Wohnhäusern umgebener freier Platz, darauf der Stupa, (übrigens erbaut im 17.Jh.), davor der Vajra, die Gebetstrommeln, die Glocken, welch schönes Ensemble – doch die Menschen dürfen den Stupa nur außen ebenerdig umrunden. Die innere Umrundung ist nicht möglich, keiner gelangt zum Beten an die vier im Stupa eingelassenen Buddhaschreine und die zahlreichen kleinen Reliefs am Kubus der Stupa kann auch niemand aus der Nähe sehen, weil eine verschlossenes Tor den Zutritt verhindert. Dem Platz und der Stupa ist der Wiederaufbau nach dem Erdbeben anzusehen. Über die farbliche Dekoration des formschönen Stupa lässt sich streiten, doch wegen der leider notwendigen Sicherungsmaßnahmen kann beim außenstehenden Betrachter nichts außer Entrüstung aufkommen. Man beachte, wie akribisch der Vajra mit Rundstählen vierfach und rundum am Sockel festgemacht wurde, wie auf bekannte Weise die Glocken mit Ketten festgehängt wurden (siehe oben), mit welch dicken Rohren die löwenartigen Schimären auf ihren Sockeln verankert sind. Das golden bemalte Gittertor ist noch als die eleganteste Lösung aller Sichermaßnahmen wahrzunehmen. Eine von ungezählten Beckenanlagen in der Stadt wurde zur praktischen Nutzung wieder aufgebaut, das sind lobenswerte Aktivitäten. Wie wertvoll müssen die Relieftafeln sein, dass diese Götterbilder mit hässlichen Gittern vor Diebstahl bewahrt werden müssen? Andererseits, wie achtlos können Menschen sein, dass sie mit ihren Hinterlassenschaften das Wasserbecken zur Kloake verunstalten! Die Krönung beachtlicher Sicherungsmaßnamen im negativen Sinn ist am Rato Machindranath Tempel zu registrieren. Der Tempel steht in einem blau gestrichenen Käfig. Doch damit noch nicht genug, alle Metallskulpturen, die ohnehin schon in den Gitterkäfig verbannt sind, wurden nochmals in je einen separaten Käfig gesperrt. Die Anwohner mussten sich einen anderen Tempel zum täglichen Gebet suchen und Touristen würden den ansehnlichen Tempel gern besichtigen, somit sind die einen und die anderen bestraft. Sechs Fotos vom Rato Machindranath Tempel sagen mehr als jegliche Erklärung. Die Tür zum buddhistischem Kloster Yasodhar Mahavir wurde gleich dreifach gesichert. Was wird sich hinter der prachtvollen Fassade verbergen? Welchen Nutzen bringt ein Kloster, das nicht betreten werden darf? Verschlossene Sakralräume schaffen sämtlichen Interessenten nur Nachteile. Der Minnath Tempel wurde teilvergittert, bleibt aber tagsüber für Rituale und Besichtigungen offen, das ist eine Lösung, die den Bedürfnissen der Menschen Rechnung trägt, wenngleich der ästhetische Anblick einer Tempelanlage durch Gitterstäbe und sonstige eiserne Vorrichtungen getrübt wird. Was in diesem Artikel ausschnittsweise dokumentiert wurde, ist der traurige aktuell vorherrschende Zustand der Realität in Nepal: solche Maßnahmen und Einschränkungen mussten in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts noch nicht getroffen werden. Pilger, Besucher und Touristen standen weder vor Gittern noch vor verschlossenen Toren.
Binnen dreißig Jahren hat sich die Welt verändert. Die Zeit bleibt nicht stehen. Der Glaube an die Götter und das Urvertrauen der Menschen an das Gute sind ungebrochen, aber das Vertrauen in die eigene Spezies ist stark beschädigt. Noch lohnen trotz beschriebener Beeinträchtigungen Besichtigungen der Königsstädte in Kathmandu. Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones
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Den KI-Modus (künstliche Intelligenz) auf das in der Überschrift angeschlagene Thema befragt, findet zur Sucheingabe Metallhandwerk in Nepal folgende Auskünfte: Zitat Anfang: Das Metallhandwerk in Nepal blickt auf eine über 1.500-jährige Tradition zurück und ist ein zentraler Bestandteil des kulturellen Erbes. Besonders das Kathmandu-Tal, und hier vor allem die Stadt Patan, ist weltweit für seine meisterhaften Metallarbeiten bekannt. Zentrale Techniken und Materialien Das Handwerk wird primär von der ethnischen Gemeinschaft der Newar ausgeübt, die Techniken über Generationen hinweg verfeinert haben. • Verlorene Form (Lost-Wax Casting): Diese im 7. oder 10. Jahrhundert eingeführte Technik ist das Herzstück der Statuenherstellung. Dabei wird ein Wachsmodell geformt, mit Ton ummantelt und erhitzt, sodass das Wachs abfließt. Der Hohlraum wird anschließend mit flüssigem Metall gefüllt • Treibarbeit (Repoussé): Metallplatten werden von der Rückseite her gehämmert, um plastische Reliefs zu erzeugen. Diese Technik wird oft für größere Bilder oder architektonische Dekorationen genutzt, da sie weniger Material benötigt als der Gus • Materialien: Verwendet werden vor allem Kupfer, Messing und Bronze. Traditionell kommen auch Legierungen wie Panchadhatu (fünf Metalle) oder Asthadhatu (acht Metalle) zum Einsatz. Wichtige Erzeugnisse • Religiöse Statuen: Kunstvoll verzierte Darstellungen von Buddha- und Hindu-Gottheiten sind das bekannteste Exportgut des Sektors. Hochwertige Stücke werden oft mit 24-karätigem Gold feuervergoldet oder mit Edelsteinen besetzt. • Klangschalen: Diese bestehen meist aus einer Legierung von sieben Metallen und werden für Meditation und Heilzwecke weltweit geschätzt. • Khukuri-Messer: Das traditionelle, gebogene Messer der Gurkhas ist ein nationales Symbol und wird oft mit gravierten Metallbeschlägen verziert. • Ritualgegenstände: Glocken, Zimbeln, Gebetsmühlen und Gongs gehören zum festen Sortiment nepalesischer Werkstätten. Wirtschaftliche Bedeutung Das Kunsthandwerk ist heute einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Nepals. Es dient als bedeutende Devisenquelle und bietet Tausenden von Handwerkern Beschäftigung. Viele Produkte werden unter Fair-Trade-Bedingungen exportiert, wobei Deutschland einer der Hauptabnehmer für nepalesische Handwerksprodukte in Europa ist. (Zitat Ende, erstellt am 22.12.2025) Nepalreisende, starten ihre Exkursionen üblicherweise in Kathmandu, halten sich in der Stadt einige Tage auf, besichtigen die empfohlenen Sehenswürdigkeiten, ehe sie zu weiteren Aktivitäten ins Umland aufbrechen. Aufmerksame Touristen können die zahlreich aufgestellten Metallskulpturen in den Königsstädten Patan, Kathmandu und Bhaktapur schwerlich übersehen. Vorwiegend handelt es sich bei den Skulpturen um Göttinnen, Götter, Reittiere und Schutzwesen, außerdem sind die Porträtskulpturen von Herrschern und deren Frauen zu sehen. Einen praktischen Nutzen erfüllen die metallenen Makara-Ausflüsse an den Brunnenanlagen. Für die Besichtigung wichtiger Tempelanlagen im weitläufigen Kathmandu-Tal ist es ratsam, wenigstens eine Woche zu veranschlagen. Die Fotos für diese Artikel entstanden im November 2025, sie stellen eine bescheidene Auswahl der vielfältig im Kathmandu vorhandenen Skulpturen vor. Im Mul Chowk, dem größten der drei Innenhöfe des Königspalastes von Patan, stehen die lebensgroßen Statuen der berühmten Flussgöttinnen Ganga auf dem Makara und Yamuna auf der Schildkröte. Der Brauch, Flüsse zu vermenschlichen bzw. zu personifizieren ist auch in westlichen Kulturen seit der Antike nachweisbar: etwa Rhenus=Rhein oder Danuvius=Donau, eine bekannte mythologische Personifikation eines Flusses ist die griechische Flussgöttin Styx, dieser Fluss floss, so glaubten die Menschen, von der realen Lebenswelt ins Totenreich. Blicken wir wieder nach Asien, dort verehren die Menschen die Ganga und die Yamuna als heilige Flüsse und Statuen der Göttinnen sind auf dem indischen Subkontinent und in Nepal nicht selten anzutreffen. Im buddhistischen Kloster Rudra Varna Mahavir in Patan fallen einige vergoldete, teilweise bemalte Metallskulpturen unmittelbar ins Auge, die auffällig großen Tiere sind nicht zu verfehlen, sie flankieren den Zugang zum Haupttempel. Es handelt sich dabei ausnahmslos um Wesen, die für den apotropäischen Schutz der Tempelanlage verantwortlich sind. Die Tiere erscheinen äußerlich als Mischwesen, schimärenhafte Merkmale zeichnen sie aus. Die formalen Anleihen bei indischen Vyalas sind unverkennbar. Ganz nebenbei finden sich dort auch mindestens zwei ungewöhnliche Skulpturen. Erstens ein 1918 ins Kloster gelangter sehr ungewöhnlicher Affe mit Jackfrucht, der wohl von den meisten Gläubigen als Hanuman verkannt wird. Zweitens eine Sockelstatue des ehemaligen Premierministers von Nepal, Juddha Shamsher, der waltete von 1932-1945 seines Amtes. Eine ansehnliche Porträtbüste dieses bedeutenden Mannes kann aus nächster Nähe im Nationalmuseum of Nepal begutachtet werden. Weshalb Shamsher‘s Statue in einem der ältesten buddhistischen Klöster Nepals aufgestellt wurde, diese Frage können vielleicht die ansässigen Mönche beantworten. Wichtiger ist wohl die eingehende Betrachtung der Metallkunstwerke, ausnahmslos handwerklich hochwertige Arbeiten, deren Wirkung nicht nur die staunenden Besucher wenigsten für Augenblicke in ihren Bann zieht, sondern auch die bösen Geister vertreibt, was schließlich diesen seltsamen Wesen als Aufgabe zugedacht ist. Schauen wir noch auf einige Reliefarbeiten und die vergoldeten Wandverkleidungen, dann ist dieser Tempel im Sinne des Wortes metallisch bestens gerüstet. Schließlich sind die drehbaren Gebetszylinder und der Donnerkeil (Vajra, buddhistischer Ritualgegenstand), gleich ob groß oder klein, ebenfalls aus Metall gefertigt, wenn auch seriell hergestellt, aber noch immer per Handarbeit erledigt. Mehrere Fotos verschiedener Tier-Skulpturen aus dem Rudra Varna Mahavir werden hier vorgestellt, weil diese Exemplare nicht nur ausgesprochen schön sind, sondern ähnliche Skulpturen sich auch in anderen Klöstern in Patan, Kathmandu und Bhaktapur wiederfinden. Der Löwe mutet sehr europäisch an, der könnte durchaus manchen westlichen Parkeingang oder manches Schlosstor der westlichen Hemisphäre bewachen. Alle anderen Tiere sind durchgängig asiatische Mutationen. Der wunderbare Garuda mit ausgebreiteten Flügeln und aufgestellter Schwanzfeder ist ein Musterexemplar seiner Gattung, außerdem jederzeit würdig einen Gott zu tragen. – Der Elefant hat schwer unter seiner Last zu leiden, ein seltsamer Löwe mit Reiter sitzt auf. – Die zwei aufgerichteten, kampfbereiten, gehörnten, geflügelten, zähneflechtschenden Tiere lassen sich schwerlich einer bekannten Spezies zuordnen, einzig die Männlichkeit ist klar nachweisbar. Nicht nur in Patan, auch in den anderen Königsstädten und in fast jedem beliebigen Dorf im Kathmandu-Tal haben sich historische Wasserbrunnen erhalten bzw. sind wieder aktiviert worden. Oft existieren mehrere Brunnen in einer Ortschaft, die trotz zentraler Wasserleitung noch immer genutzt werden. Die Menschen kommen zu den Brunnen, waschen sich und ihre Wäsche und holen in Eimern und Kübeln den täglichen Trinkwasserbedarf für daheim. Viele der Wasserausläufe sind aus Stein gemeißelt, die neueren restaurierten Brunnenanlagen verfügen über schön verzierte Messingausläufe, die meistens als Makara geformt sind. Makara macht insofern Sinn, weil die Flussgöttin Ganga einen Makara als Reittier benutzt, also die ideelle Verbindung zum fließenden Wasser vorhanden ist, wie überhaupt Wasser der Quell allen Lebens ist, so auch enorm wichtig für den Lebensalltag. Die Makaras sind Mischwesen aus Krokodil und Fisch mit Elefantenrüssel, es soll hier keine wissenschaftliche Abhandlung über die Makaras folgen, sondern lediglich auf die gelungenen Adaptionen tradierter indischer Vorbilder verwiesen werden. Schon in einer der hinduistischen Höhlen von Ellora (Bundesstaat Maharashtra) findet sich am Eingang einer Höhle die Göttin Ganga auf ihrem Makara, vergleiche auch die Ganga-Statue aus dem Mul Chowk in Patan. Nepalesische Wasserleitungen in Makara-Form wären ein spannendes Forschungsthema für Archäologiestudenten. Ganesha, der Elefantengott, ist in allen Stadtteilen zigfach präsent, doch sein Reittier, eine Maus, existiert als Einzelskulptur äußerst selten. Nur in Kathmandu fand sich gegenüber von einem unscheinbaren Ganesha-Schrein die Maus auf einer Steinsäule. Das Original dieser entzückenden Skulptur soll angeblich im Palastmuseum zu sehen sein, diese muss aber Ende 2025 ins Depotdunkel verbannt worden sein, erfreuen wir uns hier an der Kopie. Häufig zu sehen, sowohl in Stein und auch als polierte Messingskulpturen, sind Chaturmukha Lingas, das heißt: Lingam mit vier Gesichtern, Shiva in viergesichtiger Darstellung, manche Hindus sehen im Schaft des Lingam das fünfte Gesicht Shivas. Der ansehnliche blitzblanke Lingam befindet sich in einem kleinen Shiva geweihten Steintempel, dem Kotilingeshwar Mahadev Tempel, der ist nördlich am Layaku Marg im Zentrum von Kathmandu nicht zu übersehen. Auffällig in Bhaktapur, wie auch in den anderen historischen Königsstädten, sind die hohen Steinsäulen, auf denen Metallskulpturen thronen, zumindest der König Bhupatindra sitzt auf einem Thron, während Garuda auf einem beschrifteten Sockel andächtig versunken zum Gebet niederkniet. Bhupatindra Malla lebte von 1674-1722, die Regierungsgeschäfte übernahm er 1696, das Königsamt führte er fort bis zu seinem Tod. Während seiner Herrschaft ließ er Tempel und Paläste erbauen, er galt als großer Baumeister und Kunstliebhaber, er sorgte für den kulturellen Aufschwung in seinem Königreich. Was heute in Bhaktapur zu sehen ist, geht großenteils auf seine Aktivitäten zurück. Natürlich sind auch in Bhaktapur Metall-Löwen und Makaras vorhanden, der hier gezeigte Brunnen-Makara ist ein besonderes Exemplar, aus seinem Maul kriecht eine Ziege, außerdem steht auf seinem Rücken eine Echse (ein kleines Krokodil?), auch Schlangen und anderes Kleingetier leben an seinen Flanken. Auf dem Schulhof der Dhumbarahi Secondary School steht ein kleiner Tempel. Das Besondere am Dhumbararaha Tempel ist sein Standort. Ein Baum hält den Tempel fest umfangen, seine Wurzeln ragen ins Sanctum hinein, sie strukturieren den Raum, in welchem eine für den engen Raum überraschend große Vishnu-Varaha-Statue zur Anbetung aufragt. Im engen Vorhof zum Tempel hat eine fein gearbeitete Garuda-Statue seinen Platz auf einer Inschriftensäule gefunden. Ostseitig unmittelbar an der Maiti Devi Marg in Kathmandu befindet sich der von hohen Gittern umzäunte Maitidevi Tempel, als touristisches Ziel ist der Durga Tempel kaum zu empfehlen, würden dort nicht etliche Metallskulpturen vorhanden sein. Ein knappes Dutzend stattlicher Mischwesen sorgen für den Schutz des kleinen Heiligtums, welches vorwiegend für die Einheimischen Bedeutung hat, zu sehen sind im Außenbereich Löwen, Horntiere und Vögel. Diese beträchtliche Ansammlung von Metallskulpturen fächert sicher ungewollt die Bandbreite dieser Handwerkskunst vor dem Betrachter auf und zeigt gleichfalls die Varianten der überlieferten und in Nepal favorisierten typischen Chimären. Gesichert durch ein hüfthohes Edelstahlgeländer liegt westseitig vor dem Tempel ein Heiliger, ein Priester oder das Mitglied einer Adelsfamilie begraben. Genaue Auskünfte konnte niemand geben. Unter einer steinernen Reliefplatte ruhen die sterblichen Überreste des Unbekannten, später wurde die Grabplatte durch ein Messingrelief veredelt. Diese Platte ist ein gutes Beispiel für Treibarbeiten (Fachausdruck: Repoussé): die angestrebte Form wird von der Unterseite her in das Messingblech getrieben (gehämmert), wozu es mehrfach erwärmt wird, um Dehnungsrisse zu vermeiden. Diese Materialverformung dünner Materialien erfordert Erfahrung und Feingefühl. Das etwas abgelegene überschaubare Dorf Banepa kann mit dem Shree Shandeshwori Tempel aufwarten. Shandeshwori ist eine der neun Erscheinungsformen der Göttin Durga. Dieser Tempel wurde im 17. Jahrhundert oder früher erbaut, die Anwesenheit von 5 Tierskulpturen auf hohen Steinsäulen ist bemerkenswert. Shiva auf einem Tiger reitend ist als Metallskulptur erwähnenswert, weil er ein Durga-Reittier für seine Zwecke nutzt. Die Durga hat stets einen Löwen oder einen Tiger an ihrer Seite. Die Position des Shiva in einem Wasserbecken vermittelt die Illusion Gott und Tiger könnten schwimmen. Zwei metallene Monumentalskulpturen, ein andächtiges Paar, ebenfalls aus poliertem Messing, und weitere Metalltiere zählen zur prachtvollen Ausstattung vom Golden Tempel in Patan, auch bekannt als Hiranya Varna Mahavir in Lalitpur. Das Kloster soll im 12. Jahrhundert gegründet worden sein und seit dem frühen 15. Jahrhundert seine jetzige Form bewahrt haben. Die aus mehreren Teilen zusammegefügten Schildkröten-Elefanten-Reiter-Skulpturen müssen als Unikate eingestuft werden. In keinem anderen buddhistischen Tempel Patans fanden wir vergleichbare Messingskulpturen. Alle anderen im Tempel aufgestellten Tierskulpturen orientieren sich an erprobten Mustern, variieren zu den bisher gezeigten Skulpturen lediglich in Größendimensionen und geringen Detailunterschieden. – Das Paar der Betenden konnte nicht identifiziert werden, es muss sich aber um Personen höheren Standes handeln. Bauern oder Handwerker geben sich anders. Vielleicht würde die gravierte Inschrift auf dem Sockel Auskunft geben, welcher Künstler aus welchem Anlass wann das schöne Paar der Betenden schuf. Das Thema ließe sich endlos ausweiten, dutzende weitere Fotos stünden zur Verfügung, doch keines taugt zur sinnreichen Themenerweiterung. Auf Wiederholungen verzichtend betrachten wir das Thema METALLSKULPTUREN IN NEPAL als erschöpfend behandelt. Sollte der Artikel für manchen Besucher Anregungen zur genaueren Betrachtung prachtvoller Tempelausstattungen vermitteln, so ist der Zweck der Fotos und deren Erläuterung in Gänze erfüllt.
Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones Älteren Menschen fallen die 365 Stufen hinauf zum Stupa gewiss nicht leicht, aber für Gläubige gibt es nur diesen einen beschwerlichen Weg zur Buddha-Verehrung. Swayambunath gilt neben dem Stupa von Bodnath als ein wichtiger Pilgerort für Buddhisten, die in Kathmandu unterwegs sind. Vor rund 2500 Jahren sollen auf dem Plateau die ersten Vorkehrungen getroffen worden sein, hier oben einen Ort des Gedenkens für den Buddha zu schaffen, das wird zunächst eine Erdaufhäufung gewesen sein, die später verfestigt wurde. Möglicherweise enthielt der ursprüngliche Stupa Reliquien Buddhas. Haare, Zähne, Knochenreste oder Asche waren beliebte Beigaben für die Reliquienkammer einer solchen Stupa. Das jetzige Erscheinungsbild der Stupa entstand später und wird ein über viele Jahre währender Entwicklungsprozess gewesen sein. Auf die epochalen Fortschritte und regionalen Unterschiede der Stupa-Bauweise kann hier nicht eingegangen werden. Rechnet man fünf Jahrhunderte und zwei Jahrtausende zurück, gerät man in jene Zeiten, in denen Buddha lebte und später sich der indische Kaiser Ashoka zum Buddhismus bekehrte, diesen zur Staatsreligion erhob und jener Ashoka war es, der auch den Bau zahlreicher Stupas im Lande befahl. Viele Bauten am Fuße des Berges, am Treppenaufgang und auf dem Plateau sind jünger als der Stupa, doch alle wurden zu Ehren Buddhas errichtet. Der Stupa als Kultstätte wird im Uhrzeigersinn umrundet, möglichst mehrfach, Gebetsmühlen werden gedreht, Mantras werden gemurmelt, Niederwerfungen sind angesagt. Tradierte Riten haben sich erhalten. Einige Tempel und Reliefs erheben diesen heiligen Platz für Hindus gleichermaßen zum Pilgerort. Sie sind genauso willkommen, wie auch die zahlreichen schaulustigen Touristen, die übrigens mit Bussen auf der Südwestseite des Berges zu einem ziemlich hochgelegenen Parkplatz gefahren werden, von dort aus ist der Weg etwas bequemer, vor allem kürzer, wodurch sich die Besichtigungsdauer erheblich reduziert. Es wäre müßig, den Swayambunath-Stupa beschreiben zu wollen, ausreichende Informationen finden sich in Reiseführern, in Büchern über Nepal und im Internet, wichtiger scheint, die Tempel, die kleineren Schreine und Stupas, Statuen und Reliefs, die in großer Zahl neben dem Stupa errichtet worden sind, wenigstens erwähnt und mit einigen Fotos ins Bild gerückt zu haben. Beispielsweise sind die beiden weiß gestrichenen Shikhara-Tempel (bekannt als Anantapur & Pratapur) zu beachten, welche östlich den Eingangsbereich dominieren, die allerdings keiner sonderlichen Erwähnung bedürften, böten die Türme nicht dem Kenner einige ansehnliche Reliefs und wären sie nicht von Pratap Malla errichtet worden. Dieser König von Kantipur, dem heutigen Kathmandu, lebte von 1624 – 1674, er sorgte während seiner Regierungszeit für wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung im Tal. Übrigens der auf dem runden Sockel mit den zwölf Tierkreiszeichen ruhende goldene Vajra (Donnerkeil), auf den die Pilger, nachdem sie die Treppe bewältigt haben, als erstes stoßen, wird auch Pratap Malla zugeschrieben. Im Südbereich steht ein quadratischer Stupa, der auf dem Swayambu-Plateau als Solitär den Blick fesselt. Auf den sechs Etagen mit jeweils zwanzig Reliefnischen ruhen der Kubus und der Turm mit Buddha-Augen, den acht Ringen und dem Chhatri. Vorbilder für den massiven Unterbau der Stupa stehen in Tibet, jedoch der vergoldete Turmaufbau ist eine Referenz an bzw. eine Formübernahme vom benachbarten großen Stupa. Weiter im Rundgang, immer im Uhrzeigersinn, geraten die Pilger zum Hariti Ajima Tempel, der Bau ist ein geradezu typisches Beispiel für Tempelbauten im Kathmandu-Tal. Dort drängen sich die Pilger, sowohl Hindus als auch Buddhisten, denn Hariti gilt in beiden Religionen als Schutzgöttin der Mütter und Kinder bzw. soll Hariti gegen die Pocken schützen. Nordwestlich vom Hariti Tempel fasziniert die Aufstellung mehrerer Dutzend kleiner Stupas, Reliefstelen und Buddhastatuen. Die von Stupas übersäte Hoffläche bietet die verschiedenen Typen kleiner Stupas, deren Formen sind variabel, doch die sakrale Ästhetik der Bauweise bleibt gewahrt. Manchen Besucher mag die Fülle der steinernen Zeugnisse der Buddhaverehrung schablonesk oder schwer verständlich scheinen, aber zwei Bildwerke sollte man unbedingt in Augenschein nehmen: da ist zum einen der DIPANKAR BUDDHA aus dem 7. Jahrhundert und zum anderen die LICCHAVI VOTIVSTELE aus dem 5./6. Jahrhundert. Der Dipankar Buddha, gefertigt aus einer riesigen Steinplatte, ist auf Grund seiner Größe kaum zu übersehen ( ↓ im Gesamtbild oben links). Der etwa drei Meter hohe DIPANKAR BUDDHA zieht noch fast jeden Betrachter in seinen Bann. Rein handwerklich ist es ohne Zweifel ein Meisterwerk frühbuddhistischer Steinbildhauerei, doch darüber hinaus überzeugt die makellose Schönheit der menschlichen Gestalt und die ungetrübte Reinheit im Gesichtsausdruck und nicht zuletzt übt der fast makellose Erhaltungszustand der Statue einen unglaublichen/unbeschreiblichen Reiz auf die staunend verweilenden Pilger und Kunstfreunde aus. Wem fiele hier nicht das Attribut DER ERHABENE ein, welches oft verwendet wird, wenn vom Meister, vom großen Guru, vom einzigartigen Religionsstifter die Rede ist. Ohne Übertreibung lässt sich behaupten, hier wird eines der schönsten, wenn nicht das schönste Buddha-Bildnis im Kathmandu-Tal bewahrt und und mit Hochachtung verehrt. Die etwa einen Meter hohe an vier Seiten mit einem Buddha besetzte LICCHAVI-STELE muss nicht beschrieben werden. Die vierfach differierende figurale Anmut vermittelt sich ohne Worte, sofern man sich die Zeit gönnt, jeden der Buddhas näher in Augenschein zu nehmen. Die museal wirkende Aufstellung der ungezählten Votivstupas und die buddhistischen und hinduistischen Reliefs geben einen unsortierten Überblick auf den Götterkanon beider Religionen. Wer Zeit hat, kann sich in die Ansicht mancher ansehnlicher, aber auch erschreckender Göttergesichter versenken, trotz vieler Menschen, die sich hier tagsüber drängen, hat sich die religiöse Atmosphäre dieser Wallfahrtsstätte nicht völlig verloren. Alle Reliefs sind steinern eingefasst, damit ortsunveränderlich. Die jeweils gemauerten, bemalten und verzierten Nischen geben den Bildwerken einen würdigen Rahmen. Statuen und andere Kultgegenstände sind fest in ihren Sockeln verankert oder mit Eisenbügeln bzw. Schellen an ihren Platz gebannt. Auch viele Tempel und Schreine, nicht nur in Swayambunath, müssen nachts verschlossen werden und sind wie Schatzkammern mit Gittern gesichert. Manche Tempel sind permanent geschlossen. Manche Tempel und ganze Tempelanlagen stehen im Sinne des Wortes hinter Gittern, buchstäblich in einem Käfig. Solche Maßnahmen sind erforderlich, weil in den letzten Jahrzehnten viele Kunstwerke in Nepal gestohlen und außer Landes gebracht wurden. Fünf kleine Stupas sind auf drei Bildern zu sehen, alle verfügen über die gleichen Bau- und Schmuckelemente. Im Grundaufbau ähneln sich die Stupas, dennoch zeigt jeder stilistische Eigenheiten, aber Sockel, Unterbau und Turmaufbau sind bei allen fünf Exemplaren deutlich erkennbar. Alle wurden aus einem Steinblock gehauen. Die Stupas sind gering an Größe, dennoch massiv und schwer, ohne Hilfsmittel unverrückbar für Menschenhand. Wer dem Trubel rund um den Swayambunath Stupa entrinnen möchte und eine Pause benötigt, dem ist der westlich vom Plateau gelegene Manyushri-Schrein wärmstens empfohlen, das ist ein stiller Platz zum Durchatmen, sogar zur Meditation geeignet. Swayambunath gehört zum Standardprogramm aller Kathmandu-Touristen, dabei ist nie zu vergessen, dass man hier an einem Ort der allerhöchsten Buddhaverehrung unterwegs ist.
Hinweis: Etwa einen Kilometer nördlich vom Durbar Square Kathmandu steht auf einem Platz der Stupa Kashi Swayambhu, eine 1650 erbaute kleine Variante der großen Swayambunath Stupa. Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones Wer die schmale kurvenreiche stetig ansteigende Straße überwunden und einen Parkplatz gefunden hat, der gelangt nach wenigen Schritten durch das kleine Dorf Changunarayan zu einem der ältesten Tempel im Kathmandu-Tal. Dorf und Tempel gleichen Namens befinden sich immerhin auf 1541m über Normalnull. Die Entfernung nach Bhaktapur beträgt lediglich rund 5km. Die meisten Touristen besichtigen die drei Königsstädte im Tal, eine zusätzliche Ausfahrt zum Changu Narayan Tempel bietet sich an. Trotz der Nähe zur Stadt hält sich der Besucherzulauf in überschaubaren Mengen. Andrang wird nur bei religiösen Festen herrschen. Im November 2025 wurden von Touristen 400 nepalesische Rupien (2,50 Euro) Eintritt verlangt, die sind durchaus gerechtfertigt, denn der kultur- und kunsthistorische Schauwert dieser Tempelanlage übersteigt den vieler anderer Tempel in Kathmandu um einiges. Der Tempel soll im 4. Jahrhundert erbaut worden sein, musste jedoch nach Bränden in früheren Jahren und dem Erdbeben von 2015 wiederaufgebaut werden. Dem Jetztzustand ist der letzte Neuaufbau unverkennbar anzusehen. Von galerieartigen Bauten eingefasst erheben sich auf fast quadratischer Hoffläche der Haupttempel und mehrere Schreine. Zahlreiche wertvolle und äußerst ansehnliche Steinreliefs werten die Besichtigung zum musealen Rundgang auf. Leider reduzieren sich alle Betrachtungen auf Außenansichten des Haupttempels, den darf nur der Priester betreten, nur er ist berechtigt das namensgebende Idol Narayana zu sehen. Fremden (Nicht-Hindus) wird selbst der Blick ins Heiligtum verwehrt. Dessen ungeachtet fallen noch ausreichend wertvolle Reliefs ins Auge. Liebhaber historischer hinduistischer Bildwerke werden die Tempelanlage sehr zufrieden verlassen. Alle kleineren Tempel und Schreine sind zugänglich. Die prächtige Ausstattung vom Haupttempel kulminiert an der Westfassade, die auch als Eingang zum Heiligtum dient. Hier dominieren die vergoldeten Türen und die herrlich geschnitzte Thorana, während das Schmuckwerk der anderen Fassaden nur mit bunten Anstrichen versehen ist. Das vom oberen Dachgeschoss herabhängende goldene Band wird als sogenannte Himmelsleiter bezeichnet, mittels dieser Vorrichtung soll den Göttern der Zutritt in das Heiligtum erleichtert werden bzw. wird den Seelen der Aufstieg in die himmlischen Gefilde ermöglicht. Solche Bänder finden sich an allen größeren Pagodentempeln in Kathmandu respektive in Nepal, mitunter sind mehrere Himmelsleitern an einem Tempel angebracht. Zu sehen sind auch Glocken, die meist im Eingangsbereich der Tempel an steinernen oder hölzernen Balken hängen. Glockenschläge signalisieren den Göttern den Zutritt und das Verlassen der Menschen der Tempelanlagen. Lautstark künden die gläubigen Menschen ihr Kommen und Gehen. Ein direktes Glockenläuten zu oder aus bestimmtem religiösem Anlass wird nicht praktiziert. Prozessionen und Rituale verstehen sich von selbst und kommen ohne metallischen Ruf aus. Eine bekannte Ausnahme ist die Tahgah Gam-Glocke in Kathmandu, die wird täglich 9Uhr zu Ehren der Göttin Taleju (sprich: Durga resp. Kumari) geläutet. Taleju gilt als Schutzgöttin der Königsfamilie. Elefanten, Löwen, Yalis und Makaras bewachen den Tempel und dessen Eingangstore, diese animalisch-mythologisch fundierte Koexistenz verhindert das Eindringen böser Kräfte in den Tempel, so die überlieferte Tradition, woran die Menschen fest glauben. Die Tiere und Mischwesen werden ähnlich intensiv verehrt, sie stehen den Götteridolen in nichts nach. Vishnu-Narayana ist auf den erhaltenen Reliefs im Tempelgelände in fast allen seiner wesentlichen Verkörperungen präsent. Narayana meint im übertragenen und umfassenden Sinn universell immer den Gott Vishnu. Die Vorlagen für die Götterbilder folgen tradierten Vorstellungen, dennoch sind eigenständige Kreationen nicht auszuschließen. Genialen Bildhauern gelangen einige großartige Vishnu-Reliefs. Kunstfreunden sind die auf Grund ritueller Benutzung kolorierten nepalesischen Götterbilder vertraut. Die Farben lassen sich tolerieren, doch schlimmer sind die sicher gut gemeinten dekorativen Verkleidungen, welche Statuen und Reliefs unkenntlich machen. Die Menschen lieben das Bunte, das Auffällige, für die Götter ist das Beste gerade gut genug. Die pulverigen Anstriche aus Naturfarben scheinen sakralen Vorgaben zu folgen, so wird Hanuman immer durch markante Orangefärbung kenntlich und Ganesha wird mit leuchtendem Rotton verehrt. Mischungen aus Rot und Gelb bleiben den Hauptgöttern vorbehalten. Frische Blumen und Blüten, oft auch Reiskörner werden den Göttern dargebracht. Blüten und Farben werden regelmäßig, wahrscheinlich täglich erneuert. König Bhupalendra lebte von 1679-1700, er übernahm die Regierungsgeschäfte von seiner Mutter und starb sehr jung während einer Pilgerreise in Ayodhya. Die vergoldeten Messingfiguren entstanden zum Gedenken an den König vermutlich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die betenden Figuren blicken zum Tempeleingang. Es sind die einzigen nichtsakralen Statuen auf dem Tempelgelände. Die Aussicht bei klarem Wetter ins Umland und bis zu den schneebedeckten Himalayagipfeln fasziniert. Den Weg vom Parkplatz zum Tempel (Mandir Walkway) säumen alte Bauernhäuser, Brunnen und kleine unscheinbare Tempel. Eine Treppe führt westlich aus dem Tempelgelände heraus in den neueren Ortsteil des Dorfes hinein. Beide Wege vermitteln Einblicke in das Leben der Menschen, die nach westlichem Verständnis in bescheidenen Verhältnissen existieren müssen. Strom- und Wasserversorgung sind mittlerweise gewährleistet, dennoch werden die alten Brunnen noch immer benutzt, nicht jeder Haushalt wird an das örtliche Wasserleitungssystem angeschlossen sein. Hunger ist in Nepal wohl kein akkutes Thema mehr, die ländliche Bevölkerung versorgt sich selbst mit Gemüse und Obst. Für die Stadtbewohner gibt es auf den Märkten reichlich frische Erzeugnisse in erstaunlicher Vielfalt zu kaufen. Das tägliche Leben der Menschen spielt sich zwischen Haushalt, Arbeitsplatz (so vorhanden) und Tempel ab. Einen Tempel aufzusuchen gehört obligatorisch zum Alltag. Speziell frühmorgens sind viele Tempel überfrequentiert. Jeder will/muss seinem Gott ein Opfer bringen. Die Besichtigung vom Changu Narayan Tempel erfolgte im November 2025. Den Fotos ist folglich Aktualität nicht abzusprechen.
Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones Wer auf der indonesischen Insel Java unterwegs ist, dem bietet sich als historisch bedeutsamste Sehenswürdigkeit unweigerlich die Besichtigung des Borobudur an, als zweites Hauptziel empfehlen Reisehandbücher den Prambanan Tempel. Abseits dieser berühmten Tempelanlagen existieren weitere kleine Tempel auf Java, die zumeist nur den Anwohnern bekannt sind. Interessierte Touristen müssen Taxifahrern den genauen Weg weisen, um zu den Kleinodien indonesischer Tempelbaukunst zu gelangen, was heutzutage, Google Maps sei Dank, ohne Probleme erfolgen kann. In diesem Artikel werden drei Tempel vorgestellt: Candi Asu Candi Pendem Candi Lumbung Candi bedeutet Tempel, das Wort bezeichnet hinduistische und buddhistische Tempel in Indonesien gleichermaßen. Wird dem Borobudur eher selten das Wort Candi vorangestellt und der Prambanan meist als Tempel bezeichnet, sind doch alle kleineren Tempel auf Java als Candi kenntlich. Keine 40km nördlich von Yogyakarta entfernt, eingebettet in ländliche Umgebung, verstecken sich die drei kleinen, gut restaurierten, liebevoll gepflegten Tempel, die mit Hilfe einheimischer Bauern leicht zu finden und ohne Schwierigkeiten über schmale, teilweise gepflasterte Wege zugänglich sind. Von Yogyakarta aus kommend, empfiehlt sich, zuerst den südlich gelegenen Candi Asu (Bild 1), danach den nur wenige hundert Meter nördlich befindlichen Candi Pendem und abschließend den etwas mehr als einen Kilometer westlich errichteten Candi Lumbung zu besichtigen. Gebaut wurden die hinduistischen Tempel in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung. Trotz baustilistischer Ähnlichkeiten sollten die Tempelbauten nicht als stereotype Wiederholungen angesehen werden, realistischer und damit der Sachlage näherkommend wäre folgendes Verständnis: gebaut wurde ein Prototyp in mehrfachen Variationen in einer vormals religiös intensiv genutzten Region. Die Nähe der Tempel zueinander untermauert diese Annahme. Ein Blick auf die Landkarte gibt Auskunft. Das riesig ausgebreitete Merapi-Massiv, Javas höchster Berg und unberechenbar aktiver Vulkan, dominiert das Zentrum der Insel: der Berg gilt als Wohnung der Götter, wird verstanden als religiöse Mitte, an dessen Peripherie wurden Tempel errichtet. Den Tempeln ist anzusehen, dass sie mindesten einen Vulkanausbruch bzw. mehrere Erdbeben nicht überstanden haben. Die durchaus gelungenen Wiederaufbauten vermögen die Tatsachen vormaliger Zerstörungen nicht völlig zu vertuschen. Der Zustand der drei Tempel unterscheidet sich erheblich. Nur der Candi Lumbung kann als wiedererstandener vollständiger Tempelbau betrachtet werden. Candi Asu und Candi Pendem eignen sich zu Studienzwecken der Sockel und der unteren Aufbauten. Die an allen drei Tempeln vorhandenen Gemeinsamkeiten sind schnell erfasst. Für die Tempel wurde ausnahmslos das auf der Insel vorhandene Lavagestein verwendet, auch bei den Wiederaufbauten der Tempel wurden die Fehlstellen durch selbiges Material ergänzt. Die Seitenlängen der quadratischen Sockel sind mit etwa 10m zu veranschlagen. Auf den gut mannshohen Sockeln mit umlaufenden gewölbten Gesimsen ruh(t)en ebenfalls quadratische Turmaufbauten, deren Aussehen lässt sich allerdings nur am Candi Lumbung nachvollziehen. Die kalkulierten Reduzierungen der Maße der Sockelstufen und der Schmuck mit Akroterien, sowie die Treppenstufen zu den östlich orientierten Tempeleingängen ähneln sich. In den tiefen schmucklosen Tempelinnenräumen fehlt jegliches sakrales Inventar. Denkbar sind Shiva-Lingams, die zur Anbetung in den engen Räumen präsentiert wurden. Die vorwiegend in Flachrelieftechnik ausgeführten detailreichen Dekorationsvarianten an den Sockelpaneelen der Tempel sind nicht zu übersehen und werden deshalb in diesem Artikel eingehend betrachtet. Von den Balustraden-Makaras an den Treppen hat sich leider nur ein Exemplar am Candi Lumbung erhalten, weshalb Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Makaras entfallen. Bei den Dekorationen am Candi Asu (Bild 1.1 & 1.2) wurde auf figürliche Darstellungen verzichtet. Tief eingelassene, säulenartige Baluster und angedeutete Pilaster (Bild 1.2) rahmen rechteckige Flachreliefflächen, diese symmetrische Aufteilung gliedert die Seitenflächen des unteren Sockels (Bild 1). Reste von Akroterien, welche wie Zinnen aufragen, sind an den unteren Gesimsen nur noch teilweise vorhanden (Bild 1.2). Die oberen Gesimse sind mit Girlanden verziert (Bild 1.1). Die Dekorationen in ihrer Gesamtheit als florale Muster zu klassifizieren, entspräche einer Übertreibung. Alle Dekorationsmuster wirken regelmäßig konstruiert, weshalb sie bestenfalls als Assoziationen, jedoch nicht als unmittelbare Adaptionen aus der Natur entlehnter Formen zu bewerten sind. Von den drei vorgestellten Tempeln hat sich am Candi Pendem die geringste Bausubstanz erhalten (Bild 2). Über dem Sockel ragen nur noch wenige unvollständige Mauerschichten empor, dennoch lohnt die Besichtigung. An der Flächengliederung der unteren Sockelaußenwände sind schöne Flachreliefs (Bild 2.1) und figurale Darstellungen (2.2) zu sehen, auch die Akroter sind mit hübschen Mustern geschmückt (2.3). Die zeitlose Schönheit der herzförmigen, floral umrankten Purnagatha (Vase) und der Hamsa (heilige Gans) in der Rosette erheben das Flachrelief zum Glanzstück (Bild 2.1). Während am Candi Asu die Säulen, welche die Flachreliefs am Sockel einrahmen, sehr tief eingelassen sind, dadurch sehr plastisch wirken, übersteigt die Relieftiefe der Säulen am Candi Pendem kaum das Niveau der Flachrelieftechnik, wodurch sie mehr Andeutung als wirkliche Säulen sind. Neben den Säulen fehlen die angedeuteten verzierten Pilaster. Wie als Ersatz finden sich neben den Säulen Yakshas (Bild 2.2): männlich halbgöttliche Wesen, die zumindest in ihrem Erscheinungsbild den Atlanten in westlichen Kulturen verwandt sind. Die Yakshas am Candi Pendem unterscheiden sich erheblich von den Yakshas am Candi Lumbung. Während der Pendem-Yaksha (Bild 2.2) kraftvoll-voluminös erscheint, wirkt der Lumbung-Yaksha (Bild 3.3) auf Grund symmetrisch frontaler Abbildung und der Einbettung in florale Strukturen völlig anders, gleichwohl nicht minder kraftlos. Ästhetisch makellos gestaltet sind die Verzierungen auf den Akroterien (Bild 2.3). Die schwungvolle Eleganz der stilisierten Blumengebilde und die hübschen waagerechten Bordüren überzeugen als dekorative Glanzleistungen. Diese ansehnlichen Muster bilden das Gegenstück zu den Mustern auf den Purnagatha-Reliefs (Bild 2.1). Vom Flachrelief bis zum Hochrelief wurden am Candi Pendem alle Möglichkeiten der Relieftechnik ausgelotet. Die Bildhauer versuchten oder verstanden, durch Anwendung verschieden tiefer Reliefs Wirkung zu erzielen. Der Candi Lumbung steht als vollständigste Überlieferung eines Hindu-Tempels dieser Bauart vor dem Betrachter. Die Bausubstanz darf trotz mancher Ergänzungen als geschlossen definiert werden (Bild 3). Der Turmaufbau (Bild 3.1) ist als Muster auch für die Candi Asu und Candi Pendem anzunehmen. Es bleibt zu vermuten, dass den grob geschichteten Turmsteinen noch feine Reliefschichten wie eine Außenhülle vorgelagert waren, als Beleg für diese Annahme mögen die Reliefsteine am Turmsockel (Bild 3.1 untere Bildhälfte Mitte) gelten. Der unmittelbare Kontrast rauer, nur grob bearbeiteter Steine am Turm und den solide gearbeiteten Sockelgesimsen, auf denen der Turm ruht, war als beabsichtigter Gestaltungseffekt garantiert nicht vorgesehen. Durchgängige Reliefs bedecken nur die Außenflächen des unteren Sockels und die Außenseiten der geschlossenen Stufenwangen vom Aufgang zum Tempeleingang. Je drei Reliefs an der Süd- West- und Nordseite und je ein Relief neben dem Treppenaufgang (Ostseite) zieren rundum die Sockelflächen. Weder figurale Reliefs noch Säulen trennen die dekorierten breiten rechteckigen Reliefs voneinander, lediglich glatte, etwas vorgeschobene Rechteckflächen im Hochformat stehen zwischen den dekorierten Breitbandreliefs. Darüber spannen sich Girlanden-Bänder, die auch schon am Candi Asu als Zierbänder zu bemerken sind. Eck-Akroter und gerade Akroter (Zinnen) vervollständigen den Zierrat am Sockel (Bild 3.2). Zwei Vogel-Rosetten und der dickbauchige Purnagatha (Rund-Vase) fügen sich zum harmonischen Ensemble, welches von einem Blumenmusterrahmen eingefasst ist (Bild 3.3). Die Vögel in den Rankenrosetten sind unverkennbar keine Gänse. Ob hier an Garuda erinnert werden soll oder einfach nur Bewohner des Himmelsbaums (Kalpavriksha) dargestellt sind, ist nicht zu deuten. Feststeht allemal, dass auch an größeren Hindu-Tempeln auf Java Darstellungen von Vogelpaaren und besagten Bäumen häufiger zu finden sind. Der Purnagatha-Vergleich (Bild 3.3 & 2.1) ist mindestens ebenso aufschlussreich, wie der Yaksha-Vergleich (Bild 3.3, 3.4 & 2.2) interessante Darstellungsversuche aufschließt. Bemerkenswerterweise erscheinen die Yakshas nur auf den mittleren Reliefs der Sockelseiten Süd, West und Nord. Die hockenden, lasttragenden Yakshas sind zur Abwehr böser Geister (negativer Kräfte) mittig an den Außenseiten des Sockels platziert, somit haben die Yakshas apotropäische Funktionen zu erfüllen. Die massiven Handläufe enden als Makaras. Ein Exemplar der schwer fassbaren mythologischen Wesen hat sich an der linken Aufgangsseite erhalten (Bild 3.5 & 3.7). Auf würfelförmigen Sockeln lagern die Makaras (Bild 3.6 & 3.8), diese Blöcke sind auf der Vorder- und der Außenseite reliefiert. Chakras zieren die Außenseiten (3.5) und schmucke Baluster die Vorderseiten der Blöcke (3.6). Die Reliefs an den Außenseiten der Treppe haben sich nur fragmentarisch erhalten. Das Relief an der Südseite ist auf Bild 3.2 zu sehen, auf Bild 3.7 das Relief der Nordseite. Beide Bilder dokumentieren Reste fantasievoll gestalteter Reliefs, leider auch die Fehlstellen, welche schmerzlich ins Auge fallen. Neben pflanzlichen Gebilden, die sich kreisförmig ordnen und Assoziationen an den Himmelsbaum hervorrufen, sind auf Sockeln sitzende Löwen mehr zu ahnen, als wirklich zu identifizieren, nur eine Krallentatze, das Gesäß und der Schwanzansatz machen den Löwen kenntlich (Bild 3.7 unten rechts). Löwen an den Außenseiten der Treppe und Makaras am Stufenaufgang vereinigen sich zur Schutzmacht, um das Eindringen böser Mächte in den Tempel zu verhindern, so das Verständnis der Menschen. Ohne Makaras wäre ein Hindu-Tempel auf Java nicht vorstellbar. Während an Khmer-Tempeln in Kambodscha die Makaras selten ohne Nagas auskommen, hat sich auf Java eine besondere Spezies Makaras etabliert: erschreckend weit aufgerissen das zahnreiche Maul, die Zunge flach im Unterkiefer, auf der Zunge ein flugbereiter Vogel mit gebreiteten Schwingen (Bild 3.7 & 3.8). Der Makara-Vogel erinnert an die Vögel auf den Sockelreliefs (Bild 3.3). Die seltsamen Mischwesen, am Candi Lumbung, die Vereinigung von Makara und Vogel, zählen zu den völlig eigenständigen Schöpfungen javanischer Bildhauerkunst an Hindu-Tempeln. Nicht unerwähnt bleiben darf die liebevolle Pflege der Tempel, der sich die ansässigen Bauern verpflichtet fühlen. Täglich wird gefegt, kein Laub, kein Müll liegt umher. Muslime pflegen Hindu-Tempel, das ist nicht selbstverständlich, das ist eher als großzügig umfassendes Verständnis interreligiöser Toleranz zu bewerten. Man bedenke, in keinem Land der Welt leben mehr Muslime als im indonesischen Inselreich. Abschließend vermitteln zwei Bilder Eindrücke von den Wegen zu den beschriebenen Tempeln und der fruchtbaren Landschaft, welche die beschriebenen Tempel umgibt. Tiefer können Touristen kaum noch ins ländliche Milieu Javas vordringen. Sprachliche Barrieren verhindern intensivere Einsichten in das Leben der Menschen. Wer vom westlichen Publikum spricht schon fließend Indonesisch? Ohne verbale Artikulation sprechen die Tempel und deren Reliefs eine international unmissverständliche Sprache. Betreffs Tempelarchitektur haben Kunstfreunde mit Java als Ziel einen Volltreffer gelandet. Hinweis: Unverzagte können noch die westlich vom Merapi gelegenen Candi Gunung Wukir, Candi Gunung Sari, Candi Wurung/Situs Planti, Candi Situs Samberan und den Candi Ngawen aufsuchen. Zu bedenken wäre allerdings, dass die Candi Wurung/Situs Planti und Candi Situs Samberan eher als Ausgrabungsstätten, nicht als restaurierte Hindu-Tempelanlagen zu bewerten sind. Der Candi Ngawen kann betreffs Architektur als gut restaurierter Bau empfohlen werden. Weit nordöstlich vom Merapi (eher östlich vom Mount Merabu) steht noch der Candi Klero (ein ansehnlicher Tempel) zur Besichtigung. Der Artikel bezieht sich auf Fotos einer Tempelvisite im Jahr 2014.
Fotos und Text: Günter Schönlein Korrektur: Vanessa Jones |
Autor Günter Schönlein
Auf meinen bisher acht Reisen nach Kambodscha habe ich viele Khmer-Tempel photographisch dokumentiert. Mit Pheaks Hilfe suchte ich auch viele schwer zu findende entlegene Tempel auf. In diesem Blog möchte ich meine dabei erworbenen Eindrücke und Kenntnisse gerne anderen Kambodscha-Liebhabern als Anregungen zur Vor- oder Nachbereitung ihrer Reise zur Verfügung stellen. sortiert nach Themen:
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